Freitagabend auf Sat.1 ist ihr nächster Auftritt

Im Porträt: Die Kasselerin Katja Friedenberg und "The Voice of Germany"

Kassel. In der Show "The Voice of Germany" überzeugte sie mit ihrem Auftritt Juroren und Fans - am Freitagabend ist die Kasseler Künstlerin Katja Friedenberg nun wieder auf Sat.1 zu sehen. Im HNA-Vorgespräch spricht sie über ihre Musik - und darüber, was Peter Pan mit ihrer Karriere zu tun hat.

Die Kasseler Kandidatin der Musikcastingshow „The Voice of Germany“, Katja Friedenberg, lacht herzlich beim Gespräch in der Redaktion. „Ich bin ein fröhlicher Mensch, der positiv denkt“, sagt die 25-Jährige über sich selbst.  Aber mit einem gesunden Menschenverstand. Also ich bin nicht naiv.“ Das glaubt man ihr sofort. Eine natürliche, unbefangene Art haftet der Kasselerin an.

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„Geboren wurde ich in Bremen als jüngstes von vier Kindern“, erzählt die Lehramtsstudentin für Englisch und Musik an der Uni Kassel. Doch als sie fünf Jahre alt war, zog sie mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern wieder nach Kassel, woher die Familie auch stammt.

Dort besuchte sie die Dorothea-Viehmann-Grundschule, später ging Friedenberg auf das Wilhelmsgymnasium. Schon früh bemerkte die Familie das musikalische Talent des jüngsten Sprosses. „Als Baby soll ich einmal ganz andächtig vor dem Radio gesessen und klassischer Musik gelauscht haben“, berichtet sie.

Exklusiv auf HNA.de: Katja Friedenberg singt "Leise rieselt der Schnee".

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Nach dem Umzug sang sie in einem Kinderchor. Im Alter von zwölf Jahren kam die talentierte Sängerin erstmals zum Staatstheater Kassel. „Meine Oma hatte in einer Anzeige gelesen, dass singende Kinder für die Oper Peter Pan gesucht werden.“ Katja bewarb sich, sang vor, wurde angenommen und blieb dem Kasseler Staatstheater seit dieser Zeit treu. Dort sang sie zunächst im Kinderchor Cantamus, nach dem Abitur wechselte sie in den Extra-Chor.

Heute singt sie wieder bei „The Voice of Germany“: Katja Friedenberg aus Kassel. Foto: Schorn

Überhaupt zieht sich die Musik wie ein roter Faden durch ihr Leben. Bevor sie mit 15 ihren ersten Klavierunterricht nahm, spielte sie Klavier nach Gehör, zur selben Zeit begann sie auch mit dem Gesangsunterricht. „Meine sieben Jahre ältere Schwester Tina nahm mich immer gern mit zu Geburtstagen von ihren Freunden.“ Dort sang die kleine Katja, genoss es aber auch, bei den älteren Freunden ihrer Schwester dabei zu sein. Neben der Musik hatte die Sängerin auch Leichtathletik und Tanzen als Hobbys. Doch nur die Musik blieb. Bis heute singt die zielstrebige junge Frau auf Geburtstagen, Hochzeiten und Firmenveranstaltungen.

Zusätzlich tritt Katja Friedenberg seit der neunten Klasse mit verschiedenen Bands auf. Zunächst in einer Schulband, später bei der Soul- und Bluesformation Turnpikes.

Seit 2010 singt sie bei der Gruppe Foreign 20 und mit ihrem Kommilitonen und besten Freund Thomas Höhl, dem diesjährigen Gewinner des Kasseler Kunstpreises, tritt sie als Duo Sentimental Two mit Pop-, Soul- und Jazzstücken auf. Dabei war für Katja Friedenberg trotz ihres Lehramtsstudiums schon früh klar: Ich will Sängerin werden. Dabei will sie sich musikalisch immer weiterentwickeln. „Stehen bleiben sollte man nicht“, ist sie sich sicher.

Fotos: Katja Friedenberg bei "The Voice of Germany"

Kasselerin Katja Friedenberg bei "The Voice of Germany"

Dafür nimmt sie auch Abstriche in Kauf. Einen Freund hat sie derzeit nicht. „Das Musikerleben ist für eine Beziehung nicht sonderlich geeignet“, meint Katja Friedenberg.

Am Freitag ist sie ab 20.15 Uhr bei „The Voice of Germany“ auf Sat 1 zu erleben. Am Samstag singt Katja Friedenberg live ab 19.30 Uhr mit dem Duo Sentimental Two in der Orangerie in Kassel.

• Welche der 65 Talente endgültig in die Live-Shows kommen, wird erst in der letzten der vier Battle-Shows am 23. Dezember entschieden.

Von Michael Schorn

Rubriklistenbild: © RTL/SAT1

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