Tausenden droht Jobverlust

Vor dem Daimler-Werk in Berlin gehen Mitarbeiter auf die Barrikaden - „das lassen wir uns nicht bieten“

Vier Auszubildende des Mercedes-Benz Produktionsstandortes Berlin enthüllen am Freitag (05.10.2007) ein neues Werbeschild am Werkstor mit der Aufschrift „Mercedes-Benz Berlin - Ein Werk der Daimler AG“.
+
Daimler AG: Vor dem Werk in Berlin gehen Mitarbeiter auf die Barrikaden (Symbolbild).

Die Daimler AG baut an vielen Werken massiv Stellen ab. Auch das älteste Werk in Berlin ist betroffen - die Mitarbeiter wollen sich das nicht gefallen lassen.

Stuttgart/Berlin - Daimler steckt noch immer in der Krise und baut an vielen Werken massiv Stellen ab. Das älteste noch aktive Werk in Berlin-Marienfelde ist besonders betroffen. An dem Standort in der Hauptstadt sollen durch die Umstrukturierung auf die E-Mobilität bis zum Jahr 2025 rund 2.000 Jobs wegfallen. Die Mitarbeiter wollen sich das nicht bieten lassen und gingen am Donnerstag vor den Toren der Fabrik auf die Barrikaden. Für noch mehr Unmut sorgte eine jüngst durchgesickerte Meldung. Laut einer Information der Gewerkschaft IG Metall wechselt der Chef des Berliner Standortes zum Jahresende zu Tesla. Tesla baut aktuell eine Megafabrik in Grünheide, nur 50 Kilometer von dem Daimler-Werk entfernt.

Wie BW24* berichtet, gehen wütende Daimler-Mitarbeiter in Berlin auf die Barrikaden - „das lassen wir uns nicht bieten“.

Die Daimler AG ist einer der größten Automobilkonzerne der Welt und machte die Marke Mercedes-Benz weltweit bekannt (BW24* berichtete). *BW24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.