Lüneburger Kurpark

Vor eigenem Kind vergewaltigt? Tat wohl frei erfunden

Lüneburg - Es war ein erschreckender Fall Anfang Oktober: Eine Frau wird im Lüneburger Kurpark von zwei Männern missbraucht - vor den Augen ihres Sohnes. Überraschende Wendung: Vermutlich hat sich die 23-Jährige das nur ausgedacht.

Der sexuelle Übergriff im Lüneburger Kurpark ist womöglich frei erfunden. Die Ermittlungen der Polizei konnten die Tat nicht bestätigen, die Beamten haben Zweifel an der Aussage der Mutter.

Die 23-Jährige hatte die Vergewaltigung am 4. Oktober angezeigt. Zwei Männer mit südländischer Erscheinung sollen sie gegen 18.30 Uhr im Park von hinten umgeschubst und festgehalten haben. Ihr Sohn habe den sexuellen Übergriff mit ansehen müssen. Wenig später ließen die Männer von der Frau ab und flüchteten, sagte sie. 

Bei der Darstellung der Mutter gebe es verschiedene Ungereimtheiten, berichtet die Osnabrücker Zeitung. Außerdem gebe es keine Spuren, die den möglichen Tathergang stützen. Angaben von Zeugen führten bisher ebenfalls ins Leere. Die Ermittlingen des Zentralen Kriminaldienstes dauern aber weiter an. Wer sich zur angegebenen Tatzeit am 1. Oktober im Lüneburger Kurpark aufgehalten hat, möge sich unter der Telefonnummer (04131) 83062215 bei der Polizei melden.

scw

Rubriklistenbild: © dpa

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