Vulkan: Isländer fliehen vor Überschwemmung

Reykjavik - Mehrere hundert Isländer müssen erneut vor den Folgen des Vulkanausbruchs im südlichen Landesteil fliehen.

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Wie gefährlich ist Vulkanasche für uns?

Wie der Rundfunksender RUV berichtete, haben die Behörden am Donnerstagabend wegen massiver Überschwemmungen das sofortige Verlassen aller Häuser in der Umgebung des Eyjafjalla-Gletschers angeordnet. Man müsse mit dem Bruch mehrerer vorsorglich errichteter Dämme rechnen, verlautete aus Reykjavik. Außerdem strömten mit dem Wasser große Eisbrocken aus.

Naturkatastrophen: Das sind die gefährlichsten Länder der Erde

Platz 10 unter den gefährlichsten Ländern im Klimarisiko-Index von Germanwatch belegt China. Alle Daten basieren auf dem Natcatservice des Rückversicherers Munich Re von 1990 bis 2008. © dpa
Den 8. Platz in der traurigen Statistik teilen sich die Philippinen... © dpa
...und die Dominikanische Republik.  © dpa
Indien liegt auf Rang 7. © dpa
Platz 6: Haiti. © dpa
Platz 5: Nicaragua. © dpa
Platz 4: Vietnam © dpa
Honduras ist in Punkto Naturkatastrophen das drittgefährlichste Land der Welt.  © dpa
Platz 2: In Birma sind 95 Prozent der Todesfälle und Zerstörungen auf den Zyklon Nargis von 1998 zurückzuführen. © dpa
Das gefährlichste Land der Erde ist Bangladesch. Es stehe vor allem wegen eines Zyklon 1991 mit 140.000 Toten an erster Stelle, sagte Studienautor Sven Harmeling. Das Land werde zudem auch kontinuierlich von Unwettern heimgesucht. © dpa

Die knapp 800 betroffenen Bewohner haben ihre Häuser seit dem ersten Ausbruch des Vulkans unter dem Gletscher Ende März schon zweimal verlassen müssen. Seit dem neuen Ausbruch in der Nacht auf Mittwoch stößt der Vulkan riesige Mengen Lavaasche in die Atmosphäre. Wegen der Aschewolke über Europa haben zahlreiche Länder den Flugverkehr komplett gestoppt. Auch in Deutschland waren am Abend mehrere Airports gesperrt worden.

dpa

Rubriklistenbild: © AP

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