Familienplanung

Während des Stillens ist Schwangerwerden schwierig

+
Beim Stillen wird das Hormon Prolaktin ausgeschüttet. Foto: Paul Zinken/dpa

Schwanger werden trotz Stillen? Frauen mit Kinderwunsch sollten wissen: Das kann schwierig werden. Denn ein Hormon bremst die Eierstöcke aus.

Hamburg (dpa/tmn) - Für stillende Mütter ist es normalerweise schwierig, während dieser Zeit wieder schwanger zu werden. So diene häufiges Stillen fast als eine Art Verhütungsmethode - könne die weitere Familienplanung aber auch bremsen, heißt es in der Zeitschrift "Junge Familie" (2/2017).

Der Grund: Nuckelt das Baby an der Brust, wird das Hormon Prolaktin ausgeschüttet. Stillt die Mutter ihr Kind mindestens sechsmal in 24 Stunden, dann wirkt dies ähnlich wie ein Verhütungsmittel - die Aktivität der Eierstöcke ist gebremst.

Manche Frauen stillen ihr Kind länger als zwei Jahre noch gelegentlich und würden gern wieder schwanger werden. Auch dann kann das Stillen die Familienplanung noch bremsen. Ursula Sottong, Ärztin der Malteser Arbeitsgruppe Natürliche Familienplanung empfiehlt in solchen Fällen, dass der Vater eine Woche mit dem Kind verreist, so dass das Kind nicht mehr die Brust stimuliert. Erst dann höre die Prolaktinproduktion endgültig auf, und es könne wieder zum Eisprung kommen.

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.