Waldbrände in L.A.: Zwei Feuerwehrleute getötet

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Die schweren Waldbrände nordöstlich der südkalifornischen Millionenmetropole haben sich am Wochenende weiter ausgebreitet.

San Francisco - Zwei Feuerwehrleute sind bei einem Unfall während der Bekämpfung der heftigen Waldbrände in Kalifornien getötet worden.

Das berichtete die “Los Angeles Times“ unter Berufung auf die Behörden. Die Flammen bei Los Angeles bedrohen ein historisches Observatorium und Masten, die Fernseh- und Radioprogramme übertragen und für den Mobilfunk da sind, schrieb das Blatt am Sonntag weiter. Die Situation sei sehr ernst, sagte ein Verantwortlicher. Die Brände hätten auch einige Häuser zerstört. Die Feuerwehr rechne damit, dass weitere Häuser den Flammen zum Opfer fallen könnten.

Waldbrände in Kalifornien

Aus gesicherter Entfernung muss eine Familie beobachten, wie ihr das Feuer alles nimmt. © dpa
Alleine ist gegen die Brände kaum etwas auszurichten. © dpa
Eine Mutter schützt ihre Tochter vor einer Rauchvergiftung. © dpa
Rauch so weit das Auge reicht. Die Straßen wurden gesperrt. © dpa
Drei Mann gegen das Höllenfeuer: Zum Resignieren. © dpa
Wenigstens die geliebte Katze ist verschont geblieben. © AP
Kaum zu zähmen: Drei Feuerwehrmänner vor dem Flammenmeer.  © dpa
Die Flammen verwüsten alles, was ihren Weg kreuzt. © dpa
Eine Telefonzelle ist alles, was den Brand überstanden hat. © dpa
Eine Frau vergießt Tränen in den Trümmern ihres Hauses. © ap
Das Flammenmeer spiegelt sich im Fenster eines Wohnhauses. © ap
Entsetzte Blicke der kalifornischen „Firefighter“. © ap
La Canada Flintridge: Brände wüten vor den Augen eines Feuerwehrmannes. © ap
Ein Swimming Pool dient einem Feuerwehrmann als Reservoir für sein Löschwasser. © AP
Rund um Los Angeles wüteten am Wochenende mehrere Waldbrände. Ein Waldbrand im Norden von Los Angeles ist völlig außer Kontrolle geraten und hat seine Fläche binnen eines Tages verdreifacht. Die Bilder. © AP
Das Feuer im Angeles National Forest © AP
Ein Feuerwehrmann kämpft nahe dem Highway 2 gegen die Flappen © AP
Ein Löschflugzeug oberhalb des Highway 2 © AP
Ein Feuerwehrmann auf einem Hügel über Altadena © AP
Rauch verdunkelt die Sonne © AP
Das Feuer rund 20 Meilen westlich von Downtown Los Angeles am Highway 2 © AP
Der Kampf gegen die Flammen ... © AP
... aus der Luft. © AP
Immer wieder überfliegen Löschflugzeuge die Flammen © AP
Doch der Waldbrand im Norden L.A.s hat sich binnen eines Tages verdreifacht. © dpa
Ein Flugzeug über den Hügeln von La Canada Flintridge © dpa
Ein besonders schauriges Foto, aufgenommen nahe Altadena © AP
Der achtjährige Paul Mckinney beobachtet die Brände © AP
Ein Löschflug bei Altadena © dpa
Ein Löschflug bei Altadena © dpa
Ein Löschflug bei Altadena © dpa

Das Feuer bedroht inzwischen 12.000 Wohnhäuser. In der Innenstadt der Millionenmetropole Los Angeles regnete am Sonntag Asche auf Autos nieder. In mehreren Gemeinden wurden Zwangsevakuierungen angeordnet und Notunterkünfte bereitgestellt. Drei Gebäude fielen bereits dem Feuer zum Opfer. Die Feuerwehrleute haben den Brand erst zu fünf Prozent unter Kontrolle. 171 Quadratkilometer Land sind inzwischen verbrannt.

Während tausende Menschen vor der Flammenfront flohen, versuchten zwei Kalifornier, in ihrem Whirlpool im Garten den Flammen zu trotzen. Die zwei “haben den Brand völlig unterschätzt“, berichtete ein Polizeisprecher am Sonntag in Big Tujunga Canyon. Die zwei Personen erlitten schwere Verletzungen. Der Pool habe den beiden keinerlei Schutz bieten können. Polizeisprecher Steve Whitmore erklärte weiter, die zwei seien von den Behörden rechtzeitig zur Evakuierung aufgefordert worden. Sie hätten es jedoch vorgezogen zu bleiben.

Die Feuerwehr ist inzwischen sicher, dass die Flammenwalze auch Mount Wilson erreichen wird, wo das historische Mount-Wilson-Observatorium und mehrere Sender großer Fernseh- und Radiostationen stehen. Es sei nicht mehr die Frage ob, sondern nur noch wann die Flammen den Berg erreichten, sagte Feuerwehrhauptmann Mark Savage. Falls die Situation zu gefährlich werde, würden die Feuerwehrleute abgezogen. In dem Observatorium sind unter anderem zwei riesige Teleskope untergebracht.

dpa/ AP

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