Kilometerhohe Aschewolke

Warnstufe am Vulkan Popocatépetl erhöht

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Eine rießige Aschewolke ist über dem Popocatépetl zu sehen.

Mexiko-Stadt - Seit Tagen spuckt der Vulkan Popocatépetl bei Mexiko-Stadt Asche und glühendes Gestein. Jetzt haben die Behörden die Warnstufe erhöht.

Nach erneuten Eruptionen am Vulkan Popocatépetl südöstlich von Mexiko-Stadt haben die Behörden die Warnstufe in der Region erhöht. Die Alarmstufe sei auf Phase 3 Gelb angehoben worden, teilte das Nationale Katastrophenschutzzentrum (Cenapred) am Wochenende auf seiner Internetseite mit.

Bei einer weiteren Erhöhung müsste sich die Bevölkerung auf Evakuierungen vorbereiten. Bereits im Mai war die Warnstufe vorübergehend auf Phase 3 angehoben worden. Anfang Juni stuften die Behörden das Gefahrenpotenzial dann wieder herab.

In der unmittelbaren Umgebung des Bergs würden vorsorglich die Evakuierungsrouten überprüft, teilte der nationale Zivilschutzkoordinator Luis Felipe Puente mit. Ein Beachtungsteam mit Experten der Streitkräfte, der Polizei und des Zivilschutzes habe nahe dem Vulkan Quartier bezogen.

Zuvor hatte der Popocatépetl eine Aschewolke von mehr als zwei Kilometern Höhe ausgestoßen. Die Regierung forderte die Bewohner in unmittelbarer Nähe des Vulkans auf, sich möglichst nicht im Freien aufzuhalten. In den vergangenen Tagen war in den umliegenden Ortschaften und im Süden der mexikanischen Hauptstadt immer wieder Ascheregen niedergegangen.

Die Verwaltung des Hauptstadtflughafens „Benito Juárez“ teilte am Samstag mit, es gebe keinerlei technische Beeinträchtigungen. Dennoch sagten Alaska Air und United Airlines jeweils mindestens einen Flug ab. Die übrigen Fluggesellschaften nahmen ihren regulären Betrieb hingegen wieder auf. In den Tagen zuvor hatten bis zu sechs US-Airlines ihre Flüge von und nach Mexiko-Stadt gestrichen.

Der Popocatépetl (Náhuatl für „Rauchender Berg“) ist nach längerer Ruhe seit 1994 wieder verstärkt aktiv. Die bislang letzte große Eruption an dem 5452 Meter hohen Vulkan ereignete sich im Jahr 2000. Damals mussten Tausende Menschen in Sicherheit gebracht werden.

dpa

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