Warnung vor Räubern in Paketboten-Verkleidung

+
Die Paketflut vor Weihnachten nutzen Kriminelle für sich. Foto: Daniel Karmann

Hamburg (dpa) - Kurz vor Weihnachten mahnt die Polizei Hamburg zu erhöhter Vorsicht bei der Annahme von Paketen. Grund sind zwei Raubüberfälle der vergangenen Tage, bei denen angebliche Paketzusteller die Opfer in deren Wohnungen überwältigten und ausraubten.

"Viele erwarten zu Weihnachten Pakete, und das wird offenbar dreist ausgenutzt", sagte ein Sprecher der Polizei.

Zur ersten Tat war es am Freitag gekommen: Zwei Männer klingelten morgens an der Haustür eines 53-Jährigen in Hamburg-Harvestehude und kündigten eine Lieferung an. Als der Mann öffnete, schlugen ihm die vermeintlichen Paketboten die Tür gegen den Kopf, so dass das Opfer bewusstlos wurde. Seine Lebensgefährtin fand das Opfer blutend, mit einem Klebeband auf dem Mund und an ein Heizungsrohr gefesselt. Die Täter nahmen Bargeld, Schmuck und Uhren im vierstelligen Wert mit.

In Hamburg-Eppendorf überfielen am Samstag zwei als Paketzusteller verkleidete Männer einen 66-Jährigen, der ihnen öffnete. Auch sie drangen in die Wohnung ein und fesselten den Mann. Sie raubten ein Portemonnaie mit Kreditkarten und mehreren hundert Euro Bargeld. Ob es sich in beiden Fällen um dieselben Täter handelt, war zunächst unklar.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.