Von Jauch und dem deutschen Fernsehen

Warum ein Jahresrückblick am 1. Dezember Unsinn ist

Kaum beginnt der Dezember, schon zieht Günter Jauch am Sonntagabend (20.15 Uhr, RTL) als erster im Fernsehen eine Bilanz des noch gar nicht abgelaufenen Jahres. Warum ein Rückblick, bei dem ein Zwölftel des Jahres fehlt, unglücklich ist, das kommentiert HNA-Volontär Jonathan Vorrath.

Treffen sich zwei Yetis. Sagt der eine: „Stell dir vor, ich hab’ den Reinhold Messner gesehen.“ Sagt der andere: (...)

HNA-Volontär Jonathan Vorrath: Warum ein Jahresrückblick, bei dem ein Zwölftel des Jahres fehlt, unglücklich ist.

Die Pointe eines Witzes kommt zum Schluss und macht den Gag erst lustig. Günther Jauch zieht am Sonntagabend bei „Menschen, Bilder, Emotionen“ bereits einen Schlussstrich unter das Jahr 2013 – einen Monat vor Jahreswechsel. Was aber wenn es sich mit diesem Jahr verhält, wie mit einem Witz und das Beste zum Schluss kommt?

Daran, dass im November bereits die Weihnachtsmärkte öffnen und seit Wochen Lebkuchen im Supermarkt stehen, hat man sich mittlerweile gewöhnt. Aber ein Rückblick, bei dem ein Zwölftel des Jahres fehlt, ist unglücklich. Was wäre das Champions League Spiel Dortmund gegen Malaga ohne die letzten zehn Minuten gewesen? Beim Liebesspiel wollen auch nur Wenige auf den Schluss verzichten. Und was wäre ein Vier-Gänge-Menü ohne Dessert? Der andere Yeti antwortete übrigens: „Was, den gibt’s wirklich?“ jon@hna.de

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