Wasserzeichen und Hologramm - So erkennt man Falschgeld

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Die Banknoten kommen ab dem 25. November 2015 in Umlauf. Foto: Frank Rumpenhorst

Die neue 20-Euro-Banknote ist da. Sie wird ab 25. November in Umlauf gebracht und hat auch neue Sicherheitsmerkmale. Hologramme, Wasserzeichen und Glanzstreifen können Hinweise darauf geben.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Die neue 20-Euro-Banknote ist da. Sie wird ab 25. November in Umlauf gebracht. Um die echten Scheine von gefälschten Blüten zu unterscheiden, sollten Verbraucher auf die Sicherheitsmerkmale achten.

Denn Falschgeld ist kein Nischenproblem: In der ersten Jahreshälfte gab es so viel Falschgeld wie noch nie seit Einführung des Euro: Rund 50 500 falsche Euro-Banknoten wurden in dieser Zeit aus dem Verkehr gezogen, teilte die Deutsche Bundesbank bereits im Juli mit.

So unterscheiden sich echte von gefälschten Scheinen:

Das Papier der Banknoten besteht aus Baumwolle. Es fühlt sich griffig und fest an. Verbraucher erkennen Fälschungen, wenn sie ihre Finger langsam über die Buchstabenkombination am oberen Rand des Scheins gleiten lassen: Das "BCE ECB..." ist bei einem echten Schein als Reliefstruktur ertastbar. Bei den neuen Scheinen befindet sich diese Buchstabenkombination in Reliefstruktur am linken Rand.

Wasserzeichen und Glanzstreifen sind ein eindeutiger Hinweis, ob der Schein echt ist. Wenn Verbraucher ihn hin und her kippen, erkennen sie seitlich das Wasserzeichen. Bei manchen Scheinen wird auf der Rückseite zusätzlich ein Glanzstreifen sichtbar. Zusätzlich gibt es ein bisschen versetzt zur Mitte des Scheins einen Sicherheitsfaden auf dem Schein - nicht zu verwechseln mit dem Glanzstreifen. Der Faden ist viel dünner. Darin ist der Wert des Scheins angegeben.

Bei den meisten 5-, 10-, und 20-Euro-Scheinen glänzen unten links auf der Vorderseite sogenannte Smaragdzahlen - sie heißen so, weil sie von Smaragdgrün bis Tiefblau changieren.

Außerdem befinden sich auf der Vorderseite der Euroscheine Hologramme. Scheine bis einschließlich 20 Euro haben Streifen, ab 50 Euro befindet sich ein daumennagelgroßes Symbol rechts unten auf dem Schein. Beim Kippen bewegen sich die Regenbogenfarben auf dem Hologramm.

Wer ganz genau hinsieht, erkennt an manchen Stellen sogar eine Mikroschrift auf dem Schein. Doch im Alltag ist dieses Merkmal nicht so wichtig - schließlich hat in der Regel kaum einer im Geschäft eine Lupe dabei.

Tipps der Bundesbank - Falschgeld erkennen

Video - Folienstreifen bei 5 bis 20 Euro-Scheinen erkennen

Video - Variables Farbelement bei 50 bis 500 Euro-Scheinen erkennen

BKA-Hinweise - Falschgeld erkennen

Novum: Im Hologramm des Scheins auf der Vorderseite rechts ist ein Porträt-Fenster enthalten. Hält man die Banknote gegen das Licht, wird das Fenster durchsichtig und es erscheint ein Porträt der mythologischen Gestalt Europa, das von beiden Seiten des Geldscheins zu erkennen ist. Ansonsten ist dort der Nennwert "20" zu sehen.

Aufdruck: Der als glänzende Zahl aufgedruckte Wert "20" auf der Vorderseite ändert seine Farbe je nach Blickwinkel von Smaragdgrün zu Tiefblau.

Kürzel: "EZB" für die Europäische Zentralbank ist in neun Sprachen aufgedruckt, bisher waren es fünf. Zudem steht es auf der Vorderseite nicht mehr oben, sondern am linken Rand des Scheins.

Mikrozeichen: An den Rändern auf der Vorderseite ist eine Riffelung aufgebracht.

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