Zum ersten Mal in 40 Jahren

WDR-„Tatort“ zu brutal für Hauptsendezeit: Ausstrahlung erst um 22 Uhr

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Im Einsatz: Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär).

Der neue Kölner „Tatort“ ist zu brutal für die Hauptsendezeit. Der WDR darf seinen nächsten „Tatort“ mit den Ermittlern Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) offenbar erst um 22 Uhr senden. Das berichtet die „Bild“-Zeitung.

Danach hatte der Jugendschutzbeauftragte des WDR Bedenken angemeldet. Welche Szenen genau zu brutal seien, ist noch unklar.

Eine WDR-Sprecherin sagte gegenüber der „Bild“ die Zuschauer erwarte in jedem Fall ein äußerst gelungener, aber auch ein harter Krimi. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Tatort auf einen späteren Sendeplatz geschoben wurde. Unter anderem wanderte der Berliner Tatort "Ein Hauch von Hollywod" auf einen Sendeplatz um 23 Uhr. Der Münchener „Polizeiruf 110“ „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ mit Kommissar Hanns von Meuffels (Matthias Brandt) musste vor zwei Jahren auch im Spätprogramm gesendet werden.

Der „Tatort“ mit dem Titel „Franziska“ ist der letzte Fall für Tessa Mittelstaedt. Sie spielt Franziska, die Assistentin von Max Ballauf und Freddy Schenk. In ihrer letzten Folge wird Franziska in der JVA Köln von dem Häftling Daniel Kehl als Geisel genommen. Der Mann steht eigentlich kurz vor seiner Entlassung und Franziska, die in ihrer Freizeit als ehrenamtliche Bewährungshelferin arbeitet, soll ihn auf die Freiheit vorbereiten.

Doch als Kehl ein Mithäftling beschuldigt seinen Zellennachbarn umgebracht zu haben, rastet er plötzlich aus und bedroht Franziska mit einem Messer. Die Ermittler Ballauf und Schenk müssen nicht nur ihre Kollegin befreien, sondern auch den Mord an dem Häftling aufklären. (akh)

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