Der Wagen war ein Geschenk

Wegen Papst: Priester verkauft sein Cabrio

+
Die Nobelkarosse soll 63 000 Dollar einbringen.

Bogota - Weil Papst Franziskus kürzlich erklärte, es tue ihm im Herzen weh, wenn er sehe, dass ein Priester ein Luxusauto fahre, verkauft ein kolumbianischer Priester jetzt sein Luxus-Gefährt.

Pfarrer Hernando Fayid ist braver Kirchenmann. Weil Papst Franziskus kürzlich erklärte, es tue ihm im Herzen weh, wenn er sehe, dass ein Priester ein Luxusauto fahre, verkauft der kolumbianische Geistliche jetzt sein Mercedes Cabrio E200. Das weiße Gefährt mit schwarzem Dach sei ein Geschenk seiner vier Brüder, sagte er dem Fernsehsender RCN, aber es schmerze ihn nicht, es wegzugeben. Der 47-Jährige rechnet mit einem Erlös von etwa 63 000 Dollar für die Nobelkarosse.

Der Vorsitzende der Kolumbianischen Bischofskonferenz, Kardinal Ruben Salazar, stellte klar, dass Fayid eher die Ausnahme sei. Jeder der rund 10 000 kolumbianischen Priester erhalte pro Monat etwa 620 Dollar. „Wir Priester müssen uns ohne Zweifel sehr bewusst sein, dass wir mit unseren Mitmenschen leben - unter den Bedingungen, untern denen unsere Mitmenschen leben.“

ap

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.