Weihnachtsgeschenke im Netz kaufen: Tipps für Senioren

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Wenn Senioren im Netz nach Weihnachtsgeschenken stöbern, sollten sie üben, darauf zu achten, welche Daten sie preisgeben müssen und wie seriös die Händler sind. Foto: Tim Brakemeier

Auch ältere Menschen entdecken immer mehr die Vorzüge von Online-Käufen. Vor allem in der Weihnachtszeit, wenn es gilt, viele passende Geschenke auf einmal zu finden. Doch sollten sie einige Tipps beachten.

Mainz (dpa/tmn) - Ältere Menschen sollten beim Kauf der Weihnachtsgeschenke im Netz aufmerksam sein. Schließlich wollen sie keine bösen Überraschungen zum Fest erleben.

Wichtig ist, dass sie beim Bestellvorgang nur die Pflichtdaten preisgeben, rät der Opferhilfeverein Weisser Ring. Seriöse Händler verlangen nur Daten, die für die Abwicklung des Vertrages wichtig sind. Wer also ein Geschenk - etwa für den Enkel - gefunden hat, schaut, welche Daten als Pflichtfeld gekennzeichnet sind. Dazu zählen Name des Käufers, E-Mailadresse, Anschrift und Bankverbindung oder Kreditkartennummer. Normalerweise sind Telefonnummer und Geburtsdatum freiwillige Angaben.

Der Weisse Ring empfiehlt, Rechnung als bevorzugte Zahlungsart zu wählen. Andernfalls kann es passieren, dass das Weihnachtsgeschenk zwar bereits bezahlt wurde - aber nicht ankommt. Anschließend sollten Ältere sich eine Auftragsbestätigung samt Rechnung zusenden lassen.

Eine weitere Möglichkeit, herauszufinden, wie seriös der Onlinehändler ist, kann eine kleine Recherche im Netz sein. Denn oftmals haben andere Kunden den Händler bereits auf anderen Portalen bewertet. Fällt Älteren auf, dass der Händler dabei schlecht wegkommt, sollten sie den Bestellvorgang abbrechen. Generell sollten sie aber nicht vorm Geschenkekauf im Netz zurückschrecken - sie müssen nur aufpassen.

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