BBC-Missbrauchs-Skandal: Weiterer Promi verhaftet

London - Die britische Polizei hat im Zusammenhang mit dem Missbrauchsfall um den britischen Moderator Jimmy Savile einen weiteren Prominenten vorübergehend festgenommen.

Wie britische Medien am Donnerstag berichteten, handelte es sich dabei um den britischen Komödianten Freddie Starr. Die Polizeibehörde Scotland Yard bestätigte am Donnerstag lediglich, dass ein Mann in seinen Sechzigern in der Grafschaft Warwickshire wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch festgenommen worden sei. Mittlerweile wurde der Mann gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt. Starr, der in den 1970er Jahren bei Varietévorstellungen aufgetreten war, bestreitet, etwas mit sexuellem Missbrauch zu tun zu haben. Zuvor hatte er sich bereits freiwillig zu einer Aussage bereit erklärt.

Am Wochenende hatte die Polizei den Glamrock-Star Gary Glitter wegen des Savile-Falls festgenommen. Der bereits im vergangenen Jahr im Alter von 84 Jahren verstorbene Moderator und Entertainer Savile, der auch für die BBC tätig war, soll zahlreiche Jugendliche missbraucht haben. Die Polizei spricht von bis zu 300 Opfern.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.