Herkunft und Reife

Welche Kriterien Champagner erfüllen muss

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In hohen Gläsern perlt der Champagner länger als in Sektschalen. Foto: Franziska Gabbert

Kaum ein Getränk ist so festlich wie Champagner. Daher werden an Weihnachten und Silvester sicher wieder viele Gläser mit dem edlen Schaumwein gefüllt. Doch welche Tropfen dürfen sich tatsächlich auch so nennen?

München (dpa/tmn) - Der Champagner gilt als König der Weine - doch nur ganz bestimmte Schaumweine dürfen sich so nennen. Entscheidend ist, aus welcher Region er kommt.

"Champagner stammt ausschließlich aus dem nordostfranzösischen Anbaugebiet Champagne und hat aufgrund des begrenzten Anbaugebietes einen hohen Preis", sagt Andrea Danitschek von der Verbraucherzentrale Bayern.

Es dürfen nur ganz bestimmte Rebsorten wie Chardonnay, Pinot Meunier und Pinot Noir verwendet werden. Außerdem reift ein Champagner mindestens 15 Monate in der Flasche. Hierin liegt auch ein Unterschied zum Sekt. Dieser kann auch in großen Reifetanks gären und muss keine besondere Herkunft haben.

Wer zu Silvester mit einem Glas Champagner anstoßen möchte, sollte auf die richtige Trinktemperatur achten: zwischen sechs und neun Grad sind ideal. Bei der Glaswahl sind sich die Experten jedoch uneins: "In schmalen, hohen Gläsern verflüchtigt sich die Kohlensäure nicht so rasch, es perlt also länger", sagt Danitschek. "Manche schwören aber auf breite Sektschalen, um das Aroma besser zu riechen."

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