Waldbrände

Die Welt steht in Flammen - Nasa zeigt erschreckendes Ausmaß der Brände

Ein Blick auf die Nasa-Satellitenkarte erweckt den Eindruck, dass die ganze Welt in Flammen steht. Vor allem in Afrika sei die Lage angespannt.

Washington - Seit Tagen und Wochen kämpfen Einsatzkräfte in Griechenland und in der Türkei gegen Feuer. Und auch weltweit kämpfen unzählige Feuerwehrkräfte gegen verheerende Waldbrände. Eine Echtzeit-Satellitenkarte der Nasa dokumentiert die Feuer - und erweckt den Eindruck, als stünde die ganze Welt in Flammen.

Ganze Landschaften wurden durch die Flammen zerstört, unzählige Feuerwehrkräfte sind im Einsatz, Tausende Menschen mussten ihr Zuhause verlassen, Winde treiben die Flammen immer wieder an und das Klima* verändert sich. Unter Kontrolle sind noch viele Brände auf der Welt nicht.

Nasa-Satellitenkarte: Feuer auch in den USA, Brasilien und Zentralafrika

Neben Griechenland und der Türkei brennt es mittlerweile auch in einigen anderen Ländern, darunter Italien, Gebiete in den USA, im Amazonasgebiet in Südamerika, in Zentralafrika und Russland.

Doch besonders angespannt ist die Situation in Afrika. Dort sind aktuell einige Brandherde zu erkennen, darunter die Staaten Angola, Sambia, Tansania, Teile der Demokratischen Republik Kongo und Südafrika. Auch auf dem Inselsaat Madagaskar sind großflächige Feuer zu erkennen. 

Flammen breiten sich in der Gemeinde Blufi aus. Sizilien, Sardinien, Kalabrien und auch Mittelitalien wurden von Waldbränden schwer getroffen.

Ebenfalls stark von Bränden betroffen ist Südamerika, wie die Nasa-Satellitenkarte zeigt. Dort sind einige Brandherde in Brasilien, Bolivien und Peru eingezeichnet. Auch die USA bleiben nicht verschont. Am stärksten ist der Süden betroffen und auch Mexiko. Und natürlich zeigt die Karte auch die bekannten Großfeuer am Mittelmeer.

Nicht jeder roter Punkt auf der Nasa-Satellitenkarte zeigt ein Feuer

Die Nasa-Satellitenkarte unterscheidet in ihrer Darstellung allerdings nicht zwischen tatsächlichen Bränden und anderen thermalen Anomalien, die beispielsweise auf Industrieanlagen zurückzuführen sind. Auch in Deutschland sind aktuell rund 30 rote Punkte eingezeichnet. Beim Heranzoomen erkannt man aber, dass diese meist neben industriellen Gebieten in der Nähe von Städten liegen. (Carolin Eberth) *hna.de ist ein Angebot von IPPEN MEDIA

Rubriklistenbild: © Salvatore Cavalli/dpa

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