Weit mehr Planeten im Weltall als bisher gedacht

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Ein Foto herausgegeben von der European Southern Observatory ( ESO) zeigt Sterne und Planeten der Milchstraße. Jeder Stern der Milchstraße hat im Schnitt 1,6 Planeten. Das schließen Astronomen aus einem sechs Jahre langen Beobachtungsprogramm, das sie im britischen Fachjournal "Nature" vorstellen.

Washington - Im Weltall befinden sich weit mehr Planeten als bisher angenommen. Die neue Erkenntnis könnte auch Folgen für die Suche nach Leben im All haben.

Dank der Ergebnisse leistungsstärkerer Weltraumteleskope gehen Astronomen mittlerweile davon aus, dass es in der Galaxis mehr Planeten als Sterne gibt.

Drei neue Studien, die am Mittwoch veröffentlicht wurden, werfen ein neues Licht auf den Aufbau von Planetensystemen. In einer von ihnen schätzen die Autoren, dass es in der Milchstraße 1,6 große Planeten für jeden der rund 100 Milliarden Sterne gibt. Außerdem haben Forscher Systeme entdeckt, in denen Planeten zwei Sonnen haben, was lange als unwahrscheinlich gegolten hatte. Wissenschaftler sehen die neuen Erkenntnisse als Möglichkeit, die Suche nach Leben im All auszuweiten.

dapd

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