Zum Welthundetag 2015: Zeigen Sie uns Ihr schönstes Hundebild

Am Samstag ist Welthundetag. Da hat sich der beste Freund des Menschen ein besonderes Leckerli verdient: Wir sammeln die schönsten Hundebilder aus dem HNA-Verbreitungsgebiet.

Hunde bieten immer ein tolles Fotomotiv - egal ob beim Herumtollen, Gassi gehen, Spielen oder Kuscheln, als Selfie-Verschönerung oder als Selfie-Crasher. Zeigen Sie uns Ihr schönstes Bild Ihres Lieblings beziehungsweise ihrer Lieblinge: Auf Facebook können Sie Ihr Bild in diesem Post hochladen.

Zum morgigen Welthundetag sammeln wir die schönsten Fotos eurer vierbeinigen Lieblinge. Postet eure Hundebilder einfach unter diesen Beitrag - wir freuen uns darauf!

Posted by HNA on Freitag, 9. Oktober 2015

 

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Hundebilder haben wir auch bei Pinterestfür euch gesammelt.

Mal Spielgefährten, mal große Liebe: Menschen und Hunde

Treue Freunde auf vier Pfoten: Spätestens am Welthundetag wird klar, dass manche Vierbeiner mehr sein können als ein Tier. Einige Beispiele berühmter Hunde-Liebhaber:

FIRST DOG: "Schaffe dir einen Hund an, wenn du in Washington einen echten Freund haben möchtest", hat schon US-Präsidenten Harry S. Truman (1884-1972) gesagt. Präsident Bill Clinton beherzigte diesen Ratschlag nicht und setzte klar auf einen Kater namens Socks. Auch der Scottish Terrier Barney von George W. Bush spielte in der Öffentlichkeit eher eine Nebenrolle. Doch mit Barack Obama zog der Portugiesische Wasserhund Bo ins Weiße Haus ein - von Anfang an ein Medienstar. Denn 2009 löste Obama mit Bo ein Wahlkampfversprechen ein, das er seinen beiden Töchter gegeben hatte. Dieses Jahr zog Sunny bei Familie Obama ein, passend zu Bo eine Portugiesische Wasserhündin.

KÖNIGLICHE GEFÄHRTEN: Beim Anblick seiner Windhunde verlor Preußenkönig Friedrich der Große (1712-1786) all seine Strenge. "Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen", wird er zitiert. Seine grazilen Vierbeiner saßen bei ihm auf dem Sofa, leisteten ihm beim Essen Gesellschaft und sollen sogar mit in seinem Bett geschlafen haben. Nach ihrem Tod wurden sie in der Gruft des Potsdamer Schlosses Sanssouci beigesetzt. Als große Hundefreundin gilt auch die britische Königin Elizabeth II. Böse Zungen zählen ihre kurzbeinigen Corgis neben Pferden zu den einzigen wirklichen Leidenschaften der Monarchin. Allerdings sind die kleinen Hunde durchaus in der Lage zuzubeißen und sollen sogar schon einmal an einem Politiker das Beinchen gehoben haben. Die Königin habe nur verlegen "Oh" gesagt.

DICHTER, DENKER UND HUNDE: Literaturnobelpreisträger Thomas Mann (1875-1955) hat seinem kurzhaarigen Hühnerhund Bauschan ein literarisches Denkmal gesetzt. In der Erzählung "Herr und Hund" beschreibt er, wie sich das Tier vom hilflosen Welpen zu einem echten Charakter entwickelt. Als Bauschan starb, soll Mann die Beileidsschreiben persönlich beantwortet haben. Der Philosoph Arthur Schopenhauer (1788-1860) galt als Misanthrop, doch seinen braunen Pudel Butz liebte er über alles. Der Zeichner Wilhelm Busch hat das unzertrennliche Paar in einer Skizze verewigt - bei Gassigehen.

MÖPSE UND MENSCHEN: Für das Ansehen des eher unförmigen Mopses hat sich kaum jemand so ins Zeug gelegt wie der Humorist Loriot, alias Vicco von Bülow (1923-2011). Ganze Bücher kreisen darum, mit der Quintessenz: "Eine Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos". Oder: "Möpse sind mit Hunden nicht zu vergleichen. Sie vereinigen die Vorzüge von Kindern, Katzen, Fröschen und Mäusen."

COMICHELDEN: Der Beagle Snoopy und sein Herrchen Charlie Brown aus der Comic-Serie "Peanuts" gelten als Traumpaar in Sachen Philosophie und Eigensinn. Erdacht hat die beiden Charaktere der amerikanische Autor Charles M. Schulz (1922–2000). Mehr auf Abenteuer aus sind "Tim und Struppi" aus der Feder des belgischen Zeichners Hergé (1907–1983). Die Geschichten, die Reporter Tim mit seinen Drahthaar-Foxterrier und anderen Gefährten erlebt, enthalten früh Fantasy- und Science-Fiction-Elemente und prägen andere Autoren.

FERNSEHSTARS: Aus kaum einer Kindheit der 50er bis 80er Jahre ist Collie Lassie wegzudenken. Die treue Hündin rettet den kleinen Jungen Timmy in einer der bekanntesten US-Fernsehserien aus so mancher schier aussichtslosen Lage. Die Collie-Dame, die allerdings meist von Rüden gespielt wurde, gilt als das bekannteste Haustier der Welt und hat sogar einen eigenen Stern auf dem "Hollywood Walk of Fame". Beliebt in Deutschland wird in den 90er Jahren die österreichische Krimiserie "Kommissar Rex", bei der ein Polizeihund in Wien Mordfälle mit aufklärt. Die Staffeln werden Exportschlager.

NICHT OHNE MEINEN SCHOSSHUND: So manchem Hundefreund treibt es Tränen in die Augen, wenn Vierbeiner zum kalkulierten Promi-Auftritt gehören. Gefürchtet ist zum Beispiel Millionenerbin Paris Hilton mit einem Chihuahua auf dem Arm. Zur Marke machte auch der exaltierte Modedesigner Rudolph Mooshammer (1940-2005) seine Yorkshire-Terrier, die alle Daisy hießen.

Vom Chihuahua bis zum Wolfshund: Fakten rund um Fiffi

Hunde gelten als älteste Heimtiere: Schon vor tausenden Jahren wurden die Nachkommen der Wölfe zusammen mit ihren Herrchen bestattet. Zahlen und Fakten zum Welthundetag:

- Fachleute gehen von 300 bis 400 Hunderassen aus.

- Der mexikanische Chihuahua ist mit einem Gewicht von 500 bis 3000 Gramm für ausgewachsene Tiere die kleinste Hunderasse.

- Der Irische Wolfshund gilt mit einer Schulterhöhe von im Schnitt 81 bis 86 Zentimetern und einem Gewicht über 55 Kilo als größte Rasse.

- Als Diensthunde bei Polizei oder Zoll werden unter anderem Deutscher Schäferhund, Dobermann oder Boxer ausgebildet.

- Rund 5,4 Millionen Hunde leben in deutschen Heimen, in 13,2 Prozent der Haushalte wird gebellt und gewinselt.

- Knapp 1,2 Milliarden Euro legten deutsche Hundefreunde 2012 allein fürs Futter auf den Tisch. - 164 Millionen Euro kamen für mehr - oder weniger - notwendiges Zubehör hinzu.

- In China werden jährlich 10 bis 20 Millionen Hunde für den Verzehr geschlachtet, in Vietnam rund 5 Millionen, in Südkorea 2 Millionen. - In Deutschland drohen für den Handel mit Hundefleisch Geld- und Freiheitsstrafen. In der Tierischen Lebensmittel-Hygieneverordnung heißt es: "Es ist verboten, Fleisch von Hunden, (...) zum Zweck des menschlichen Verzehrs zu gewinnen oder in den Verkehr zu bringen." (dpa)

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