Jede Menge Scherz-Bilder im Netz 

"Weltuntergang"-Ticker: So witzelt das Internet

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Geht es so beim Weltuntergang zu? Die Meteoriten regnen runter - und jeder will das Desaster mit dem Smartphone filmen. Dieses lustige Bild wurde auf dem Kurznachrichtendienst Twitter hochgeladen.

München - Der Weltuntergang wurde von den Mayas prophezeit - oder auch nicht. Was ist denn nun? Wir halten Sie zum Thema auf dem Laufenden.

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21:48 Uhr: In gut zwei Stunden haben auch wir die No-pocalypse überstanden. Voller Optimismus, dass auch bis dahin nichts passiert, beenden wir unseren Live-Ticker und freuen uns, unsere User morgen wieder begrüßen zu dürfen.

18.50 Uhr: Mit Maya-Priestern aus Guatemala hat das Hamburger Völkerkundemuseum am Freitag eine „Weltübergangsparty“ gefeiert. Die beiden Priester wollten im Innenhof des Museums ein traditionelles Ritual mit Feuer, Tanz und Musik vollziehen. Außerdem sah das Programm unter anderem spirituelle Praktiken, Meditation, Mantragesänge und das Lesen von Orakeln vor. Rund 1500 Karten hat das Museum für die Party verkauft. Die Feier sollte bis 06.00 Uhr am Samstagmorgen dauern. Mit einem Weltuntergang rechneten die Veranstalter nicht.

18.22 Uhr: Dresden wollte den Tag X mit einem besonderen Finale ausklingen lassen in der Sächsischen Landesbibliothek, wo die wertvolle Maya-Handschrift lagert, sollten um Mitternacht auch Klänge des indigenen Volkes zu hören sein. Zunächst wollten die Dresdner Sinfoniker mit dem Mexikaner José Areán am Pult bei ihrem „Konzert zum Ende der Zeit“ Werke von Komponisten aus Lateinamerika spielen. Als Höhepunkt sollte eine Uraufführung samt Liveschaltung nach Mexiko folgen. Bei dem Stück „Albaktún“ von Enrico Chapela wirken Sängerin Sara Curruchich Cúmez und die beiden Guatemalteken Gonzalo Ceja und Horacio Franco mit Maya-Instrumenten mit.

18.00 Uhr: Das südfranzösische Dorf Bugarach ist am Freitag doch noch von grünen Männchen heimgesucht worden. Einige Frauen malten sich die Gesichter grün an. Ein Mann schlüpfte in einen grünen Ganzkörperanzug. Mit den Aktionen feierten sie ironisch den vermeintlichen Weltuntergang. Seit Jahren kursiert die Theorie, vom 1230 Metern hohen Berg Pic de Bugarach würden Außerirdische am 21. Dezember 2012 ins Weltall starten. Grüne Männchen werden in vielen Comics als Symbol für Außerirdische verwendet. Zum Berg selbst ließen die Behörden niemanden gehen.

17.14 Uhr: Also, in Schanghai, in Hong Kong und auf den Philippinen ist auch schon der 22. Dezember angebrochen. Nix mit Weltuntergang. 

16.46 Uhr: US-Internet-Aktivist Ryan Scheel schreibt auf Facebook zum Thema Weltuntergang: "Entspannt Euch! Wenn die Maya so gut darin gewesen wären, die Zukunft vorherzusagen, dann gäbe es doch noch immer ein Maya-Imperium, oder?" 

16.26 Uhr: Da sich in Sachen Weltuntergang Gott sei Dank bislang noch nicht viel tut, empfehlen wir Euch die lustigsten Twitter-Sprüche zum Thema, die wir heute gesammelt haben. Hier findet Ihr sie.

16.20 Uhr: Statt Weltuntergang gab's Party: Fröhlich, humorvoll, aber auch besinnlich haben viele Menschen rund um den Globus den Beginn eines neuen Maya-Zeitalters begangen. Im Südosten Mexikos strömten am Freitag schon in der Nacht Hunderte Menschen zur Maya-Ruinenstätte Chichén Itzá, um bei Sonnenaufgang den Anbruch einer neuen Ära zu feiern. „Ich bin froh, das hier miterleben zu dürfen und neue Energie tanken zu können“, sagte eine Urlauberin aus den USA der Nachrichtenagentur dpa. Auch anderswo auf der Erde setzte der 21.12. 2012 viel Fantasie frei: Es ging um Apokalypse, Außerirdische und gute Geschäfte mit dem Endzeit-Hype.

Weltuntergang: Die lustigsten Bilder bei Twitter

Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter wurden am Freitag etliche lustige Bilder zum Thema Weltuntergang hochgeladen. Hier zeigen wir die witzigsten Cartoons. © Twitter
Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter wurden am Freitag etliche lustige Bilder zum Thema Weltuntergang hochgeladen. Hier zeigen wir die witzigsten Cartoons. © Twitter
Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter wurden am Freitag etliche lustige Bilder zum Thema Weltuntergang hochgeladen. Hier zeigen wir die witzigsten Cartoons. © Twitter
Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter wurden am Freitag etliche lustige Bilder zum Thema Weltuntergang hochgeladen. Hier zeigen wir die witzigsten Cartoons. © Twitter
Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter wurden am Freitag etliche lustige Bilder zum Thema Weltuntergang hochgeladen. Hier zeigen wir die witzigsten Cartoons. © Twitter
Ein Mann hat den Weltuntergang überlebt: Fußball-Star Mario Balotelli. © Twitter
"Vielleicht haben wir den Maya-Kalender ja verkehrt herum gehalten? Und die Welt geht erst 5015 unter?" © Twitter
Jeder, der die Filmreihe "Zurück in die Zukunft" gesehen hat, weiß: Die Welt kann gar nicht 2012 untergehen. Marty McFly ist ja ins Jahr 2015 gereist.  © Twitter
Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter wurden am Freitag etliche lustige Bilder zum Thema Weltuntergang hochgeladen. Hier zeigen wir die witzigsten Cartoons. © Twitter
Die NASA hat bestätigt: Am späten Nachmittag des 21. Dezember wird der Himmel sehr dunkel werden. Es handelt sich dabei um ein interessantes Phänomen, genannt "Nacht". © Twitter
Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter wurden am Freitag etliche lustige Bilder zum Thema Weltuntergang hochgeladen. Hier zeigen wir die witzigsten Cartoons. © Twitter
Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter wurden am Freitag etliche lustige Bilder zum Thema Weltuntergang hochgeladen. Hier zeigen wir die witzigsten Cartoons. © Twitter

Seit Jahrzehnten hatten Apokalyptiker diesem Datum entgegengefiebert, an dem nach 5200 Jahren ein Maya-Zeitalter zu Ende ging. Einige glaubten, etwas Außerordentliches passiere, womöglich der Weltuntergang. Der fiel - wie alle ernsthaften Experten vorausgesagt hatten - aus. In Frankreich blieb das Dorf Bugarach an einem sagenumwobenen Berg dennoch gesperrt. In Deutschland waren verschiedene Veranstaltungen geplant. Manche Medien betrieben im Internet - nicht ganz ernst gemeinte - Liveticker zum Weltuntergang.

In Chichén Itzá kamen viele Einheimische und Touristen barfuß, in weißer Kleidung und mit einer Kerze in der Hand. Den leichten Regen dort werteten manche Besucher als Teil des Aufbruchs in ein neues Zeitalter. Maya-Indios mit Kopfschmuck und Lendenschurz versammelten sich ebenfalls in der Ruinenstadt, um mit spirituellen Tänzen die 13. Periode ihres Kalenders zu verabschieden. „Ich hoffe, es wird nichts geschehen. Morgen werden wir vermutlich am Strand liegen und lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen“, sagte Antje, eine Touristin aus Berlin, die schon am Vortag nach Chichén Itzá gekommen war.

Die Verantwortlichen der imposanten Stätte auf der Halbinsel Yucatán rechneten mit einem Rekordansturm von 40 000 Menschen. Das Gelände öffnete seine Pforten daher schon zwei Stunden früher als sonst. In Ek Balam, wo die Maya-Pyramide der Unterwelt steht, versammelten sich rund 2000 Maya-Geistliche, um gemeinsam den Sonnenaufgang zu erleben. In Mérida, der Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán, wurde dagegen heftig auf den Straßen und in Bars gefeiert.

In Guatemala, wo mehr als die Hälfte der rund 14 Millionen Einwohner von den Maya abstammt, begrüßte Präsident Otto Pérez das neue Zeitalter in der Pyramiden-Stadt Tikal. Dort feierten die Maya-Ältesten mit den ersten Sonnenstrahlen eine traditionelle Zeremonie rund um ein „heiliges Feuer“. In mehreren Maya-Dialekten hießen sie die neue Ära willkommen.

Kritische Stimmen der Indio-Bevölkerung sprachen sich gegen die Vereinnahmung der Maya-Traditionen für politische und wirtschaftliche Zwecke aus. Die Feiern seien sensationsgierig organisiert worden, beklagte die guatemaltekische Friedensnobelpreisträgerin und Maya-Vertreterin Rigoberta Menchú.

Das südfranzösische Dorf Bugarach überstand den Beginn des vermeintlichen Weltuntergangstages unbeschadet. Für die Nacht hatte der zuständige Präfekt vorsorglich zwei Rave-Partys in der Nähe verboten. Um die knapp 200 Einwohner zählende Gemeinde an den Pyrenäen ist noch bis zum Samstag (22.12.) eine Sperrzone errichtet. Seit einigen Jahren kursiert die Theorie, vom 1230 Meter hohen Pic de Bugarach würden Außerirdische am vermeintlichen Tag der Apokalypse mit Raumschiffen ins rettende All starten.

Auch in Belize, Honduras und El Salvador gab es etliche Veranstaltungen zum neuen Maya-Zeitalter, die von akademischen Seminaren bis zu Shows und Konzerten reichten. In Deutschland soll am Abend in Dresden unter anderem mit dem Philosophen Peter Sloterdijk über das Thema Apokalypse gesprochen werden - und zwar in der Universitäts- und Landesbibliothek, die eine wertvolle Maya-Handschrift besitzt.

Der Generaldirektor der Sächsischen Landesbibliothek, Thomas Bürger, bezeichnete den „Weltuntergangs-Hype“ um den 21. Dezember im Deutschlandradio Kultur als Chance, die Maya-Kultur mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Die Dresdner Maya-Schrift sei „eine wunderbare Erinnerung an das, was unsere Vorfahren, auf welchen Kontinenten auch immer, geschaffen haben“.

In China nutzten Staatsmedien die Gerüchte über den Weltuntergang, um mehr Zensur im ohnehin streng überwachten Internet zu fordern. „Nur Regulierung kann das Netz sicherer machen“, schrieb das kommunistische Parteiorgan „Volkszeitung“ („Renmin Ribao“). Die Gerüchte hätten „Individuen, der Gesellschaft und der Nation“ Schaden zugefügt. Auch andere Blätter schlossen sich dem Appell an.

15.51 Uhr: So. Australien hat jetzt auch den Weltuntergang überstanden. Auf dieser Seite sieht man die Zeitzonen auf jedem Ort der Welt.

14.53: Auf einen Weltuntergang wäre die russische Hauptstadt Moskau gut vorbereitet gewesen. Rund um die größte Stadt Europas stehen etwa eineinhalb Millionen Bunker. Dutzende der unterirdischen Schutzräume seien tiefer als die Schächte der weltberühmten Moskauer Metro, sagte Wadim Michailow von der Organisation der russischen „Digger“ am Freitag. Bei den meisten Schutzräumen handelt es sich um renovierte Anlagen aus dem Zweiten Weltkrieg. Nur die wenigsten seien von Katastrophenjüngern für den erwarteten Weltuntergang am 21.12. gebaut worden. Die „Digger“ - nach dem englischen Verb „to dig“ (graben) - erkunden unterirdische Tunnel und Hohlräume.

14.37 Uhr: Das südfranzösische Weltuntergangsdorf Bugarach ist am Freitag doch noch von grünen Männchen heimgesucht worden. Auch in glitzernde Alufolie gewickelte Gestalten mit antennenartigen Spiralen auf dem Kopf liefen durch die Gemeinde nahe den Pyrenäen. Mit den Aktionen feierten einige Menschen in Bugarach ironisch den angeblich an diesem Freitag bevorstehenden Weltuntergang.

Seit Jahren kursiert die Theorie, vom 1230 Metern hohen Berg Pic de Bugarach würden Außerirdische am Tag des Weltuntergangs ins Weltall starten. Das Ende einer Periode im Maya-Kalender am 21. Dezember wurde als Zeitpunkt der Apokalypse gedeutet.

Grüne Männchen werden in vielen Comics als Symbol für Außerirdische verwendet. So malten sich eine Gruppe junger Frauen in Bugarach die Gesichter grün an. Ein Mann schlüpfte in einen grünen Ganzkörperanzug, dessen Form an Spiderman erinnerte. Zwei Männer hatten Alufolie zu einer Art Astronautenanzug um sich gewickelt. Sie prosteten dem Pic de Bugarach mit grünen Bierflaschen zu.

Zum Berg selbst ließen die Behörden niemanden gehen. Er gilt wegen vieler Höhlen als gefährlich. Auch um Bugarach ist bis Samstag eine Sperrzone eingerichtet. Rund 100 Polizisten patrouillieren seit Tagen in dem ländlichen Gebiet und kontrollieren die Zugangsstraßen.

14.12 Uhr: Ein lustiges Bild vom Maya-Kalender wurde bei Twitter hochgeladen.

13.46 Uhr: Total komisch: In diesem Video verwurstet ein Gitarrenspieler die bekanntesten Songs zum Thema Weltuntergang in 1.36 Minuten.

13.44 Uhr: Keine Apokalyptiker, Sektenmitglieder oder Katastrophenjünger - dafür haben rund 100 Besucher im elsässischen Fort de Schoenenbourg in der Nacht zum Freitag mit Glühwein auf den Weltuntergang gewartet. Die Besucher nutzten die Gegelegenheit und erkundeten auf einem Rundgang die Bunkeranlage. Die Veranstalter wollten nach eigenen Angaben in dem unterirdischen Atombunker Menschen einen Unterschlupf bieten, die sich vor dem von Esoterikern vorausgesagten Ende der Welt am 21. Dezember fürchteten.

Von der Apokalypse zeigten sich weder die Mitglieder der Organisatoren Vereinigung der Freunde der Maginot Linie, noch die Besucher beeindruckt. „Im Vorfeld gab es Anfragen von Leuten, die hier freie Flächen für eine Ufo-Landung mieten wollten“, erzählte Vereinspräsident Marc Halter belustigt. Gemeldet habe sich auch ein Mann, dem die Bäume geraten hätten, im Bunker auszuharren. Halter habe ihm nahe gelegt, die Nacht im heimischen Keller zu verweilen. „Ich habe über 40 Interviews in vier Ländern gegeben. Wenn keine Besucher kommen, dann wäre das ein Weltuntergang“, sagte Halter.

Das Fort ist die größte zugängliche Anlage im Elsass. 28 Meter geht es unter die Erde. Die sechs Bunker könnten einer Atombombe stand halten. Platz für Überlebende der Apokalypse wäre also durchaus gewesen - allerdings wäre es mit der Versorgung schwierig geworden: Zum Glühwein gab es Lebkuchen.

13.28 Uhr: Das Satiremagazin "Kojote" meldet: "Experten befürchten Weltuntergang wegen Internet-Crash durch massenhafte Maya-Witze"

13.19 Uhr: Das südfranzösische Dorf Bugarach überstand den Beginn des vermeintlichen Weltuntergangstages unbeschadet. Für die Nacht hatte der zuständige Präfekt vorsorglich zwei Rave-Partys in der Nähe verboten. Um die knapp 200 Einwohner zählende Gemeinde an den Pyrenäen ist noch bis zum Samstag (22.12.) eine Sperrzone errichtet. Seit einigen Jahren kursiert die Theorie, vom 1230 Meter hohen Pic de Bugarach würden Außerirdische am vermeintlichen Tag der Apokalypse mit Raumschiffen ins rettende All starten.

13.12 Uhr: Kennt noch jemand den deutschen Internet-Piraten und Millionär Kim Schmitz alias Kim Dotcom? Der hat aktuell ein Bild auf Twitter hochgeladen und dazu geschrieben: "Fühlt es sich nicht großartig an, ein Überlebender des Weltuntergangs zu sein? Ich bin so glücklich, dass ich nach draußen gegangen bin, um die Enten zu füttern. ;-)" Hier geht's zum Bild.

13.06 Uhr: Vor den archäologischen Stätten Mexikos wie Chichén Itzá, die während der Nacht geschlossen blieben, hielten zahlreiche Menschen eine Nachtwache. Sie warteten darauf, die aufgehende Sonne der neuen Zeit zu begrüßen. „Ich hoffe, es wird nichts geschehen. Morgen werden wir vermutlich am Strand liegen und lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen“, sagte Antje, eine Touristin aus Berlin.

In Ek Balam, wo die Maya-Pyramide der Unterwelt steht, versammelten sich rund 2000 Maya-Geistliche, um gemeinsam den Sonnenaufgang zu erleben. In Mérida, der Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán, wurde dagegen heftig auf den Straßen sowie in Bars gefeiert.

13.03 Uhr: Mit mehr Humor als echter Angst vor einem Weltuntergang sind viele Menschen rund um den Globus in den 21. Dezember gestartet. Bei den Maya in Mexiko, nach deren Kalender am Freitag eine Zeitrechnung endete, überwog die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. In Dörfern wie Cuncunul im Süden Mexikos warteten die Menschen auf diesen Freitag als Beginn einer neuen Ära. Auch an vielen anderen Orten der Erde setzte das Datum viel Fantasie frei: von der Apokalypse, von Außerirdischen und von guten Geschäften, die sich mit dem Endzeit-Hype machen lassen.

Seit Jahrzehnten hatten Apokalyptiker dem 21. Dezember 2012 entgegengefiebert. Einige glaubten, etwas Außerordentliches passiere, womöglich der Weltuntergang. Der fiel - wie alle ernsthaften Experten vorausgesagt hatten - aus. In Frankreich blieb das Dorf Bugarach an einem sagenumwobenen Berg dennoch gesperrt. In Deutschland waren verschiedene Veranstaltungen geplant. Manche Medien betrieben im Internet - nicht ganz ernst gemeinte - Liveticker zum Weltuntergang.

12.52 Uhr: Auf diesem Twitter-Bild schaut's schon mal ziemlich nach Weltuntergang aus. Godzilla!

12.39 Uhr: Wir weisen Euch gerne nochmals auf unseren Artikel mit den besten Twitter-Witzen zum Weltuntergang hin.Wird laufend aktualisiert.

12.35 Uhr: Der Generaldirektor der Sächsischen Landes- und Universitätsbibliothek Dresden, Thomas Bürger, sieht im „Weltuntergangs-Hype“ um den 21. Dezember eine Chance, die Maya-Kultur wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Der Maya-Kalender sei ein großartiges Zeugnis der Hochkultur, das heute noch viel zu sagen habe und die Völker verbinde, sagte Bürger am Freitag im Deutschlandradio Kultur. Einen datierten Weltuntergang enthalte der sogenannte Dresdner Kodex nicht. Die im 13. Jahrhundert entstandene Maya-Handschrift lagert in der Schatzkammer der Dresdner Bibliothek und gilt als weltweit einzige Handschrift der Maya, die noch im Original zu sehen ist.

Allerdings seien darin auch Ängste vor Naturkatastrophen ausgedrückt, sagte der Fachmann. „Eine Sorge, die wir ja heute auch haben und die uns eigentlich nur nachdenklich machen sollte, wie wir mit uns und unserer Umwelt umgehen“, meinte Thomas Bürger.

12.34 Uhr: Für den Fall, dass es heute doch noch scheppert: Unsere Liste, mit den 10 sinnlosesten Dingen, die man vor einem Weltuntergang macht:

- eine Diät beginnen

- die Steuererklärung machen

- eine Bestattungsversicherung abschließen

- noch mehr Weihnachtsgeschenke kaufen

- gute Vorsätze fürs neue Jahr fassen

- Jahresurlaub für 2013 buchen

- Flusensieb vom Trockner reinigen

- einen Stapel Hemden bügeln

- Jahresabo fürs Fitnessstudio abschließen

- mit dem Rauchen aufhören

12.25 Uhr: Lustiges Facebook-Bild der Comic-Seite "Nuke the Friidge". Da schaut Superschurke Galactuis zum Weltuntergang vorbei.

12.18 Uhr: Chinas Staatsmedien haben die Gerüchte über den vermeintlichen Weltuntergang zum Anlass genommen, um mehr Zensur im ohnehin streng überwachten Internet zu fordern. „Nur Regulierung kann das Netz sicherer machen“, schrieb das kommunistische Parteiorgan „Volkszeitung“ (Renmin Ribao) am Freitag. Die Gerüchte hätten „Individuen, der Gesellschaft und der Nation“ Schaden zugefügt. Auch andere Blätter schlossen sich dem Appell an.

12.16 Uhr: Die besten Twitter-Sprüche zum Weltuntergang unter diesem Link.

12.15 Uhr: Also in Neuseeland ist schon der 22.12.. Dort hat der Weltuntergang definitiv nicht stattgefunden.

12.14 Uhr: Lustig: Auf der Seite istdieweltschonuntergegangen.de kann man sich aktuell informieren, ob die Welt noch steht.

12.05 Uhr: Partystimmung statt Weltuntergang: Mit Tänzen, traditionellen Ritualen und Lichtshows haben sich Tausende Einheimische und Touristen in Mexiko und Mittelamerika auf den Beginn eines neuen Maya-Zeitalters eingestimmt. Entgegen den Befürchtungen mancher Apokalyptiker brach in der Nacht zum Freitag keine Katastrophe über die Welt herein.

Auf den Plätzen der Maya-Dörfer in Südmexiko wie etwa Cuncunul empfingen die Menschen den 21. Dezember stattdessen als großen Tag, an dem eine lange Phase der Zeitrechnung von über 5000 Jahren zu Ende geht und eine neue Ära beginnt.

11.52 Uhr: Das südfranzösische Dorf Bugarach hat den Beginn des vermeintlichen Weltuntergangstages unbeschadet überstanden. Für die Nacht zu diesem Freitag wurden vom Präfekten Eric Freysselinard nur vorsorglich zwei Rave-Partys nahe dem Dorf an den Pyrenäen verboten. Um die knapp 200 Einwohner zählende Gemeinde ist noch bis zum Samstag eine Sperrzone errichtet. Das Ende einer Periode im Maya-Kalender am 21. Dezember wurde von manchen als Zeitpunkt der Apokalypse gedeutet - und Bugarach sollte ein Ort der Rettung sein.

11.35 Uhr: Noch was zum Thema Zeitzonen. Die Maya haben ja mexikanischer Zeit gerechnet. Dort ist es aktuell kurz nach halb 5 Uhr morgens. Bei denen daurt der Tag noch knapp 19 Stunden. Erst wenn  das vorbei ist, kann man sagen: Die Maya haben sich geirrt.

11.34 Uhr: Um 12 Uhr unserer Zeit hat übrigens Neuseeland den Weltuntergang überstanden. Dann ist bei denen schon der 22. Dezember. Wir bleiben dran.

11.28 Uhr: Auf dem Kurznachrichtendienst "Twitter" macht diese Witz die Runde: "Eilmeldung. Der #Weltuntergang verzögert sich. Er reist mit der Bahn an."

10.57 Uhr: Die Satireseite "Der Postillon" schreibt: "Es gibt kein Entrinnen! Astronomen bestätigten heute, was der Gregorianische Kalender schon seit Ende des 16. Jahrunderts vorhersagt: Am Freitag, dem 21.12.2012, droht der Menschheit ein Phänomen, das von vielen ehrfürchtig nur als "das Wochenende" bezeichnet wird."

10.53 Uhr: US-Radiomoderator Patrick Madrid witzelt auf Facebook: "Wenn die Welt wirklich untergeht, dann stellt Euch einfach mal vor, wie frustriert die Maya sein würden. Millionen würden zu ihrer Religion konvertieren wollen. Aber sie könnten es nicht mehr, denn die Welt wäre ja untergegangen."  

10:45 Uhr: Laut Express glaubt ein Bonner, ein UFO vor seinem Fenster gesichtet zu haben. "Jetzt mischen auch die Aliens mit", so die Interpretation.

10:34 Uhr: Die Angst vor dem Weltuntergang ist übrigens so alt wie die Menschheit selbst. Das Wort „Apokalypse“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet in seinem Ursprung „Enthüllung“ oder „Offenbarung“. Es dient aber auch als Bezeichnung für prophetische Schriften, die das Ende der Welt voraussagen. Altchristliche Apokalypsen aus dem 2. bis 7. Jahrhundert zum Beispiel thematisieren den Gegensatz von Himmel und Hölle, Gott und Teufel, den Kampf des Guten gegen das Böse. Sie schließen geistig und literarisch an die jüdischen Apokalypsen an. Im Zentrum steht die Erwartung einer neuen Schöpfung nach dem Ende der bestehenden, von Grund auf verdorbenen Welt. Verbunden ist damit die Hoffnung auf ein neues irdisches Reich des Friedens und der Gerechtigkeit.

10:13 Uhr: In Penzberg (Oberbayern) gab es am Morgen einen Stromausfall. Das erste Anzeichen? Wir glauben mal wieder: nein! In Kassel und auf Fehmarn ist noch alles, wie es sein soll.

10:00 Uhr: Natürlich hält auch Hans Sarpei, einer der größten Facebook-Stars unserer Zeit, zum Thema nicht still. Er postete am Freitagvormittag: "Ein großer Zyklus endet und am nächsten Tag beginnt die Zählung wieder bei eins. Die Frauen unter Euch kennen das." Am Donnerstag hatte er sich noch von seinen Facebook-Freunden verabschiedet.

"Beziehungsstatus: Hans Sarpei" - Die coolsten Sprüche über den Chuck Norris des Fußballs

Hans Sarpei ist der Chuck Norris des Fußballs: ein Kult-Star, zu dem eifrig Sprüche getauscht werden. Begonnen hatte der Kult um den Schalke-Profi am 4. Juni 2011. Sein Mitspieler Alexander Baumjohann twitterte: "Guten Morgen...gibt es was Neues auf Schalke?". Hans Sarpeis Antwort: "Ja, du sollst nach Wolfsburg." Baumjohann fand: "Damit macht man keinen Spaß. Das ist nicht lustig." Doch die Fans lachten sich einen Ast ab. © Getty
Seitdem entstanden hunderte Facebook-Gruppen, die nach Hans-Sarpei-Sprüchen benannt sind oder in denen selbige getauscht werden. Der Routinier findet den Kult selbst super - er hat etwa für ein Magazin seine liebsten 20 Sprüche ausgewählt. Zudem bedruckt er T-Shirts mit den Sätzen. Klicken Sie sich hier durch eine Auswahl. © Getty
Hans Sarpei trinkt aus dem Wasserhahn auf Ex. © Getty
Hans Sarpei kann mit einem Ballkontakt zwei Pässe spielen. © Getty
Hans Sarpei ist sein eigener Trainer. © Getty
Hans Sarpei bekommt bei McDonald's einen Whopper. © Getty
Hans Sarpei schneidet das Messer mit dem Brot. © Getty
Hans Sarpei - das "L" steht für Gefahr. © Getty
Beziehungsstatus: Hans Sarpei © Getty
Hans Sarpei findet, du bist voll der Baumjohann. © Getty
Hans Sarpei hat mehr Kreditkarten als Max Mustermann. © Getty
Hans Sarpei kauft Obst bei Apple und Fenster bei Windows. © Getty
Hans Sarpei ist auf dem Teppich geblieben, aber sein Teppich kann fliegen. © Getty
Wer Hans sagt, muss auch Sarpei sagen. © Getty
Hans Sarpei ist nicht nur eine Name, Hans Sarpei ist eine Lebenseinstellung. © Getty
Hans Sarpei ist schon vor dem Spiel der Spieler des Tages. © Getty
Hans Sarpei kennt die Mutter von "How I met your mother". © Getty
Hans Sarpei kann über seinen eigenen Schatten springen. © Getty
Hans Sarpei isst sein Knoppers schon um 9. © Getty
Hans Sarpei kann seinen eigenen Elfmeter halten. © Getty
Chuck Norris guckt nachts unter sein Bett, ob Hans Sarpei drunter liegt. © Getty
Man bräuchte schon einen Hans Sarpei, um dieses Problem zu lösen. © Getty
Hans Sarpei denkt dreideutig. © Getty
Peter Zwegat hat Schulden bei Hans Sarpei. © Getty
Hans Sarpei schlichtet Heiner Geißler. © Getty
Hans Sarpei darf während der Fahrt mit dem Busfahrer sprechen. © Getty
Hans Sarpei bringt Zwiebeln zum Weinen. © Getty
Sido hat gefragt, wer Hans Sarpei ist. Seitdem trägt er eine Maske. © dpa
Wie viele Liegestütze schafft Hans Sarpei? Alle! © dpa
Hans Sarpei kann Liegestütze ohne Hände. (Übrigens einer der liebsten Sprüche des Spielers) © dpa
Hans Sarpei sammelt Murmeln © dpa
Hans Sarpei hat sein Abi mit 0,0 bestanden. © dpa
Abseits ist, wenn Hans Sarpei pfeift. © dpa
Chuck Norris kann alles. Hans Sarpei kann mehr. © dpa
Hans Sarpei kann Drehtüren zuschlagen. © dpa
Chuck Norris schläft in einem Hans-Sarpei-Schlafanzug. © dpa
Hans Sarpei hat schon bis unendlich gezählt - zwei Mal! © dpa
Hans Sarpei hat drei Eltern. © dpa
Wenn ich du wäre, wäre ich lieber Hans Sarpei. © Getty
Hans Sarpei darf "Tillman's Toasty" als Schnitzel bezeichnen. © Getty
Hans Sarpei bekommt 10% auf Tiernahrung. © Getty
Hans Sarpei gefällt das. © Getty
Hans Sarpei aktiviert Abwehrkräfte. © Getty

9:56 Uhr: Uns haben weitere Bilder zum Nicht-Weltuntergang erreicht - die sehen Sie jetzt gesammelt in der Fotostrecke unten.

9:51 Uhr: Was wäre praktisch an einem Weltuntergang? Die User auf der Facebookseite der tz schreiben etwa: "Ich bekomm gleich beim Zahnarzt eine Krone - die Sprechstundenhilfe meinte, als wir vor einem Monat den Termin ausmachten, dass ich dann auch keine Rechnung mehr bekomme, wenn die Welt untergehen sollte." oder auch: "Ich müsste nicht noch meine restlichen Weihnachtsgeschenke besorgen."

9:34 Uhr: Darauf haben wir gewartet! Die erste Presseagentur schickt Fotos vom Nicht-Weltuntergang. Es zeigt Kräne im Hamburger Hafen. Sehen ziemlich intakt aus.

So sieht der Nicht-Weltuntergang aus

Wie sieht der Nicht-Weltuntergang aus? So stellen ihn sich die Fotografen vor - denn diese Bilder haben sie zum Thema geschossen © dapd
Wie sieht der Nicht-Weltuntergang aus? So stellen ihn sich die Fotografen vor - denn diese Bilder haben sie zum Thema geschossen © dapd
Wie sieht der Nicht-Weltuntergang aus? So stellen ihn sich die Fotografen vor - denn diese Bilder haben sie zum Thema geschossen © dapd
Wie sieht der Nicht-Weltuntergang aus? So stellen ihn sich die Fotografen vor - denn diese Bilder haben sie zum Thema geschossen © dapd

9:32 Uhr: Eben hat uns die Nachricht erreicht: In München hat die S-Bahn S7 nach Wolfratshausen wegen einer Weichenstörung zehn Minuten Verspätung. Ist das das erste Anzeichen? Unsere ganz eigene Einschätzung? Können Sie sich sicherlich denken.

9:14 Uhr: Wir sind immer noch da - und wir wollen bei allen Andersdenkenden keine falschen Hoffnungen wecken, aber: Das wird sich auch nicht ändern.

8:18 Uhr: Tatsächlich: In Mexiko hat der erste Tag eines neuen Zeitzyklus der Maya begonnen, ohne dass die Welt unterging. Auf den Plätzen der Maya-Dörfer in Südmexiko wie Cuncunul empfingen die Menschen den 21. Dezember als großen Tag, an dem eine lange Phase der Zeitrechnung von über 5000 Jahren zu Ende geht und eine neue Ära beginnt. Seit Jahrzehnten fieberten auch Apokalyptiker rund um den Globus diesem Freitag entgegen: Manche glaubten, dass etwas Außerordentliches - womöglich der Weltuntergang - bevor stehe. Weltweit gab es reichlich Rummel.

7:08 Uhr: Guten Morgen! Wir sind noch da! Der Weltuntergang ist am Freitag - zumindest vorerst - ausgeblieben. Auch in Mexiko, der Heimat der Maya, brach der 21. Dezember an, ohne dass es zur prophezeiten Apokalypse kam. Einige Endzeitjünger glauben, dass es mit dem Auslaufen des Kalenders der Maya am Freitag um 0.00 Uhr zum Weltuntergang oder einem anderen besonderen Ereignis kommen wird.

Die irrsten wahren Geschichten der Welt

In Saudi-Arabien verklagte eine junge Frau ihren Mann, weil sie nach drei Jahren Ehe noch Jungfrau war. Der Anwalt des Mannes verwies auf die Impotenz seines Mandanten. Er wolle die Frau nur gegen Rückzahlung der 40.000 Rial (7.818 Euro) Brautgeld freigeben. Die Frau verlangte finanzielle Entschädigung für die drei Jahre ohne Sex. © dpa
In Sydney sprang ein Känguru versehentlich durch ein Fenster in das Schlafzimmer des ausgewanderten Schweizer Kochs Beat Ettlin und landete in dessen Ehebett. Verwirrt hüpfte das Tier durch das ganze Haus. Ettlin konnte es schließlich in den Schwitzkasten nehmen und hinausjagen. Das Känguru verschwand in einem nahen Tierschutzpark. © dpa
In Neuseeland kam ein 21-jähriger Mann beim Versuch, einen Tresor zu knacken, ins Schwitzen. Als er deshalb seine Maske abnahm, filmte ihn eine versteckte Kamera. Die Polizei veröffentlichte die Fotos auf Facebook, der Räuber wurde am nächsten Tag gefasst. © dpa
Eine Diebin, die in einem Designer-Shop in Florida sechs Geldbörsen mit insgesamt 1.200 Dollar gestohlen hatte, stolperte auf der Flucht vor dem Kaufhausdetektiv vor dem heranrollenden Wagen ihres Komplizen, geriet unter die Räder, kam wieder auf die Beine, sprang auf die Kühlerhaube, rutschte ab und wurde abermals überrollt. Beim dritten Versuch schaffte sie es ins Auto und entkam. © dpa
Weil sie gepiercte Katzen zum Verkauf angeboten hatte, wurde Holly Crawford aus Pennsylvania von Tierschützern angezeigt. Sie hatte den Katzen Piercings an Ohren, Hals und Schweif verpasst und sie im Internet für hunderte Dollars als „Gothic Kitten“ angepriesen. © dpa
Die 13-jährige Reina aus New York verschickte in einem Monat 14.528 Kurznachrichten von ihrem Handy - also im Durchschnitt alle zwei Minuten eine. Ihr Vater bekam eine 440 Seiten lange Rechnung. Kosten fielen keine an. Der Handyvertrag beinhaltete unlimitierten SMS-Versand. © dpa
Eine US-Airline lieferte einer Tierhandlung in Philadelphia einen Sarg samt Leiche. Das Geschäft hatte ein Aquarium mit tropischen Fischen bestellt. Die Witwe des Verstorbenen nahm es mit Humor: Ihr Mann sei immer schon ein Spaßvogel gewesen. © dpa
Forscher lösten das Geheimnis um mysteriöse Kreise in tasmanischen Kornfeldern: Kängurus hatten Mohnsamen gefressen und waren im Drogenrausch im Kreis gehüpft. Die Mohnbauern Tasmaniens liefern etwa die Hälfte des weltweiten Bedarfs für medizinisches Opium. © dpa
Ein 54-jähriger Japaner gab sich bei einer Pharmazie-Prüfung als sein 20-jähriger Sohn aus. Der Medikamenten-Großhändler fürchtete, sein Sohn würde den Test nicht bestehen. Der Schwindel flog auf, weil der Japaner im Prüfungsstress sein eigenes Geburtsdatum angab. © dpa
In England löste ein Pony mit ungewöhnlich kurzen Beinen mehrmals falschen Alarm aus. Autofahrer, die das Tier grasen sahen, glaubten, es stecke im Morast fest und riefen Rettung und Feuerwehr. In nur einer Woche fielen so Kosten in Höhe von 8.000 Pfund an. © dpa
Eine 152 Zentimeter große und 125 Kilo schwere Amerikanerin mit einem Tumor im Rücken wurde vom Spital in Kansas City für einen Magnetresonanztest in den Zoo geschickt. Für das Gerät im Krankenhaus sei sie zu schwer und zu breit, hieß es. „Ich wusste, dass ich dick bin“, sagte sie, „aber doch nicht so dick wie ein Elefant!“ © dpa
An der Universität Leeds warfen Putzfrauen wertvolles wissenschaftliches Material in den Müll. Es handelte sich um Exkremente einer seltenen Eidechsenart. Der Wissenschaftler verklagte den Putzdienst. Das Missgeschick kostete ihn sieben Jahre Forschungsarbeit. © dpa
In der Nähe der indischen Stadt Bijapur verschlang ein Büffel ein Handy samt Etui, das einem Bauern aus der Tasche gefallen war. Der Mann fand es im Büffelkot. Es war noch intakt. Sieben Anrufe waren eingegangen. © dpa
In Australien belästigte der siebenjährige Emu Edward, ein riesiger Laufvogel, seine Besitzerin sexuell. Wenn sie die Hühner fütterte, wollte er sie in sein Nest drängen. Sie musste sich mit Palmwedeln wehren. Über einen Radiosender suchte sie deshalb ein Emu-Weibchen. © dpa
In England stopfte ein 20-jähriger Mann die sechs Monate alte Katze seiner Freundin in eine Marihuana-Pfeife aus Plexiglas. Wegen Tierquälerei angezeigt erklärte er, gelesen zu haben, dass Haschisch Haustiere beruhigen würde. Tatsächlich habe sich die Katze danach geputzt und artig hingelegt. © dpa
In Wien musste eine 58-jährige Schweizerin in Untersuchungshaft, weil sie im Bezirk Hernalls zwölf Jahre lang den Pfarrer sexuell bedrängt haben soll. Nach Ansicht der Frau sei der Priester die Reinkarnation von Jesus Christus. © dpa
Eine Fledermaus krallte sich am Außentank eines amerikanischen Spaceshuttles fest. Versuche, sie vor dem Start zu vertreiben, schlugen fehl. Ob sie den Trip überlebt hat, ist unklar. Später aufgenommene Bilder von der Außenhülle des Shuttles zeigten keine Spur mehr von ihr. © dpa
Im Nordosten des Schweizer Kantons Thurgau stieß die Polizei bei einem Test des Satellitenkarten-Programms Google Earth auf eine Marihuana-Plantage. 16 Menschen wurden verhaftet und 1,1 Tonnen Marihuana beschlagnahmt. © dpa
Als in Leipzig ein 25-jähriger Stahlarbeiter über die Hitze klagte, steckte ihm sein Kollege aus Spaß einen Hochdruck-Luftschlauch ins Gesäß. Durch die Druckluft platzte dem Mann der Darm. Er lag tagelang auf der Intensivstation. © dpa
Polizisten weckten einen von gärenden Wildkirschen in seinem Bauch beschwipsten Dachs, der mitten auf der Straße seinen Rausch ausschlief. Zuerst weigerte er sich, seinen Platz zu verlassen. Erst als ihn die Beamten mit einem Besen stießen, trollte er sich auf eine Wiese, wo er weiter schlief. © dpa
Eine 73-jährige Klagenfurterin wurde zu 360 Euro Geldstrafe wegen Stalkings verurteilt, nachdem ihr Sohn sie angezeigt hatte. Sie habe ihn zweieinhalb Jahre lang bis zu 49 Mal am Tag angerufen. Die Mutter war entrüstet: Sie habe nur reden wollen, sagte sie und enterbte ihn. © dpa
In den USA verklagte ein 49 Jahre alter Chirurg seine Frau nach der Trennung: Er wollte seine Niere zurück, die er ihr gespendet hatte. Trotz dieses Liebesbeweises habe sie ihn betrogen. Weil das Organ kein zweites Mal transplantiert werden konnte, verlangte er als Gegenwert 1,5 Millionen Dollar. © dpa
Die neuseeländische Brückenechse Henry wurde mit 111 Jahren zum ersten Mal Vater. Zuvor war ihr ein Genitaltumor entfernt worden. © dpa

dpa/dapd/tz/mm

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