Wenn der Vogel Federn lässt - Schreckmauser vorbeugen

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Stresssituationen sollten Halter von Nymphensittichen möglichst vermeiden. Denn diese könnten zu Schreckmauser führen. Foto: Soeren Stache

Die Sorge ist groß: Der Vogel im Käfig lässt plötzlich Federn. Was kann das sein? Manchmal liegt es am Stress, dem das Tier ausgesetzt ist. Dafür gibt es sogar einen Fachbegriff.

Bremen (dpa/tmn) - Manche Vögel verlieren in Stresssituationen plötzlich Federn - dann spricht man von einer Schreckmauser. Wenn diese nicht zu oft auftritt, schade sie gesunden Vögeln nicht, erläutert der Industrieverband Heimtierbedarf (IVH).

Trotzdem sollten Halter solche Stresssituationen so gut es geht vermeiden. So sollten sie Sittiche und andere Vögel zum Einfangen nicht jagen, sondern mit Leckerli anlocken. Zum Besuch beim Tierarzt transportiert man den Vogel idealerweise in einem kleinen Käfig und nicht in einer Pappschachtel. So kann der Tierarzt den Patienten begutachten, ohne ihn direkt in die Hand zu nehmen. Auf dem Weg decken Halter den Käfig am besten mit einem Handtuch ab.

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