Werbezeppelin über Linz - Eurofighter im Einsatz

Linz/Wien - Ein herrenlos in der Luft treibender Werbezeppelin hat in Österreich den Einsatz von Eurofightern ausgelöst. Aus Sicherheitsgründen stiegen Eurofighter auf und beobachten das Luftschiff.

Ein herrenlos in der Luft treibender Heißluftballon in Form eines Zeppelins hat in Österreich am Samstag den Einsatz von Eurofightern ausgelöst. Der unbemannte Ballon mit rund 40 Meter Länge und 7 Metern Durchmesser riss sich am Samstag nahe Linz plötzlich los und stieg in den Himmel. Das mit Solarzellen ausgestattete Gefährt erreichte schnell eine Höhe von 3000 Metern, sagte ein Polizeisprecher der dpa in Wien. Anfangs war von einem Werbeobjekt die Rede, die Polizei sprach später von einem Kunstprojekt.

Zu Beginn war ein Polizeihubschrauber im Einsatz, um das Fluggerät zu beobachten. Der Ballon stieg aber rasch weiter auf rund 13 000 Meter Höhe auf. Da gewöhnliche Flugzeuge in dieser Höhe nicht mehr agieren, schickte das österreichische Bundesheer Eurofighter aus, um den Ballon zu beobachten, sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums der dpa in Wien. Am Nachmittag flog der Ballon zunächst Richtung Ungarn und wurde dann nach Slowenien weitergetrieben. Nach Informationen des Innenministeriums und der Flugüberwachung war zu keinem Zeitpunkt der Luftverkehr gefährdet.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.