Weser: Umweltgefahr weitgehend gebannt

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Das Schiff ist auf der Weser beim Verladen von Kies auseinandergebrochen und gesunken.

Stolzenau - Nach einem Schiffsunglück auf der Weser bei Stolzenau in Niedersachsen ist die Gefahr einer Ölverschmutzung weitgehend gebannt. Bisher seien insgesamt etwa 23 000 Liter Treibstoff und Öl abgepumpt worden

Das teilte die Wasserschutzpolizei am Sonntag mit. Das etwa 70 Meter lange Binnenschiff war am Freitag beim Verladen von rund 800 Tonnen Kies gebrochen und gesunken. Es ragen nur noch Heck und Steuerhaus aus dem Wasser. Kapitän und der Matrose blieben unverletzt.

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Nach dem Unglück hatte sich ein Öl-Wasser-Gemisch auf der Weser gebildet, das Spezialisten mit Schläuchen eingrenzten. Am Samstag wurde der Ölteppich nahezu vollständig abgesaugt. Er enthielt etwa eine Hälfte des Treibstoffes aus dem Schiff. Der restliche Treibstoff war noch in den Tanks. "Wären die 11 500 Liter Treibstoff des Schiffes in die Weser gelaufen, wäre das eine mittelschwere Katastrophe gewesen", sagte Dirk Volkmann von der Wasserschutzpolizei.

Am Montag sollen die Bergungsarbeiten beginnen, zunächst sollen sich Taucher ein Bild von den Schäden machen. Anschließend müssen die 800 Tonnen Kies aus dem Schiffsrumpf geholt werden, um das Wrack beseitigen zu können. Die Weser ist derweil nur einschiffig befahrbar.

dpa

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