Meteorologen ziehen Bilanz

Das Wetter 2012: So war es wirklich

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Schöner Anblick: Blauer Himmel zeichnet sich am Freitag über der dunklen Silhouette der Hofkirche (l. bis r.), dem Hausmannsturm und dem im Bau befindlichen Residenzschloss in Dresden ab.

Offenbach - Zu nass? Zu trocken? Zu warm? Zu kalt? Wie das Wetter 2012 wirklich war, ist jetzt ermittelt worden. Der Deutsche Wetterdienst zieht Bilanz.

Das Jahr 2012 war in Deutschland wieder zu warm und fiel zugleich durch extreme Wetterlagen auf. „Seit 15 bis 20 Jahren sind fast alle Jahre zu warm - gemessen am langjährigen Mittelwert“, sagte Meteorologe Gerhard Lux vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Freitag in Offenbach. Die Niederschläge und die Sonnenscheindauer verfehlten ihr Soll knapp. „Einzelne Monate jedoch zeigten starke Veränderlichkeiten und teilweise extreme Wettersituationen“, heißt es im DWD-Jahresrückblick.

Der Januar begann sehr mild, der Februar sehr kalt und der März war besonders sonnig. Der Sommer startete sehr nass, später war er extrem gewittrig und sehr heiß, bei Temperaturen von fast 40 Grad. Der Herbst brachte teilweise sommerliches Wetter mit Wärmerekorden im Oktober, gefolgt von einem markant-frühen Wintereinbruch. Der Dezember war anfangs winterlich, zu Weihnachten setzte sich aber überall Tauwetter mit frühlingshafter Wärme durch.

dpa

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