Sommerhitze und kühle Phasen

Was hinter dem Temperatur-Jo-Jo steckt

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Sonne und Wolken, Hitze und Kälte: Zahlreiche Tiefdruckgebiete sorgen für schwankende Temperaturen.

Offenbach - Sommerliche Hitze, dann eine kühle Phase - das sind zwei Seiten derselben Medaille. Wie kommt es eigentlich zum stetigen Jo-Jo-Effekt der Temperaturen?

Das Jo-Jo bei den Temperaturen, das Deutschland derzeit erlebt, ist nach Angaben von Meteorologen einer ganzen Reihe von Tiefdruckgebieten zu verdanken. „Die Tiefs geben sich derzeit die Klinke in die Hand“, sagte Martin Jonas vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Montag. Zu Wochenanfang bekam Deutschland die Rückseite von Tief „Thompson“ zu spüren, das schon weit im Osten über Russland lag.

Tiefs drehen sich gegen den Uhrzeigersinn. Deshalb wurde kühle Luft aus Norden nach Deutschland gezogen. „Aber warme Luft ist schon im Anmarsch“, sagte Jonas. Denn neue Tiefs hätten sich im Westen gebildet, ihre Vorderseiten treffen in den nächsten Tagen ein. Die Luft kommt dann aus Süden und lässt die Temperaturen wieder auf 30 Grad klettern.

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Schon am Mittwoch könne es bis ins Ruhrgebiet und nach Mittelhessen hinein 25 Grad warm werden, sagte Jonas. Hochsommerliche 30 Grad werden vom Bodensee bis etwa nach Baden-Baden herrschen. Am Donnerstag gibt es noch eine Steigerung mit bis zu 37 Grad im Süden.

dpa

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