Vorhersagen im Bauernkalender

Wetter in Deutschland im April und Mai 2020: Das sagt die Landzeitprognose

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Schnee in Hamburg

Wetter 2020 in Deutschland: Das sagt die Langzeitprognose des 100-jährigen Bauernkalenders über den Sommer und Weihnachten in diesem Jahr.

  • Für 2020 sagt der Bauernkalender einen kalten Frühling voraus.
  • Das Wetter soll danach sommerlich werden - aber nur kurz.
  • Der Kalender entstand im 17. Jahrhundert und startet immer zum 21. März.

München - Anders als sein Name andeutet, sagt der 100-jährige Kalender nicht etwa das Wetter im Hundert-Jahres-Rhythmus voraus, sondern im Sieben-Jahres-Rhythmus. Im 17. Jahrhundert wollte der Abt Mauritius Knauer einen Kalender erschaffen, der dauerhaft währt. Er beobachtete das Wetter* und machte dann Vorhersagen aufgrund seiner Notizen. Grundlage war das damalige astronomische Weltbild. Sein Ziel war, vor allem für Bauern verlässliche Wetterprognosen abzugeben: Wann sollte mit der Aussaat begonnen werden? Mit welcher Ernte ist zu rechnen? 

Was viele heute auch als Bauernkalender kennen, ist für die einen reine Scharlatanerie, für die anderen ein Instrument, das im Alltag genutzt wird.

Dass derweil in fast ganz Deutschland Wetterwarnungen ausgesprochen sind, in Süddeutschland hauptsächlich wegen Frost, stützt selbstverständlich die Befürworter des Bauernkalenders.

Wetter-Prognose 2020 für Deutschland: So wird die erste Hälfte laut Bauernkalender

Der sogenannte Bauernkalender beginnt am 21. März. Nach den Vorhersagen des Abts erwarten uns ein rauer und stürmischer März und ein kalter, verregneter und windiger April. Und während die erste Hälfte des Mais frühsommerlich warm werden soll, wird es schon in der zweiten Hälfte wieder eiskalt. Der Juni startet zwar warm, bringt aber Nebeltage um den 6. Juni mit sich und geht kalt zu Ende - der Rest des Monats dürfte aber angenehm warm werden.

Eine ähnliche ungemütliche Aprilvorhersage gab es im Bauernkalender auch schon für 2019:

Wetter-Vorhersage 2020 für Deutschland: So wird die zweite Hälfte

Bis zum 14. Juli wechseln sich Regen, Kälte, Wind und Sonne* ab - heißes Sommerwetter danach soll sich aber bis in den August ziehen, wo in der Mitte des Monats sogar „große unleidliche Hitze“ zu erwarten sei, wie News.de schreibt. Nach einem angenehmen Spätsommer im September folgt Nachtfrost und Regen bis hinein in den Oktober. Nach dem Bauernkalender steht uns der erste Schnee* schon Ende Oktober ins Haus. Der nächste Schnee folgt dann erst wieder im Dezember - weil aber viel Schnee von Regen weggespült werde, sei auch noch unklar, ob wir weiße Weihnachten bekommen - oder eher nicht.

*Merkur.de ist Teil des deutschlandweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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