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Kälte-Schock in Deutschland: DWD warnt vor strengem Frost und Eisregen

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Von: Isabelle Jentzsch

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Der Winter hat Deutschland erreicht, doch die Eiseskälte kommt erst noch. Schnee, Frost und ein vorbeiziehendes Tief sorgen für Gefahr auf den Straßen.

Offenbach/München - Bitte einmal ganz warm anziehen, es wird eisig beim Wetter in Deutschland. Die neue Woche beginnt mit frostigen Temperaturen. In ganz Deutschland zeigte das Thermometer am frühen Montagmorgen Minusgrade an. Lediglich an den Küsten ist es etwas milder, mit Temperaturen um 0 Grad. Der Deutsche Wetter-Dienst (DWD) warnt in seiner aktuellen Wettervorhersage vor allem im Süden Deutschlands vor strengem Frost über der frischen Schneedecke.

Autofahrer sollten deshalb besonders aufpassen. Dem DWD zufolge sind den ganzen Montagmorgen geringer Schneefall, gefrierende Nässe und Reif möglich, wie tz.de berichtet. Das kann zu glatten Straßen führen und Verkehrsunfälle zur Folge haben. Gleichzeitig kann es im Westen und Südwesten Deutschlands zu stellenweise dichtem Nebel, mit einer Sicht unter 150 Metern kommen.

Wetterprognose für Deutschland: Temperaturen bleiben frostig

Die polare Kaltluft wird das Wetter in Deutschland wohl noch die ganze Woche beherrschen. „Kalt ist es geworden. Und kalt wird es auch noch einige Zeit bleiben“, erklärte DWD-Meteorologe Felix Dietzsch. Frühstens Mitte der Woche könnte das Wetter in einigen Regionen ein bisschen milder werden und damit den Wintereinbruch etwas abschwächen.

Am Dienstag, dem 13.12. kann es am späten Nachmittag und Abend von Südbaden bis ins Allgäu zu leichten Schneefällen kommen. Im Norden und Nordosten ist laut DWD zwar mit Wolkenfeldern zu rechnen, es solle aber nur lokal ein wenig schneien. Am wärmsten wird es dabei am Rhein und den Küsten, mit einem Temperaturmaximum von +2 Grad. Im Rest von Deutschland bleibt es frostig kalt, mit Temperaturen zwischen 0 und -5 Grad. In der Nacht auf den Mittwoch soll es der Wetterprognose des DWD zufolge noch kälter werden. Das Thermometer solle dabei auf -2 bis -10 Grad sinken, lokal kann es dabei auch zu strengem Frost unter -10 Grad kommen.

Vereiste Äste nach einem Eisregen im Winter.
Der Deutsche Wetter-Dienst (DWD) warnt vor Frost und Eisregen. (Symbolbild) © Imago Images/imagebroker/Sonja Jordan

Frost und Schnee: Der DWD warnt vor Eisregen und Glätte

Am Mittwoch, dem 14.12. sollte man auf den Straßen besonders gut aufpassen. Der DWD warnt in manchen Regionen vor Eisregen und erhöhter Glättegefahr, auch in Bayern. In der südlichen Hälfte Deutschlands komme es aufgrund eines vorbeiziehenden Randtiefs zu Niederschlägen, erklärt DWD-Meteorologe Dietzsch. Auf der nördlichen Seite der Luftmassengrenze fallen die Niederschläge demnach als Schnee, voraussichtlich zwischen Donau und Thüringen, beziehungsweise Sachsen. Doch südlich der Luftmassengrenze gehen die Niederschläge in Regen über und das könne aufgrund des Frostes zu Eisregen führen, so Dietzsch.

Auch am Donnerstag kann es im Süden lokal zu gefrierendem Regen kommen. Ebenso sind im Süden und an der See Schneefälle möglich. Ansonsten ist das Wetter teils trüb, teils freundlich, aber weitestgehend trocken. Vor allem Pendler mit Fahrrad und Auto sollten also diese Woche auf den Straßen vorsichtig sein. Sonst könnte es wie am Wochenende in Bayern zu zahlreichen Glätteunfällen kommen. (ij)

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