Wetter in Deutschland

DWD: Ungewöhnliche Wetterlage – Frühlingshafte Temperaturen in ganz Deutschland

Das Wetter in Deutschland bleibt weiter stürmisch und viel zu warm. Am Wochenende kann es in Teilen Deutschlands aber auch wieder Sturm mit Orkanböen geben.

  • Das vorherrschende Wetter in Deutschland ist im Februar 2020 zu warm
  • Einen Wintereinbruch soll es im Februar und auch im März nicht mehr geben
  • Experten sehen am Sonntag (16.02.2020) den nächsten Sturm - und teilweise Orkan - heraufziehen

Update vom Sonntag, 16.02.2020, 6.29 Uhr: Nach dem Sturmtief „Sabine“ kommt jetzt „Victoria“ nach Deutschland – und bringt wieder starke bis stürmische Böen, teils sogar Sturmböen bis zu 90 Kilometer pro Stunde mit sich. Das hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mitgeteilt. In den Gipfellagen kann es auch zu orkanartigen Böen oder Orkanböen kommen. 

Doch dabei bleibt es laut DWD ungewöhlich mild. Im Nordosten erreichen die Höchsttemperaturen am Sonntag (16.02.2020) 14 Grad, im Südwesten bis 18 Grad am Oberrhein sogar bis zu 21 Grad. Dabei bleibt es meist heiter bis wolkig. 

In Hessen ist es am Morgen stark bewölkt, von Nordwesten kommt Regen auf, in Südhessen bleibt es meist trocken. Tagsüber gibt es vor allem im Norden und in der Mitte zeitweise Regen, am Nachmittag lockert es auch hier aber wieder auf. Wie in ganz Deutschland wird es auch in Hessen laut DWD ungewöhnlich warm. Die Höchstwerte liegen bei 13 bis 18 Grad, in Hochlagen 11 bis 13 Grad. 

DWD warnt vor Sturmböen: Tief „Victoria“ bringt neue Unwetter

Update vom Samstag, 15.02.2020, 14.47 Uhr: Das Wetter in Deutschland wird stürmisch. Ab Samstagnachmittag bringe Sturmtief „Victoria“ zunächst im Bergland starke Windböen aus Südwest, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Samstag mit. 

In der Nacht zum Sonntag seien dann auch im Flachland starke bis stürmische Böen von bis zu 70 Kilometern pro Stunde möglich, die im Tagesverlauf zu Sturmböen werden können. Vor allem in den Kammlagen der Mittelgebirge erwartet der DWD für Sonntag Sturmböen um 90 Kilometer pro Stunde. Nach jetzigem Stand werde das Sturmtief „Victoria“ jedoch keine zweite „Sabine“, twitterte der DWD am Freitag. Es handele sich um einen für die Jahreszeit normalen Sturm, der nicht übertrieben, aber auch nicht verharmlost werden solle.

Auch explizit für Hessen warnt der Deutsche Wetterdienst. Der DWD hat eine amtliche Wetterwarnung vor Sturmböen veröffentlicht. In einer Kurzmeldung teilt der DWD mit: „Es können zum Beispiel einzelne Äste herabstürzen. Achten Sie besonders auf herabfallende Gegenstände.“ Betroffen sind folgende Regionen: Main-Kinzig-Kreis, Kreis Groß-Gerau, Main-Taunus-Kreis, Wetteraukreis, Hochtaunuskreis, Kreis Darmstadt-Dieburg, Stadt Darmstadt. Die Unwetter können in den Regionen zwischen Sonntag (16.02.2020), 8 Uhr, und Montag (17.02.2020), 6 Uhr, auftreten.

„Sturm-Serie“ in Deutschland? Orkanböen mit mehr als 100 km/h drohen

Update vom Samstag, 15.02.2020, 6.50 Uhr: Bevor es in der Nacht zum Sonntag wieder stürmisch wird, wird das Wetter in Deutschland am Samstag frühlingshaft warm. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartet am Samstag in vielen Teilen Deutschlands bis zu 14 Grad. Dabei soll es meist trocken und freundlich bleiben. 

Doch schon in der Nacht von Samstag auf Sonntag (16.02.2020) droht neue Gefahr: Zunächst erwarte die Meteorologen Regen, später soll es dann Sturmböen an der Nordsee aber auch im west- und nordwestdeutschen Binnenland geben. In den Alpen und Mittelgebirgen sind sogar Orkanböen möglich. 

Ähnlich sieht auch das Wetter in Hessen aus. Am heutigen Samstag bleibt es ungewöhnlich mild, ehe in der Nacht dicke Regenwolken über Hessen ziehen. Ab der zweiten Nachthälfte kommt es immer häufiger zu Sturmböen. 

Update vom Freitag, 14.02.2020, 7.44 Uhr: Die Ruhe nach dem Sturm ist am Freitag (14.02.2020) in Deutschland die Ruhe vor dem Sturm. Denn das Wetter ist nur zu Beginn des Tages in höheren Lagen noch stürmisch, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach mit – Tendenz nachlassend. 

Doch Gefahr droht dann ab der Nacht zum Sonntag (16.02.2020): Zuerst erwarten die Meteorologen Sturmböen an der Nordsee, später aber auch im west- und nordwestdeutschen Binnenland. Diese können laut DWD bis zu 100 km/h erreichen. In den Alpen und den Mittelgebirgen in Deutschland sind auch Orkanböen mit mehr als 120 km/h möglich.

Das gilt auch für das Wetter in Hessen: Erst ab Samstagmittag (15.02.2020) ist wieder Sturm mit starken Böen zu erwarten. Laut DWD wird es mit bis zu 17 Grad ungewöhnlich mild.

Wetter in Deutschland: Sturm mit Orkanböen ab Sonntag

Update vom Donnerstag, 13.02.2020, 11.00 Uhr: Am Sonntag (16.02.2020) wird das Wetter in Deutschland wieder stürmisch. Vor allem der Norden wird wohl betroffen sein. Dort kann es auch Orkanböen von 120 bis 140 km/h geben. In der Mitte Deutschlands rechnet Meteorologe Dominik Jung mit Sturmböen von 90 km/h bis 100 km/h - „also nicht so heftig wie Sabine“. Die Sturm-Situation kann sich in den kommenden Tagen allerdings noch verändern.

Update vom Donnerstag, 13.02.2020, 9.00 Uhr: Das Wetter in Deutschland bleibt ungemütlich: Im Südwesten erwarten Meteorologen des Deutschen Wetterdiensts (DWD) für den heutigen Donnerstag starke bis stürmische Böen und im Laufe des Tages fast in ganz Deutschland Regen.

Wetter in Deutschland: Februar 2020 ist deutlich zu warm - kein Winter mehr in Sicht

Erstmeldung vom Mittwoch, 12.02.2020: Das Wetter in Deutschland ist im Februar 2020 bisher deutlich zu warm - und so wird es wohl auch weitergehen. Bis zu 18 Grad soll es am Sonntag (16.02.2020) nach Angaben von Diplom-Meteorologe Dominik Jung geben. Der Februar könnte damit der dritte zu warme meteorologische Wintermonat sein und der Winter in Deutschland wird wohl einer der wärmsten Winter aller Zeiten werden. Für den Februar legt sich Jung fest: „Winterwetter wird es auch im Februar nicht mehr geben“. Und auch für den März kann Jung in den Wetterdaten keinen Wintereinbruch erkennen.

Auch windig und stürmisch ist das Wetter in Deutschland im Februar. Nach Sturm „Sabine“, die in einigen Gegenden zum Orkan* wurde, kommt direkt der nächste Sturm. „Wir befinden uns offenbar mitten in einer Westwetterlage mit einer ganzen Sturm-Serie“, erklärt Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber dem Wetterportal wetter.net.

Wetter in Deutschland: Warum Sturm „Sabine“ kaum gravierenden Auswirkungen hatte

Dafür, dass die Auswirkungen von Sturm „Sabine“ in Deutschland nicht so gravierend waren wie bei anderen Stürmen, hat Jung eine Erklärung: „Die Menschen waren aufgrund der großen Medienpräsenz von Orkan Sabine sensibilisiert.“ Durch ausführliche Warnungen im Vorfeld seien die Menschen auf den Sturm eingestellt gewesen. Und auch die Bahn habe - im Gegensatz zum Sturm 2007 - dieses Mal vorgesorgt. Damals ließ „die Deutsche Bahn ihre Züge aber auch bis mitten im vollen Sturm fahren und dann passierte es und die Züge blieben reihenweise auf offener Strecke stecken“, so Jung. Dieses Mal hatte man rechtzeitig vorgesorgt.

tab/kke

*op-online.de ist Teil der bundesweiten Ippen-Digital-Zentralredaktion.

Video: Schockprognose! Neuer Sturm und bis 20 Grad warm! Bekommen wir einen Märzwinter?

Rubriklistenbild: © Karl-Josef Hildenbrand / dpa

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