Faschingstreiben in Gefahr 

Wetter an Karneval: Umzug wegen Sturmtiefs unterbrochen - DWD mit eindeutiger Prognose 

Das Wetter fährt im Februar Achterbahn: Lässt sich der Frühling pünktlich zum Karneval endlich blicken? Genau das Gegenteil scheint der Fall. 

  • Beim Wetter in Deutschland geht es gerade richtig auf und ab. 
  • Der Februar 2020 war bislang wechselhaft und stürmisch.
  • Die Prognosen für das Wetter an Karneval sind aktuell nur etwas für Optimisten.

Update vom 21. Februar, 8.23 Uhr: Und da hat das Wetter den Feiernden doch noch einen Strich durch die Rechnung gemacht! Wegen einer Sturmwarnung haben die Veranstalter die Karnevalsfeier in Düsseldorf kurzfristig unterbrechen müssen. Nach Durchzug von Tief „Wiltrud“ konnte das Feiern jedoch noch am Abend wieder fortgesetzt werden. Die Unterbrechung dauerte etwa eine Stunde und zwanzig Minuten. In dieser Zeit mussten auch die Verkaufsstände verschlossen werden. 

Auch die Veranstaltungen der nächsten Tage könnten durch Sturmwarnungen in Gefahr sein. „Eventuell muss sogar die eine oder andere Veranstaltung, vor allem am Samstag oder Sonntag, abgesagt werden“, erklärte der Deutsche Wetterdienst am Donnerstag. Zudem soll es am Karnevalssonntag vielerorts regnen. Die Temperaturen liegen zwischen neun und 15 Grad. Im Süden kann es vereinzelt sogar zu frühlingshaften 18 Grad kommen. Alle neuen Entwicklungen lesen Sie ab sofort in unserem Nachrichten-Ticker. 

Update vom 20. Februar, 10.03 Uhr: Kommt der Frühling nun oder feiert der Winter endlich sein Comeback? Obwohl sich in den vergangenen Tagen die Sonne mit frühlingshaften Temperaturen vielerorts durchsetzte, müssen sich Fans des Karnevals wetterfest kostümieren. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nun erklärt, kann für den Weiberfastnacht-Donnerstag zwar mit milden Temperaturen zwischen sieben und 14 Grad gerechnet werden - doch die Sturmgefahr nimmt weiter zu. 

Tagsüber soll es dafür überwiegend trocken bleiben, nur die Küstenregionen und das Mittelgebirge müssen vereinzelt mit Schauern rechnen. 

Auch die Prognose für das Wochenende fällt überwiegend stürmisch aus. „Insgesamt sollten sich vor allem die Bürger im Norden und der Mitte auch abseits der Karnevalshochburgen bei häufigem Schmuddel-Wetter eher nach Indoor-Aktivitäten umsehen - oder aber wind- und wetterfeste Kleidung als ständigen Begleiter ansehen“, empfiehlt Meteorologe Lars Kirchhübel gegenüber der dpa. Nach den milden Temperaturen der vergangenen Woche schockiert nun ein Meteorologe mit einer traurigen Prognose.

Plötzlich „Blitz-Winter“ in Deutschland - DWD stellt üble Prognose

Update vom 19. Februar, 9.20 Uhr: Nur mal so zur Erinnerung - der Winter endet am 1. März - jedenfalls aus Sicht der Meteorologen. Und tatsächlich sinken gerade die Temperaturen. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor Schnee! Die Schneefallgrenze sinkt laut DWD-Experten bis auf 300 Meter. In den Alpen sollen bis zum Mittwochabend zehn Zentimeter Neuschnee fallen.

Sonst ist es verbreitet windig, in höheren Lagen stürmisch. Deutschland liegt am südlichen Rand eines geräumigen Tiefdruckkomplexes über dem Atlantik und Skandinavien. Mit einer lebhaften westlichen Strömung ziehen Tiefausläufer über Deutschland hinweg. Kurze Gewitter mit Graupel und stürmischen Böen bestimmen in der Mitte und im Norden Deutschlands das Wetter.

„Wir liegen quasi zwischen einem Hoch über Südeuropa und Tiefs, die uns immer wieder im Norden streifen werden. Daher ist es im Süden freundlicher als im Norden. Der Norden bekommt immer wieder Regen und viel Wind ab“, erklärt Meteorologe Dominik Jung vom Wetterdienst Q.met gegenüber wetter.net

Die Sturmgefahr nimmt am Freitag wieder zu. Tief „Wiltrud“ weht, laut wetter.net, mit starken bis stürmischen Böen wieder einen Schwung kühle Meeresluft heran, in den Frühstunden kann es dabei vorübergehend bis in tiefere Lagen schneien. Örtlich wird es glatt. Im Süden ist es aber tagsüber dann zeitweise freundlich und trocken.

Video: So wird das Wetter am Wochenende

Wetter in Deutschland - So wird das Wetter an den närrischen Tagen

Update vom 18. Februar, 10.48 Uhr: Karneval oder Fasching liegt dieses Jahr mitten im Februar. Eigentlich kein schlechter Zeitpunkt. Doch der Jet oder auch Jetstream könnte diesmal einigen die Lust am Feiern verderben. Denn ebenjener ist 2020 besonders stark, erklärt Wetterexperte Jan Schenk von weather.com. Mit 300 km/h bis 400 km/h weht das starke Windband derzeit in großen Höhen über dem Atlantik.

Am Weiberfasching (Donnerstag, 20. Februar) sieht es nach Ansicht von Schenk beim Wetter in Deutschland noch ganz gut aus, auch am Freitag. Doch Samstag geht's dann ein bisschen los. Es wird windig und stürmisch im Norden und in der Mitte Deutschlands. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet in seiner Zehn-Tages-Vorhersage mit starken und stürmischen Böen aus West. Im Süden bleibt es noch trocken und mit 15 Grad sehr mild. 

„Es lohnt sich die Wettermeldungen im Auge zu behalten“, empfiehlt der Meteorologe Dominik Jung. Am Faschingssonntag zieht ein Sturm auf. Zuerst wird es wohl den Norden, Nordwesten und den Westen treffen. 

  • Am Rosenmontag ist im Osten und Süden mit kräftigen Sturmböen zu rechnen. 
  • Faschingsdienstag bleibt es windig und stürmisch. Vor „Sturmgefahr“ warnt der DWD. 

Der Tiefdruckeinfluss bestimmt aktuell (Dienstag) das Wetter in Deutschland und sorgt für unbeständiges Wetter. Im Westen und an der Nordseeküste warnt der DWD vor stürmischen und schweren Sturmböen sowie Gewittern mit Graupel. In höheren Berglagen, wie auf dem Brocken vor einzelnen orkanartigen Böen. Oberhalb 600 Meter ist mit Glätte durch Schnee oder Schneematsch zu rechnen. In der Nacht auf Mittwoch vor allem im höheren Bergland mit Frost und Glätte.

Eine Schneise der Verwüstung hinterlassen hat ein Tornado in den USA. Besonders die Stadt Nashville in Tennesse wurde stark getroffen.

Orkan, Sturm, Hurrikan, Tornado: Was sind die Unterschiede? Mehr erfahren Sie bei Merkur.de*.

Wetter im Februar 2020: „Blitz-Winter“ ganz plötzlich in Deutschland

Erstmeldung vom 17. Februar 2020

München - Der Februar 2020 hat uns beim Thema Winter etwas im Stich gelassen. Dafür fegte ein Sturmtief nach dem anderen über das Land. Das Wetter in Deutschland hat sich zum Karneval ganz schön etwas einfallen lassen. Bei den Aussichten auf die nächsten Tage und Wochen hilft wahrscheinlich nur etwas Humor.

Deutschland-Wetter: Winter im Februar - es wird wohl nur ein Blitz-Besuch

In der Wochenmitte schaut nämlich der Winter dann doch mal kurz bei uns vorbei. Allerdings wird das dann wohl eher ein Blitz-Besuch. Und der zeigt sich von seinen verschiedensten Seiten: Graupel-Gewitter, Schnee- oder Schneeregenschauer. An den Alpen könne länger und kräftiger Schnee* fallen, so der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seiner aktuellen Vorhersage. Die Höchsttemperaturen liegen bei 3 bis 10 Grad.

So wird das Wetter zum Karneval-Start  

Narren und Jecken haben am Donnerstag eventuell etwas Glück. Die Wetterlage beruhigt sich Richtung Karneval. Im Norden und Teilen der Mitte ist es nach ersten DWD-Prognosen häufig stark bewölkt und es gibt zeitweise etwas Regen*. Es bleibt bei fünf bis 12 Grad ziemlich mild. Allerdings wird es ab dem Rosenmontag wohl wieder etwas turbulenter.

In der Nacht auf Freitag zieht Regen von Nordwest nach Südost durch. In höheren Lagen gibt es etwas Schnee (minus 4 Grad). Der Wind frischt auf. Mit stürmischen Böen ist dann im Norden und in der Mitte Deutschlands zu rechnen. Es deutet sich eine temperamentvolle Karnevalszeit an. Wie dynamisch sich das Wetter in Deutschland zum Wochenende tatsächlich entwickelt, bleibt noch abzuwarten. Die ersten Wettermodelle erwarten am Sonntag (23. Februar) einen weiteren Höhepunkt der Windaktivität.     

Viele haben den Winter in Deutschland schon abgehakt und konzentrieren sich auf die nächste Jahreszeit, den Frühling 2020. Bei den Prognosen schlagen die Wetterexperten jedoch Alarm. Wer lieber gleich wissen möchte, wie es mit dem Wetter im Sommer 2020 aussieht, sollte sich auf einen drastischen Ausblick gefasst machen.  

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Swen Pförtner / Swen Pförtner

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