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Wetter in Deutschland: Saharadüse vertreibt den Winter – Experten rechnen mit Rekordwerten

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Von: Helena Gries

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Nach Schnee und Eis an Weihnachten soll zum Jahreswechsel der Frühling mit milden Temperaturen im zweistelligen Bereich kommen.

Kassel - Nachdem uns das Wetter an den Weihnachtsfeiertagen vielerorts Schnee und Eis* gebracht hat, steigen die Temperaturen derzeit stetig an. Zum Jahreswechsel steht uns laut Prognosen verschiedener Meteorologen sogar milde Luft mit neuen Rekordtemperaturen im zweistelligen Bereich bevor.

Die Kälte ist auf dem Rückzug, aus dem Südwesten Europas setzen sich warme Luftmassen mehr und mehr bis nach Deutschland durch und bringen uns in den kommenden Tagen milde Temperaturen und frühlingshaftes Wetter.

Wetter zum Jahreswechsel: Saharastaub und Kanarenluft bringen milde Temperaturen

Nach Prognosen von Diplom-Meteorologen Dominik Jung kann sich bereits am Donnerstag (30.12.2021) die Wärme in ganz Deutschland durchsetzen, es werden milde Temperaturen von 9 bis 18 Grad erwartet. Zudem wird nach Angaben des Meteorologen von wetter.net ein warmer Wind wehen. „Es wird deutlich zu warm für die Jahreszeit werden“, so Jung.

Saharadüse und Kanarenluft vertreiben Winter. Meteorologen rechnen zum Jahreswechsel mit bis zu 18 Grad.
Saharadüse und Kanarenluft vertreiben Winter. Meteorologen rechnen zum Jahreswechsel mit bis zu 18 Grad. © David Hutzler/dpa

„Der Winter ist erst mal wie abgeschaltet. Der Dezember wird 1,5 bis zwei Grad zu warm enden. Die Sahara-Düse wird am Donnerstag bis 18 Grad im Südwesten bringen“, sagt Jung gegenüber Bild. Der Silvestertag soll so mild werden, dass man meinen könnte, es wäre schon ein Frühlingstag*.

Wie der wetter.com Meteorologe Alban Burster in seinen Vorhersagen berichtet, erreicht Deutschland zudem zum Jahreswechsel eine sehr milde Luftmasse von den Kanarischen Inseln. Und auch Meteorologe Carlo Pfaff von wetter.de bestätigt: „Zum Jahresende erreicht sehr milde Luft vom Atlantik unser Land. Dabei sind in Rheinland-Pfalz, im Saarland und Rheinland sogar neue Temperaturrekorde für das letzte Dezemberdrittel möglich.“ 

Wetter: Meteorologe rechnet mit späterem Wintereinbruch

Wie Jung weiter berichtet, zählen erst der Januar und der Februar zu den Hochwinter-Monaten. Und auch wenn die Temperaturen bislang ungewöhnlich mild waren in diesem Winter, so rechnet der Meteorologe noch mit einem Wintereinbruch in den kommenden Winter-Monaten.

Weitere Wetter-News* gibt es auf der Themenseite der HNA.

(Helena Gries)*hna.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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