Bis 15 Grad

Nach Winter-Einbruch: Wärme-Welle rollt Richtung Deutschland

Nach dem Wintereinbruch inklusive Dauerregen in Deutschland könnte das Wetter bald schon wieder wärmer werden. 

Kassel - Pünktlich zum November ist das Wetter in Deutschland noch einmal deutlich kälter geworden. Tief Nael bringt Winter-Wetter mit Neuschnee, Frost und Tiefsttemperaturen zu uns. Doch der Trend hält nicht dauerhaft an. Laut dem Wetterdienst wetter.net wird es turbulent.

Zunächst bleibt das Wetter noch winterlich kalt. Doch das ändert sich wohl schnell, denn „danach rollt tatsächlich ein Wärmeberg zu uns nach Deutschland“, erklärt Wetter-Expertin Kathy Schrey von wetter.net.

Deutschland: Erst Winter-Wetter, dann Wärme-Einbruch

Ab Donnerstag (04.11.2021) wird es zunächst regnerisch und stürmisch. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) kann es innerhalb von 12 bis 24 Stunden etwa 30 bis 40 Liter Niederschlag pro Quadratmeter geben. Möglich sind zudem „in den Hochlagen der östlichen und nördlichen Mittelgebirge stürmische Böen, auf exponierten Gipfeln Sturmböen aus Nordwest“, warnt der DWD.

Nach dem eher kühlen Winter-Wetter steht in Deutschland ein neuer Wärmeeinbruch bevor.

Außerdem sinkt am Donnerstag (04.11.2021) die Schneefallgrenze auf unter 1000 Meter, erklärt Schrey. In den Alpen, im Schwarzwald und im Bayerischen Wald gibt es reichlich Neuschnee. „Vorsicht vor Schneeglätte!“, warnen die Experten von wetter.net.

Donnerstag (04.11.2021)Schauer. Kühl. Höchsttemperatur 7 Grad. Wind aus NW mit 10 bis 15 km/h. Regenrisiko 80 %.
Freitag (05.11.2021)Schauer. Höchsttemperatur 9 Grad. Wind aus WNW und wechselhaft. Regenrisiko 40 %.
Samstag (06.11.2021)Bedeckt. Höchsttemperatur 9 Grad. Wind aus SW mit 10 bis 15 km/h.
Sonntag (07.11.2021)Leichter Regen. Höchsttemperatur 9 Grad. Wind aus SW mit 15 bis 25 km/h. Regenrisiko 70 %
Quelle: weather.com

Wetter-Achterbahn: Wärmeberg rollt Richtung Deutschland

Ab Samstag (06.11.2021) stellt sich unter Hochdruckeinfluss dann eine Wetterberuhigung in Deutschland ein. An den Küsten und im höheren Bergland sind laut dem DWD jedoch auch am Samstag und Sonntag Sturmböen aus westlichen Richtungen wahrscheinlich. Vereinzelt kann es schwere Sturmböen auch in Verbindung mit örtlichen Gewittern geben. Im Binnenland sind stürmische Böen nur gering wahrscheinlich.

In der neuen Woche steht dann ein Wetter-Umschwung bevor. Ab Donnerstag (11.11.2021) führt der Wärmeberg zu steigenden Temperaturen. Mitte nächster Woche sind dann sogar bis zu 15 Grad möglich, so die Prognose von Expertin Kathy Schrey. (Sarah Neumeyer)

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst/dpa

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