Orkantief

Wetter: Sturm Hendrik wütet über Deutschland - Warnung vor Tornados

Sturm Hendrik ist in Deutschland angekommen und fegt über das ganze Land. Der DWD warnt vor markantem Wetter, schweren Sturmböen und sogar Tornados.

Update vom Donnerstag, 21.10.2021, 9.15 Uhr: Der Orkan Hendrik hat am frühen Donnerstagmorgen den Westen und Südwesten Deutschlands erreicht. Wie Wetter-Experte Dominik Jung berichtete, habe es dort bereits orkanartige Böen mit Windstärke 11 gegeben. In Trier seien rund 115 und in höheren Lagen, insbesondere im Schwarzwald, sogar 162 Kilometer pro Stunde gemessen wurden.

Der Sturm hat nun auch die Mitte und Teile im Osten erreicht. In Hessen und Niedersachsen warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor markantem Wetter und schweren Sturm- sowie Orkanböen. Dort müsse draußen besonders auf entwurzelte Bäume, herabfallende Dachziegel und Äste geachtet werden. Laut dem DWD seien im Laufe des Tages örtlich auch „kurzlebige“ Tornados mit starken Gewittern möglich. Der Aufenthalt im Freien sollte zur eigenen Sicherheit daher möglichst vermieden werden.

Wetter-Warnungen: Das rote Unwetter-Feld breitet sich in Deutschland weiter aus. Der DWD warnt am Donnerstag (21.10.2021) vor orkanartigen Sturmböen und Tornados.

+++ 17.11 Uhr: Das Wetter wird allmählich ungemütlich in Deutschland. In Teilen Osthessens sowie Bayerns und in Thüringen können nach Informationen des Deutschen Wetterdienst (DWD) heute noch orkanartige Böen auftreten, in ungeschützten Lagen müsse sogar mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 130 km/h gerechnet werden.

Wetter in Deutschland: Orkan könnte mehrere Regionen treffen

Update vom Mittwoch, 20.10.2021, 10.20 Uhr: Der Herbststurm Ignatz nimmt Kurs auf Deutschland. Bereits im Laufe des Mittwochs könne man einen leichten bis mäßigen Wind verspüren, der auch warme Luftmassen mit sich bringt. In Nordrhein-Westfalen seien am Morgen schon 17 Grad gemessen worden, in Hessen waren es Temperaturen um die 12 Grad. Im Süden des Landes, insbesondere in den Alpenregionen, werden sogar Werte bis zu 25 Grad erwartet. Darüber informiert der Wetter-Experte Dominik Jung.

In der Nacht zu Donnerstag (21.10.2021) drohen jedoch im Westen die ersten schweren Sturmböen mit bis zu 100 Kilometer pro Stunde, die sich örtlich und besonders in höheren Lagen zu einem Orkan entwickeln könnten. Stark davon betroffen sei das Mittelgebirge, insbesondere der Harz, und die Ostsee. Zu dem starken Sturm erwarte Jung einzelne Schauer und Gewitter. Auch für NRW warnen Meterologen vor Gefahren durch den Strurm*, berichtet wa.de.

„Fahrten in Wälder sollte man ab heute Abend meiden“, warnt der Meteorologe. Darüber hinaus sollte man im Verkehr auf den Straßen besonders aufpassen, da ein starker und gefährlicher Seitenwind droht. Es sei auch bereits am frühen Donnerstagmorgen mit Behinderungen im Bahn- sowie Flugverkehr zu rechnen. Menschen sollten sich auf den aufziehenden Orkan frühestmöglich vorbereiten.

Sturm-Warnung: In dieser Woche wird das Wetter in Deutschland stürmisch. Der DWD warnt im ganzen Land vor orkanartigen Sturmböen. (Symbolbild)

Wetter in Deutschland: DWD warnt vor heftigem Sturm

Update vom Dienstag, 19.10.2021, 16.15 Uhr: Zur Wochenmitte wird das Wetter ungemütlich. Ein Sturm zieht über Deutschland. Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) gibt eine Warnung bekannt.

Bereits für Mittwochmorgen (20.10.2021) wurden vom DWD mehrere Wetterwarnungen bekannt gegeben. Davon ist vor allem der Südwesten des Landes betroffen. Oberhalb von 600 Metern treten Sturmböen mit Geschwindigkeiten bis 70 Kilometer pro Stunde auf, so der DWD. Auch die Mitte der Bundesrepublik wird mit Böen bis zu 60 Kilometer pro Stunde getroffen. Im Harz kann es ab Dienstagabend (19.10.2021) bis in die Nacht zu Donnerstag (21.10.2021) dann sogar richtig gefährlich werden. Dort warnt der Wetterdienst vor Orkanböen zwischen 105 und 120 Kilometer pro Stunde.

Während am Mittwoch in der Nordwesthälfte des Landes die Windgeschwindigkeiten gering bleiben, rechnen Meteorologen an den Küsten und in höheren Lagen ebenfalls mit Sturmböen. In der Nacht zu Donnerstag (21.10.2021) nimmt der Sturm in weiten Teilen des Landes richtig Fahrt auf. Dann sind in der Bundesrepublik schwere Sturmböen und Gewitter möglich - auch in tiefen Lagen. Das teilte der DWD mit.

Wetter: Herbst-Sturm zieht über Deutschland

Erstmeldung vom Montag, 18.10.2021: Kassel – Trotz eines recht angenehmen Wochenendes macht sich der Herbst in Deutschland bereits bemerkbar. Das Laub verfärbt sich, die Tage werden kürzer, es wird deutlich kühler und nasser. Derweil bahnt sich in Sachen Wetter eine „turbulente“ Woche an, wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net verkündet.

Aktuell zieht aus Südwesten warme Luft nach Deutschland. In dieser Woche werden wir zuerst hohe Temperaturen, dann den ersten großen Herbststurm der Saison erleben – mit gefährlichen Windgeschwindigkeiten bis zu 150 km/h.

Wetter: Orkan-Gefahr – Sturm zieht in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag über Deutschland

Eine „herbstliche Achterbahnwoche“ beginnt am Montag (18.10.2021) trocken und mit teils freundlichem Wetter, stellenweise ist es bewölkt oder gibt es Nebel. Am Dienstag gibt es dafür gibt es viele Wolken, Wind und Regen aus Westen.

Am Mittwoch kommt für einige Stunden noch einmal Sommer-Wetter zurück. Zunächst soll es ungewöhnlich warm werden, bevor dann ein Sturm über Deutschland zieht. Die Temperaturen am Mittwoch erreichen Werte von „teilweise deutlich mehr als 20 Grad“, sagt Jung voraus. Im Südwesten am Oberrhein und in den Alpen bei Föhn seien sogar 25 Grad möglich, ein wahrer Sommertag also.

Montag (18.10.2021)12 bis 18 Grad, teils freundlich und trocken
Dienstag (19.10.2021)14 bis 21 Grad, viele Wolken und aus Westen Regen
Mittwoch (20.10.2021)18 bis 25 Grad, durchwachsen und sehr warm, Wind nimmt am Abend zu, Sturm- und Orkan-Böen in der Nacht auf Donnerstag
Donnerstag (21.10.2021)12 bis 18 Grad, stürmisch, nass und kühler
Freitag (22.10.2021)7 bis 11 Grad, wechselhaft und kühl
Samstag (23.10.2021)6 bis 10 Grad, Mix aus Sonne und Wolken
Sonntag (24.10.2021)7 bis 12 Grad, unbeständig und einzelne Schauer
Quelle: wetter.net

Doch im Laufe des Abends nimmt der Sturm weiter zu. Seinen Höhepunkt wird er den Prognosen zufolge am frühen Donnerstagmorgen erreichen. In Hochlagen erreicht der Wind dann Geschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde. Auch im Flachland wird eine Windgeschwindigkeit von 110 km/h erwartet: Windstärke elf – ein orkanartiger Sturm.

Wetter: Sturm-Gefahr in Deutschland – danach kühlt es ab

„Fast jeder bekommt etwas von diesem Sturm ab“, meint Jung – der äußerste Süden allerdings weniger als der Rest von Deutschland. Der Diplom-Meteorologe warnt: Am besten solle man schon heute schauen, ab alle losen Gegenstände auch gut abgesichert sind. Von Mittwoch auf Donnerstag könnte ansonsten „einiges umherfliegen“. Jung geht zudem von Störungen im Flug- und Bahnverkehr am Donnerstagmorgen durch das turbulente Wetter aus. Aufgrund von umstürzenden Bäumen würden wahrscheinlich auch Straßen blockiert sein. Generell rät der Wetter-Experte in der Nacht auf Donnerstag zu Vorsicht.

Nach dem Sturm am Donnerstag dreht sich der Wind von Südwesten auf Nord – dann strömt kalte Polarluft heran. Die Temperaturen erreichen maximal noch 12 bis 18 Grad. Laut der Wetter-Vorhersage von Dominik Jung wird die Schneefallgrenze auf 500 oder 600 Meter absinken. Auch in tiefen Lagen können nasse Schneeflocken zum Wochenende nicht ausgeschlossen werden. Zum Monatswechsel wird es wieder milder. Nach dem November könnte es im Dezember dann ungewöhnlich kalt werden.

Doch zunächst wird sich Deutschland beim Wetter auf einen heftigen Sturm einstellen müssen. „Dieser Sturm wird schon seit fast einer Woche angekündigt und bestätigt sich auch heute wieder“, erklärt Dominik Jung. „Das ist eine gute Leistung der Wettermodelle dieses Wetterereignis so weit im voraus zu erkennen.“ (lrg/kas) *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Kiichiro Sato/dpa

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