Wetter-Experten erstellen Prognose

So wird der Sommer

Berlin - Gluthitze oder kühler Regenfrust? Pünktlich zum Sommeranfang am Donnerstag haben führende Meteorolgen eine Wetter-Prognose für die kommenden Monate erstellt.

Eine heißer Sommer bleibt offenbar aus: Nach einem eher trockenen Frühjahr erwartet die Deutschen in den kommenden Monaten zwar ein warme, aber auch wechselhafte Witterung.

Der Potsdamer Klimaforscher Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe stuft den Sommer 2012 als “einigermaßen normal“ ein. Diplom-Meteorologe Dominik Jung rechnet vor dem kalendarischen Sommeranfang am Donnerstag (21. Juni) nicht mit langen Hitzephasen, aber dennoch mit einzelnen heißen Tagen. Die Temperaturen könnten dann schon bis auf 35 Grad Celsius steigen, sagte der Experte von wetter.net im dapd-Gespräch.

So wird das Wetter: 25 Bauernregeln zum Durchklicken

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Nach Angaben von Klimaforscher Gerstengarbe sind insgesamt die Sommer hierzulande wärmer und die Winter milder geworden. “Es gab in Deutschland von 1951 bis heute einen deutlichen Anstieg der Jahresmitteltemperatur. Das Mittel hat in diesem Zeitraum um ein bis zwei Grad zugenommen, was man als eine deutliche klimatische Veränderung bezeichnen kann“, sagte der Professor am Potsdam-Institut für Klimaforschung.

“Der Anstieg der Jahresmitteltemperatur ist auf die allgemeine globale Erwärmung zurückzuführen, die wir seit Beginn der Industrialisierung beobachten und messen“, sagte Gerstengarbe. Das habe im Wesentlichen damit zu tun, dass das Treibhausgas CO2 in die Atmosphäre gepumpt würde. Gehe zu viel CO2 in die Atmosphäre, verstärke sich der Treibhauseffekt. “Ein Teil der infraroten Strahlung wird von der Erde nicht ins Weltall abgestrahlt, sondern durch die CO2-Moleküle aufgenommen und auf die Erde zurückgestrahlt. Dadurch wird es schlicht und ergreifend wärmer“, sagte der Forscher.

So heiß: Die Bikini-Trends des Sommers

Bikinitrends 2012 aus Sao Paulo
Eine Kreation von Adriana Degreas © AP
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Der geringe Niederschlag des Frühjahrs und der harte Frost im Februar in einigen Regionen Deutschlands könnten sich nach Angaben des Deutschen Bauernverbandes negativ auf die im Sommer anstehende Getreideernte auswirken. “Nach unseren Schätzungen wird die Höhe der Getreideernte unter der des Vorjahres liegen“, sagte Bauernverband-Sprecher Michael Lohse. Beim Spargel, dessen Ernte in eineinhalb Wochen endet, sei das unbeständige Wetter regional für Ernteprobleme verantwortlich gewesen. Die Preise hätten deswegen höher gelegen. Ähnlich sei es bei der Kirschernte gelaufen.

dapd

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