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Alarmstufe rot: Glatteis sorgt für Verkehrschaos in vielen Regionen Deutschlands – DWD warnt eindringlich

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Von: Victoria Krumbeck, Patrick Huljina

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Eiszeit in Deutschland! Am Montag kommt zur Kälte noch gefrierender Regen hinzu. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor strengem Frost und Glätte.

Update vom 19. Dezember, 7.54 Uhr: In weiten Teilen Deutschlands gilt derzeit Alarmstufe rot, der DWD hat eine amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis herausgegeben. Das Winter-Wetter hat Folgen: So kommt es zum Beispiel in ganz Hessen zu Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr.

In Frankfurt am Main seien alle Buslinien sowie U- und Straßenbahnen betroffen, teilte das Frankfurter Verkehrsunternehmen VGF am Montag auf seiner Webseite mit. Es komme demnach zu Verspätungen, Fahrplanabweichungen und Fahrtausfällen. Die Fahrgäste müssten sich auf längere Reisezeiten einstellen.

Glatteis sorgt für Flugausfälle am Frankfurter Airport

Das Glatteis hat am Montagmorgen auch die Abläufe am Flughafen Frankfurt aus dem Takt gebracht. Angesichts der Witterungsbedingungen komme es zu Verzögerungen im Betriebsablauf und Flugausfällen, teilte der Airport mit. Von den für Montag geplanten insgesamt rund 1100 Starts und Landungen waren nach Angaben einer Flughafensprecherin am Morgen bereits 176 annulliert worden. Reisende wurden gebeten, sich vor ihrem Flug zu informieren, ob ihre gebuchte Maschine startet und sollten möglichst früh zum Check-in-Schalter kommen.

Der Flugbetrieb sei nicht komplett eingestellt, sagte die Sprecherin. Es gelte aber zunächst eine sogenannte Anflugsteuerung, was dazu führe, dass pro Stunde nur eine bestimmte Zahl von Maschinen - weniger als sonst - landen dürfe. Die Nordwest-Landebahn war demnach am Morgen gesperrt. Der Winterdienst und Streufahrzeuge seien im Dauereinsatz. Auch die nötige Enteisung der Flugzeuge führe zu Verzögerungen.

Alarmstufe rot in Deutschland: DWD warnt vor Glatteis

Update vom 19. Dezember, 7.09 Uhr: Nach wie vor ist ein Großteil Deutschlands auf der Warnkarte des DWD rot eingefärbt. Es gilt eine amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis. In Mainz, Kassel und Frankfurt gilt die Warnung beispielsweise bis 11 Uhr, in Erfurt und Magdeburg bis 12 Uhr. In Hamburg wird bis 14 Uhr, in Rostock und Berlin sogar zwischen 10 und 18 Uhr vor Glatteis gewarnt.

Glatteis-Alarm in Deutschland

Update vom 19. Dezember, 5.50 Uhr: Gefährliches Glatteis hat in der Nacht zum Montag weite Teile Deutschlands heimgesucht. Zunächst trat im Westen und Nordwesten, später in der Mitte gefrierender Regen mit Glatteis auf. Im Laufe des Montags soll es laut DWD auch im Nordosten und Osten verbreitet Eisregen geben.

Schon in der Nacht kam es auf einigen Straßen zu witterungsbedingten Unfällen. Bei einem Zusammenstoß von zwei Autos auf schneebedeckter Straße nahe Gaggenau (Kreis Rastatt) wurden vier Menschen verletzt. In Rheinland-Pfalz kam es im Rhein-Lahn-Kreis zu Unfällen mit zwei Leichtverletzten. Im Kreis Warendorf in Nordrhein-Westfalen zählte die Polizei zwischen Mitternacht und 3 Uhr sieben witterungsbedingte Unfälle mit Sachschaden. Man befürchte weitere Unfällen in den Morgenstunden.

Wetter in Rheinland-Pfalz - Erbeskopf Auto.
In der Nacht kam es bereits zu mehreren Unfällen durch glatte Straßen. (Symbolbild) © Harald Tittel/dpa

DWD warnt eindringlich: „Glättegefahr mit Gefährdungspotenzial durch gefrierenden Regen“

Für viele Regionen Deutschlands gab der Wetterdienst bereits amtliche Unwetterwarnungen heraus. „Es besteht Glättegefahr mit Gefährdungspotenzial durch gefrierenden Regen“, heißt es darin. Angesichts dessen rät der DWD, den Aufenthalt im Freien weitestgehend zu vermeiden. Wer am Montag doch mit dem Auto unterwegs sein muss, sollte seine Fahrweise im Straßenverkehr anpassen. Zudem legt der DWD Autofahrern nahe, vollzutanken und Decken sowie warme Getränke mitzunehmen. Sowohl im Straßen-, als auch im Schienenverkehr müsse mit erheblichen Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.

Folgen gibt es auch für Schulen, etwa in Niedersachsen: In mehreren Landkreisen und Städten fällt am Montag wegen der „zu erwartenden extremen Wetterbedingungen“ an allen allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen der Unterricht aus. Das kündigten etwa die Landkreise Celle, Hameln-Pyrmont, Grafschaft Bentheim, Leer, Osterholz, Stade, Wittmund und Vechta sowie die Städte Delmenhorst, Hildesheim und Wolfsburg an - außerdem Stadt und Landkreis Osnabrück.

Glatteis-Alarm: Am Montag droht Deutschland ein Verkehrschaos

Update vom 18. Dezember, 19.18 Uhr: Am Sonntagabend hat der DWD für weite Teile Deutschlands eine Unwetterwarnung der roten Kategorie (Stufe drei) ausgerufen. In der Nacht zum Montag gibt es demnach zunächst „Glatteis im Nordwesten“. Zudem warnten die Meteorologen des DWD davor, dass „von Westen aufkommend markante Gefahr von Glatteis“ bestehe. Auch der Süden muss flächendeckend mit Glätte rechnen.

Update vom 18. Dezember, 14.51 Uhr: Schon am Sonntagabend warnt der DWD in weiten Landesteilen vor Glatteis. Doch richtig gefährlich wird es erst am Montagmorgen. Von vier bis elf Uhr warnt der Wetterdienst nun vor großer Glatteisgefahr. Hintergrund: In den frühen Morgenstunden kommt von Südwesten und Westen „gefrierender Regen“ auf Deutschland zu. „Dabei kann es vorübergehend zu stärkerem Eisansatz kommen“, so der DWD.

Es droht ein Verkehrschaos am Montagmorgen. Auch der Wetterdienst sagt Einschränkungen im Straßen- und Schienenverkehr voraus. Erst ab Mittag soll sich die Lage dann allmählich entspannen. Betroffen von der Glatteiswarnung ist am Montag vor allem der gesamte Nordteil Deutschlands. Über den Vormittag wandert der gefrierende Regen von West nach Ost. In den südlichen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg wird dagegen nur vor geringer Glätte gewarnt.

Winterlicher Strassenverkehr im Allgäu bei Bad Wörishofen. (Symbolbild)
Winterlicher Strassenverkehr im Allgäu bei Bad Wörishofen. (Symbolbild) © IMAGO/MiS

Update vom 18. Dezember, 14:27 Uhr: Die Nacht zum Sonntag brachte in Teilen Deutschlands fast minus 20 Grad. Im fränkischen Bamberg sank das Thermometer auf minus 17,7 Grad und im Bayerischen Wald zeigte es minus 19 Grad an, wie der DWD der dpa mitteilte. Die amtliche Wetterwarnung der Stufe zwei am Sonntagmorgen ist am Mittag und Nachmittag fast überall in Deutschland auf Stufe eins gesunken. Aufgrund des bevorstehenden Regens im Südwesten und Westen ist mit einer höheren Warnstufe gegen Abend zu rechnen. Der DWD warnt vorab vor der Glatteisgefahr am Abend und in der Nacht.

Derweil beeinflusste das eisige Wetter auch den Flugverkehr. In der Nacht zum Sonntag bekamen 34 Flugzeuge am Frankfurter Flughafen zusätzliche Start- und Landeerlaubnisse, wie das hessische Wirtschaftsministerium am Sonntag mitteilte. Aufgrund der kalten Witterung mussten die Flugzeuge wiederholt enteist werden. Solche Ausnahmeregelungen gab es in den letzten Tagen immer wieder. Vor einigen Tagen mussten zahlreiche Flugzeuge am Münchner Flughafen aufgrund von Glatteis am Boden bleiben.

Eiseskälte und Frost: Wetter-Warnungen in fast ganz Deutschland

Erstmeldung vom 18. Dezember: München - Wer im Süden Deutschlands wohnt, der kann sich momentan an einer traumhaft schönen Winterlandschaft erfreuen. Hohe Schneedecken und frostige Temperaturen bringen zum vierten Advent weihnachtliche Stimmung auf. Doch genießen kann dieses Wetter nicht jeder. In ganz Deutschland warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor eisigen Temperaturen. Auf bis zu minus 18 Grad können die Temperaturen über der Schneedecke fallen. Auch ohne Schnee können im Norden bis zu minus 12 Grad erreicht werden.

DWD warnt: Glatteis auf den Straßen und bis zu minus 18 Grad

In vielen Teilen Deutschland gilt eine „Warnung vor markantem Wetter“ der Stufe zwei von vier. Der DWD warnt vielerorts vor Dauerfrost. Besonders betroffen sind der Süden und der Osten mit „strengem Frost“, bei dem sich die Temperaturen zwischen minus zehn und minus 15 Grad bewegen. Bis in den Vormittag kann „mäßiger Frost“ im Norden und Westen auftreten, bei Temperaturen zwischen minus fünf und minus zehn Grad.

Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Frost und Glätte. Die Temperaturen können auf minus 18 Grad im Süden sinken.
Ein Radfahrer auf einem verschneiten Radweg in München. © Simon Sachseder/dpa

Zum Frost kann es zusätzlich stellenweise glatt sein. Der DWD sprach für die Nacht zum Montag eine amtliche Warnung vor Glatteis aus. Im Westen und Südwesten soll in der Nacht gefrierender Regen herunterkommen, der auf den Straßen zu Glatteis führen kann. Teilnehmende des Straßenverkehrs sollten besonders vorsichtig sein, da es durch Glatteis auf den Straßen schnell zu Unfällen kommen kann. Erst am Montagvormittag soll sich die Situation beruhigen. (vk mit dpa)

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