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Temperaturen bis zu 40 Grad: Wärmster Sommer seit 30 Jahren?

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Von: Kim Hornickel

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Der Juni könnte laut Wetter-Experten nicht nur heiß, sondern auch trocken werden. Unwetter-Warnungen und Temperaturen bis 40 Grad kündigen sich an.

Kassel – Sommerliche Temperaturen sind in der ersten Junihälfte eher rar. Durchwachsenes Wetter an Pfingsten und Temperaturen um die 20 Grad sorgen nicht gerade für ideales Schwimmbadwetter. Doch das Wetterradar zeigt Besserung. Im Juni könnten es demnach bis zu 40 Grad heiß werden.

Wetter-Experte Dominik Jung von wetter.net rechnet jedoch schon für das zweite Juni-Wochenende mit höheren Temperaturen. Bis zu 31 Grad im Süden und Westen sind demnach in Deutschland möglich. „Da kommt ein großer Wärmeberg auf uns zu“, erklärte der Experte.

Wetter im Juni: Experte rechnet mit Temperaturen bis 40 Grad in Deutschland

Doch mit den warmen Südwinden steigt auch die Gefahr der Sommergewitter. So könnte es am Sonntag (12. Juni) in der Landesmitte und im Süden heftig gewittern. Die steigenden Temperaturen scheinen dabei schon Vorboten für einen sommerlich heißen Juni. Das europäische Wettermodell verspricht, laut Jung, zumindest im Süden und in der Mitte Deutschlands einen überdurchschnittlich heißen Sommer. Dabei steigt aber auch die Sorge vor einer Hitze-Welle.

WochentagWetterprognose
Mittwoch (8. Juni)wechselhaft mit Sonne und Wolken im Mix, 16 bis 23 Grad
Donnerstag (9. Juni)18 bis 24 Grad, im Norden wechselhaft mit Sonne und Wolken
Freitag (10. Juni)sonnig, bis 30 Grad am Oberrhein
Samstag (11. Juni)warm mit 24 bis 31 Grad
Sonntag (12. Juni)warm bis heiß, mit Gewittern in der zweiten Tageshälfte in der Mitte Deutschlands und und im Süden

Während die Temperaturen im Norden des Landes ausgeglichen bleiben, drohen im Süden bis zu 1,5 Grad über Durchschnitt. Das amerikanische Wettermodell rechnet sogar mit bis zu 2 Grad über dem Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020. „Der Juni könnte zu warm ausfallen“, so Jung. Es könnte sogar der wärmste Sommer seit 30 Jahren werden. Anders sieht es bei den Niederschlägen aus. Deutschlandweit rechnet das Expertenmodell mit ausgeglichenen Regenfällen. Im Osten und Südosten drohen jedoch zu trockene Tage, so auch an der Küste.

Das Juni-Wetter könnte besonders sommerlich werden. Es werden Temperaturen bis zu 40 Grad erwartet.
Das Juni-Wetter könnte besonders sommerlich werden. Es werden Temperaturen bis zu 40 Grad erwartet. © Alexander Pohl/Imago

Wetter-Experten warnen vor Starkregen und Gewitter: Hitzewelle im Juni?

Noch sei aber nicht sicher, ob die große Hitzewelle in der zweiten Monatshälfte tatsächlich kommt, erklärte Jung. Die Prognosen der Wetter-Experten zeigen jedoch: Rund um den 19. und 20. Mai könnten uns heiße Tage bevorstehen. „Es ist ein hin und her“, so Jung.

Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für die erste Juni-Hälfte vor Gewittern und starken Böen. So ist am Dienstag (7. Juni), laut dem DWD, mit Gewitter im Süden und mit Starkregen am Alpenrand bis zum Bayerischen Wald zu rechnen. An der Nordsee werden stürmische Böen aus Südwest erwartet. Auch am Mittwoch soll sich der Sturm nicht legen und es kommt im Tagesverlauf im Westen zu Gewitter mit Starkregen und stürmischen Böen.

Die Gewitterfront reißt auch bis zum Wochenende nicht ab. Am Samstag ist über dem Bergland mit einzelnen Wärmegewittern in Verbindung mit Starkregen zu rechnen, so auch am Sonntag über der Mitte und dem Süden. So sehr sich viele Menschen über die sommerlichen Hitze-Temperaturen freuen, haben diese auch immer ihre Schattenseiten und entladen sich in teils kräftige Unwetter. (kh)

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