Wetter in Deutschland

Orkan-Warnung: Karnevalszug in letzter Sekunde abgesagt 

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Rosenmontag in Köln: Der Karnevalszug ist trotz Sturmwarnung um 10 Uhr gestartet, andere Städte mussten kurzfristig Umzüge absagen.

Am Rosenmontag bestimmt Sturmtief Bennet das Wetter und die Stimmung in den Karnevalshochburgen. Wegen starker Sturmböen standen Umzügen in Köln und in Mainz auf der Kippe.

  • Frühling im Februar: Nach frühlingshaften Temperaturen droht nun im März der Temperatursturz.
  • Sturmtief „Bennet“ hält Karnevalisten in Atem.  
  • Das Wetterphänomen El Niño ist Experten zufolge zurück, allerdings in schwacher Form.
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    17.40 Uhr: Dieses Foto postete Anne Will aus Köln. 

    Sturm fegt über Deutschland: Rosenmontagsumzüge fallen aus

    Update, 4. März, 14.27 Uhr: Auch in Bayern wütet Sturmtief „Bennet“ massiv. Zugstrecken müssen gesperrt werden. Faschingsveranstaltungen werden abgesagt. Die Feuerwehr München warnt alle Münchner vor der Gefahr durch Sturm Bennet in Bayern (Merkur.de* informiert in einem News-Ticker).

    Update 4. März, 13.34 Uhr: Kurz vor dem Start ist der Rosenmontagszug in Fulda (Hessen) wegen Sturmgefahr doch noch abgesagt worden.

    Der Feuerwehr zufolge waren in der Fuldaer Innenstadt bereits mehrere Bäume umgestürzt und Ziegel von den Dächern geweht worden. Am Vormittag war zunächst geplant gewesen, den Zug unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen wie geplant starten zu lassen. Der Deutsche Wetterdienst hatte für Montag in Hessen Sturmböen vorhergesagt.

    Auch der Rosenmontagszug im hessischen Seligenstadt ist wegen Sturmtief „Bennet“ kurzfristig abgesagt worden. Ebenso in Neunkirchen im Saarland, Hallstadt in Oberfranken und Graben-Neudorf in Baden.

    In Düsseldorf sollte wegen der Wetterwarnungen der "Zoch" 90 Minuten später als geplant um 13.30 Uhr starten.

    Auch in Bremen und Niedersachsen gibt es eine Warnung vor Sturm „Bennet“. Dort gibt es bereits erste Orkan-Schäden, wie nordbuzz.de*.

    Wetter in Deutschland: Sturmtief "Bennet" fordert Todesopfer

    Update 4. März, 12.24 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor weiter vor stürmischen Wind und Orkanböen bis zu 110 km/h, vor allem in der Nähe von Gewittern und in höheren Lagen. Auch Hagel ist dabei. 

    Update 4. März, 12.13 Uhr: Ein tragischer Unfall hat sich am Montag in Ochtrup ereignet. Ein Baum stürzte plötzlich auf ein fahrenden BMW. Ein 37-jähriger Mann kam dabei ums Leben.

    Update 4. März, 11.45 Uhr: Der Mainzer Rosenmontagsumzug ist um 11.11 Uhr gestartet. „Der Zug läuft in abgespeckter Version“, sagte Zugmarschall Markus Perabo genüber der Nachrichtenagentur dpa.

    In Düsseldorf hat der Sturm seine Kraft gezeigt und einen Karnevals-Verkaufsstand auf der Königsallee zerstört.  

    Wetter in Deutschland: Kölner Rosenmontagsumzug trotz Sturmtief „Bennet“

    Update 4. März, 10.31 Uhr: Der größte deutsche Karnevalszug startete pünklich um 10 Uhr in Köln. In Bottrop (Nordrhein-Westfalen) wurde der Umzug dagegen abgesagt.

    Update 4. März, 9 Uhr: „Der Zoch kütt!“ titelt die Stadt Köln eine aktuelle Mitteilung. Pünktlich um 10 Uhr startet demnach der Kölner Rosenmontagszug an der Severinstorburg.

    „Leider ohne Pferde, Kutschen und tragbare Großfiguren, aber alles andere ist dabei!“ heißt es dort weiter. Doch die Stimmung lässt sich die Stadt Köln davon kaum verderben. „Sonne hat sich auch schon blicken lassen. Kölle Alaaf.“

    Update 4. März, 8.14 Uhr: Ja oder nein? Köln will um 9 Uhr entscheiden, ob sich nach einer stürmischen Nacht die Wetterlage beruhigt.

    In den Karnevalshochburgen herrschen derzeit Windspitzen zwischen 60 km/h in Köln und bis 95 km/h in Düsseldorf, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) via Twitter mit. In Mainz sei es derzeit noch ruhig. 

    Update vom 4. März, 7.03 Uhr:

    Narren und Jecken dürfen am Rosenmontag nicht aus Zucker sein. Regen und Sturmböen sind angesagt. Vorraussichtich finden die traditionellen Rosenmontagszüge statt, allerdings ohne große Schilder und Pferde. In Düsseldorf findet der Zug aber nur bis Windstärke 7. In Köln gibt es keine klare Marke.

    • Köln - „Uns Sproch es Heimat"
    • Düsseldorf -  "gemeinsam jeck"
    • Main - "Der Gardisten bunte Pracht erfreut ganz Meenz an Fassenacht"

    Mainzer Rosenmontagszug findet statt - aber ohne Pferde

    Update vom 3. März, 16.00 Uhr: 

    Der Mainzer Rosenmontagszug ist trotz einer Sturmwarnung nicht abgesagt worden - findet aber ohne Pferde statt. Das teilte der Mainzer Carneval-Verein (MCV) am Sonntag mit. Die Veranstalter hatten sich zuvor mit Vertretern der Stadt und mit Meteorologen beraten. Der kilometerlange närrische Lindwurm rollt damit am Montag von 11.11 Uhr an durch die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt, mehr als 500 000 Menschen werden zum Höhepunkt der Fastnacht in der Region erwartet - mehr als doppelt so viele, wie Mainz Einwohner hat. Der Rosenmontagszug in Mainz zählt neben denen in Köln und Düsseldorf zu den größten bundesweit.

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    Düsseldorf entscheidet ganz kurzfristig über Rosenmontagszug

    Update vom 3. März, 14.44 Uhr:

    In Düsseldorf wird voraussichtlich erst wenige Stunden vor dem geplanten Start des Rosenmontagszugs entschieden, ob die Wagen wirklich rollen können. „Wir werden wohl eher noch die Nacht abwarten“, sagte der Sprecher des Comitee Düsseldorfer Carneval, Hans-Peter Suchand, der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag. „Dass wir losziehen wollen, ist unbestritten. Bisher sind wir auch noch zuversichtlich und hoffen, dass das Sturmtief an Düsseldorf vorbeizieht.“

    Suchand erläuterte, die Konstruktion der Düsseldorfer Wagen sei „sehr luftig“ und filigran. Der Umzug gelte damit als anfälliger für Böen als der Kölner Rosenmontagszug mit seinen massiver gebauten Mottowagen. Theoretisch denkbar sei, den für 11.50 Uhr geplanten Start um ein paar Stunden zu verschieben.

    Kölner Rosenmontagszug findet statt - mit starken Einschränkungen

    Update vom 3. März, 13.15 Uhr:

    Der Kölner Rosenmontagszug findet trotz des drohenden Sturmtiefs statt - allerdings mit erheblichen Einschränkungen. Das teilten das Festkomitee und die Stadt am Sonntagmittag mit. Auf tragbare Großfiguren, Fahnen, Schilder, Pferde und Kutschen müsse aus Sicherheitsgründen verzichtet werden.

    Die Tribünen sollten zwar geöffnet bleiben, es würden aber Seitenverkleidungen entfernt, um dem Wind weniger Angriffsfläche zu geben. Zugleich betonte das Festkomitee, dass dieser Beschluss nur unter dem Vorbehalt gelte, dass sich die Witterungsbedingungen bis Montagvormittag nicht weiter verschlechtern.

    Der Deutsche Wetterdienst hatte Regen und stürmischen Böen für weite Teile Nordrhein-Westfalens vorausgesagt. „Dennoch müssen wir den „Zoch“ nach jetzigem Stand nicht komplett absagen“, sagte Alexander Dieper, Zugleiter des Kölner Rosenmontagszugs. „Unser abgestuftes, auf die speziellen Verhältnisse der Kölner Innenstadt zugeschnittenes Sicherheitskonzept ermöglicht es uns, flexibel auf die verschiedenen Herausforderungen des Wetters zu reagieren.“

    Update vom 3. März, 11 Uhr: Das sieht nicht gut aus für die Narren - Tief „Bennet“ wird am Montag laut Meteorologe Malte Witt vom Deutschen Wetterdienst voraussichtlich mit Geschwindigkeiten von 70 bis 80 Kilometern pro Stunde über Nordrhein-Westfalen hinweg fegen. Köln und Düsseldorf und auch andere Teile des Ruhrgebiets sollten sich auf Böen der Windstärke 8 bis 9 einstellen. Das könnte das Aus für den Rosenmontagszug in Düsseldorf bedeuten, denn: In Düsseldorf darf der Zug nur bis Windstärke 7 stattfinden. Ab der Stärke 8 muss er abgesagt werden.

    Video: März startet mit krassem Wetterumschwung 

    Wetter in Deutschland: Rosenmontagszüge auf der Kippe? So groß ist die Sturmgefahr 

    22.42 Uhr: So sieht die aktuelle Sturmgefahr aus: 

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    Update vom 2. März 2019, 12.40 Uhr: Am Rosenmontag stehen die Zeichen weiterhin auf Sturm - eine Absage der traditionellen Umzüge droht. Die Prognosen der vergangenen Tage haben sich für die Meteorologen bestätigt, wie nun auch wetter.net bestätigt. Das Sturmtief Bennet wird am Montagvormittag Westdeutschland erreichen und damit auch viele Karnevals-Hochburgen zur ungünstigsten Zeit treffen. Es ist mit schweren Sturmböen zwischen 80 und 90 km/h zu rechnen. Vom Niederrhein bis zum Oberrhein können auch Unwetter mit Blitz und Donner auftreten. 

    Meteorologe Dominik Jung von wetter.net sieht für die Rosenmontagsumzüge ein großes Gefahrenpotential angesichts der heraufziehenden Wetterlage. „Wenn man die Prämisse hat, bei Sturm die Züge abzusagen, dann müsste man dies nach dem aktuellen Stand der Dinge tatsächlich auch durchziehen und eine Absage wäre unausweichlich“, meint der Wetter-Experte. Sturmböen der vorhergesagten Stärke seien „gefährlich für die hohen Aufbauten der Umzugswagen. Zudem kann heute keiner genau sagen, ob es wirklich nur bei Böen zwischen 80 und 90 km/h bleibt, oder ob lokal nicht auch einzelne stärkere Böen möglich sind.“

    Auch Meteorologe Robert Hausen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) sieht „ein erhöhtes Risiko für umherfliegende Teile von Aufbauten und somit auch ein erhöhtes Verletzungsrisiko“. Deshalb könnte es zu Absagen oder Verschiebungen von Karnevalsumzügen am Rosenmontag kommen. 

    Laut den aktuellen Vorhersagen wird der Wind ab dem Sonntagnachmittag auffrischen und seinen Höhepunkt um die Mittagszeit des Rosenmontags erreichen. Die Temperaturen liegen laut DWD bei 9 bis 16 Grad. Zu Wind und Sturm gesellen sich auch Schauer oder länger anhaltender Regen.

    Wetter-Experte warnt vor schlimmem Sturm - Konsequenzen könnten erheblich sein

    14.54 Uhr: Droht am Rosenmontag eine Sturm-Warnung? „Laut aktuellen Berechnungen erwarten uns für den Rosenmontag starke Sturmböen, die mit einer Geschwindigkeit von mehr als 100 Kilometer pro Stunde vor allem auf den Süden und Westen Deutschlands treffen werden“, so Hartmut Mühlbauer, Meteorologe bei wetter.com

    „Gegen Vormittag könnte es losgehen. Damit hätten wir eine ähnliche Wetterlage wie 2016, als in vielen Städten die Umzüge aus Sicherheitsgründen abgesagt wurden. Den Veranstaltern können wir nur raten, die Lage in den nächsten Tagen genau im Blick zu behalten. Denn im Moment geben die Wettermodelle noch keine hundertprozentigen Aussagen her, was bei Sturmtiefs meistens der Fall ist.“

    Wetter in Deutschland: Temperatursturz zu Fasching - Es gibt nur eine kleine gute Nachricht

    Update 1. März, 10.31 Uhr: Mit dem meteorologischen Frühlingsanfang am Freitag müssen wir uns vom sonnigen Frühlingswetter erst einmal verabschieden. Stattdessen kommen heute und auch an den kommenden Tagen viele Wolken, Regen und vereinzelte Gewitter auf Deutschland zu. Auch der Wind legt zu. Es gibt aber eine gute Nachricht: Es wird vorerst nicht ganz so kalt. Die Temperaturen liegen bei 5 bis 14 Grad.

    Das waren die Wetter-News für Deutschland vom 27. Februar 

    14.00 Uhr: Da muss beim Fastnachtsumzug dann doch mindestens die Thermounterwäsche unter das Kostüm: Zum Leid der Narren verabschiedet sich in den kommenden Tagen Hoch „Frauke“ aus Deutschland und macht Platz für Atlantik-Tiefs. Wie der Deutsche Wetterdienst am Mittwoch in Offenbach berichtete, wird es zum Höhepunkt der Fünften Jahreszeit regnerisch, windig und etwas kühler.

    „Wer nun hofft, dass das Wetter sich auch über die kommenden Karnevalstage so frühlingshaft mit viel Sonnenschein und ungewöhnlicher Wärme präsentiert wie in den vergangenen Tagen, wird leider enttäuscht“, heißt es von den Wetterforschern. Regen und Wind stünden immer häufiger auf dem Programm, sonst auch mal ein Graupelgewitter und in den Bergen zum Teil sogar Schnee. Das Wetter werde „von Tag zu Tag immer „jecker“, weil immer mehr Tiefdruckgebiete ins Wettergeschehen eingreifen“.

    Vorerst kein Frühlingswetter mehr.

    Update 27. Februar, 07.01 Uhr: Nach den ersten sonnigen und für Februar ungewöhnlich warmen Tagen, ist der Vorfrühling nun in Deutschland vollständig angekommen. Dies merke man daran, dass erste Zugvögel zurückkommen und auch Bienen und Falter bereits unterwegs seien, wie Anja Engels vom DWD erklärt, aber  vor allem am Beginn der Haselblüte, die bereits in 90 Prozent der Regionen Mitteldeutschlands begonnen habe.

    Für Phänologen sind Knospen, Blüten und frisches Grün ein wichtiger Hinweis zur Bestimmung der Jahreszeit unabhängig vom kalendarischen oder meteorologischen Frühlingsbeginn. Sie befassen sich mit dem Einfluss der Witterung auf die jahreszeitliche Entwicklung von Pflanzen und Tieren.

    Auch Phänologen können die Auswirkungen von Klimaveränderungen beobachten. „Generell beginnt der Frühling seit Ende der 80-er Jahre früher“, sagt Engel. Allerdings sagt das Einsetzen der Blüte nichts darüber aus, dass das Wetter dann auch anhaltend frühlingshaft bleibt. Späte Nachtfröste nach frühem Blütebeginn können dann vor allem Obstbäumen empfindlichen Schaden zufügen.

    Wetter in Deutschland: Heftiger Wettersturz droht - müssen Umzüge abgesagt werden? 

    15.45 Uhr: Ein heftiger Temperatursturz könnte in vielen Teilen Deutschlands nicht nur das Wochenende vermiesen, sondern vielmehr den deutschlandweit beliebten Rosenmontagszügen gefährlich werden. Geht es nach Dominik Jung vom Wetterportal Wetter.net werden teilweise Sturmböen bis 80 oder sogar 90 km/h erwartet. 

    „In der Vergangenheit kam es bereits immer wieder mal zu Absagen aufgrund der widrigen Wetterbedingungen. Sollte sich das Sturmszenario weiterhin behaupten und festigen, dann könnte ähnliches auch am kommenden Rosenmontag drohen“, erklärt der Diplom-Meteorologe. Ob die Rosenmontagszüge dann tatsächlich von dem drohenden Sturmtief gefährdet sind, wird sich im Laufe des Wochenendes herausstellen. 

    Schon bald droht ein heftiger Temperatursturz. Sind nun die Rosenmontagszüge betroffen? 

    Wetter in Deutschland: Hoch „Frauke“ knickt ein - dann wird es so richtig ungemütlich

    12.21 Uhr: Traumhafte Temperaturen und viele Sonnenstunden sorgten in großen Teilen Deutschlands für Frühlingsgefühle. „In der Tat ist es für die Jahreszeit ungewöhnlich mild“, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Dienstag. „Im Mittel ist der Februar heuer etwa 2,5 Grad wärmer als die über Jahrzehnte gesammelten Durchschnittstemperaturen“. Obwohl frostige Temperaturen besonders Nachts noch auftreten können, können die Sonnenbrillen noch ein paar Tage ausgepackt bleiben. 

    Ursache ist Hoch Frauke, das sich erst zum Freitag aus Bayern verabschiedet. „Dann wird es in der Nacht teilweise regnen und in den Hochlagen auch schneien“, sagte der Meteorologe. Zum Wochenende soll es dann zwar wolkig aber dennoch überdurchschnittlich warm bleiben: „Hier und da wird es ein bisschen regnen aber mit 7 bis 13 Grad wird das Wochenende ebenfalls eher mild.“

    Geht es nach Dominik Jung von wetter.net, wird Anfang nächster Woche dann ein heftiger Temperatursturz eingeleitet. Demnach könnten durch den Wetterwechsel Regen, kühle Luft sowie Sturm- und Hochwassergefahr Einzug halten. Dank eines Sturmtiefs müsse dann im Laufe des Rosenmontags mit Sturmböen bis ins Flachland gerechnet werden. 

    Wetter in Deutschland: Trotz warmer Temperaturen: Haus unter Schneelast eingestürzt 

    10.47 Uhr: Obwohl große Teile Bayerns in der vergangenen Woche mit traumhaftem Wetter in den Frühling starteten, wurde einem Haus in Traunstein der noch immer liegende Schnee nun zum Verhängnis. Aufgrund der auf dem Dach lastenden Schneemassen stürzte nun das Haus ein, Rettungskräfte suchten nach Verschütteten, wie merkur.de* berichtete. 

    Update vom 26. Februar 2019, 08.07 Uhr: Bis Donnerstag darf man sich nun deutschlandweit über frühlingshafte Temperaturen freuen. Danach muss mit einem kleinen Einbruch des guten Wetters gerechnet werden. Auch nachts bleibt es durchgehend noch recht kalt mit einstelligen Temperaturen, die vereinzelt auch ins Minus rutschen. Bis der Frühling sich dann völlig durchsetzt, könnte es also noch eine Weile dauern. Die gute Nachricht: Meist bleibt es trocken. Außer vereinzelten Schauern ist nicht mit viel Regen zu rechnen.

    Update vom 25. Februar 2019: Die gute Nachricht: Es wird warm, Hoch Frauke beschert uns eine Woche mit viel Sonne und Temperaturen bis zu 22 Grad, auch die Nächte werden milder. Bei aller Freude über die frühlingshaften Temperaturen gibt es jedoch ein Problem: „Regen ist erst mal kein Thema, den bräuchte es aber dringend mal wieder“, warnt Diplom-Meteorologe Dominik Jung. 

    Wetter in Deutschland: Wird der Wärme-Rekord geknackt?

    23. Februar, 11.47 Uhr: Der Wetterexperte Dominik Jung sagt für die kommende Woche für den Februar ungewöhnlich hohe Temperaturen voraus: Ab Montag solle es immer wärmer werden. Am Mittwoch sollen die Temperaturen über 20 Grad steigen. Für den Westen Deutschlands sagt Jung sogar ein Kratzen an der 25-Grad-Marke voraus: 22 oder 23 Grad seien beispielsweise möglich. Die bisher höchste Temperatur im Februar wurde 1990 in Jena gemessen und betrug 23,1 Grad, wie bild.de berichtet - dieser Rekord könnte nun geknackt werden. Dafür verantwortlich sei vor allem das Hoch Erika, da das Hoch Frauke eher kühle Temperaturen mit sich bringe, was auch am heutigen Samstag noch in einigen Teilen Deutschlands zu spüren sei. 

    Insgesamt sei es dem Wetterexperten zufolge sehr warm für die aktuelle Jahreszeit. Die schöne Sonne habe aber auch einen Nachteil: Durch die hohen Temperaturen ist der Pollenflug extrem angestiegen.

    Wetter in Deutschland: Hoch „Frauke“ bringt ein Sonnen-Wochenende

    22. Februar, 14 Uhr: Hoch „Frauke“ bringt am Wochenende viel Sonnenschein und blauen Himmel nach Deutschland. Frühlingshaft - mit Temperaturen im zweistelligen Bereich - wird es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vor allem im Westen und Südwesten, wo das Thermometer am Samstag auf bis zu 13 Grad steigen könnte. Da „Frauke“ auch mit frischem Ostwind einzieht, herrscht nach Angaben der Meteorologen trotz reichlich Sonne auch kalte und trockene Festlandluft. Im Nordosten Deutschlands dürften die Temperaturen nicht über drei bis fünf Grad steigen, und in der Nacht zu Sonntag wird es wieder frostig.

    Sonnig und eher mild ist es voraussichtlich am Sonntag und zum Wochenbeginn. Wolken zeigen sich dabei kaum. Während die Temperaturen meist zwischen 9 und 14 Grad liegen dürften, sind Anfang kommender Woche im Westen auch frühlingshafte 17 Grad möglich. „Der Frühling scheint sich also bereits eine Woche vor meteorologischem Frühlingsanfang bei uns einnisten zu wollen“, meinte die DWD-Meteorologin Magdalena Bertelmann angesichts dieser Aussichten. Am 1. März beginnt dann für die Meteorologen der Frühling.

    Gefürchtetes Wetterphänomen kehrt zurück - Wetter in Deutschland

    20. Februar, 11.00 Uhr: Das Wetterphänomen El Niño ist dem Climate Prediction Center der US-Meeres- und Atmosphärenbehörde (NOAA) zufolge offenbar zurück: Dafür sind die überdurchschnittlich warmen Meeresoberflächentemperaturen im zentralen Pazifik ein Zeichen. Es handelt sich dabei um ungewöhnlich veränderte Strömungen im ozeanographisch-meterologischen System, die ca. alle vier Jahre auftaucht. Eine solche Veränderung kann schwerwiegende Auswirkungen haben und mitunter Naturkatastrophen auslösen. 

    DAS NOAA sagt jedoch einen schwachen Niño voraus, sodass das Wetterphänomen den Experten zufolge zumindest in der nächsten Zeit keine signifikanten globalen Folgen habe. 

    Wetter in Deutschland: Leichter Frost und vereinzelt Kälte - die Wetter-News vom Dienstag

    15.33 Uhr: Deutschland muss sich auf einen leichten Wetterumschwung einstellen. Der DWD meldet eine schwache Kaltfront, die über das Land zieht und mancherorts starke Windböen. Auf dem Fichtelberg kommt es sogar zu stürmischen Böen mit bis zu 70 km/h Windgeschwindigkeit. Zum Mittwoch wird sich der Wind, laut DWD, abschwächen. Allerdings kann es in der Nacht wieder frostig werden. Vor allem in höheren Lagen wird leichter Frost mit minus zwei Grad und vereinzelte Glätte erwartet.

    In der Nacht kann es wieder glatt werden. die Temperaturen sinken.

    19. Februar, 08.00 Uhr: Auch wenn es heute nicht mehr ganz so warm und schon fast kalt - zumindest für Februar-Verhältnisse - wird, wird es dennoch ein schöner und sonniger Tag. Nur leichte Wolken ziehen heute über Deutschland und uns erwarten im Süden zwischen 10 bis 13 Grad und im Norden zwischen 7 und 10 Grad. Nur morgens warnt der DWD im Süden noch vor Frost, da hier um die 0 Grad herrschen.

    Video: Endlich Frühling - Aber wie lange bleibt er?

    13.11 Uhr: Hoch „Dorit“ hat Deutschland am Sonntag frühsommerliche Temperaturen gebracht. Für einen Februar-Rekord hat es aber nicht gereicht. Die bundesweit höchste Temperatur wurde in Geilenkirchen (Nordrhein-Westfalen) mit 20,6 Grad gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag in Offenbach mitteilte. Emmendingen bei Freiburg meldete 20,3 Grad. Das Wetter sei für den Februar ungewöhnlich warm gewesen, sagte Meteorologe Marco Manitta, der Rekord für den Monat wurde jedoch nicht geknackt. Er stammt vom 26. Februar 1900: Damals war es in Jena 23 Grad warm.

    Update vom 18. Februar 2019: Frühlingsgefühle fast überall in Deutschland: Der Sonntag ist schön sonnig und vielerorts auch außergewöhnlich warm gewesen - örtlich sogar über 20 Grad. Etwa in Geilenkirchen bei Aachen seien 20,6 Grad gemessen worden, sagte ein Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst am späten Sonntagabend. Im baden-württembergischen Emmendingen konnten die Menschen bei 20,3 Grad ebenfalls getrost auf die Winterjacke verzichten.

    Temperaturen über 20 Grad mitten im Februar, das sei auf jeden Fall „äußerst ungewöhnlich“, sagte der DWD-Experte. So mild sei es normalerweise erst etwa vier Wochen später, rund um den 20. März. Ob man von Rekord-Temperaturen sprechen könne, war in der Nacht zu Montag noch nicht sicher. Ende Februar 1900 seien aber in Jena sogar 23,1 Grad gemessen worden.

    Am Montag soll es dann noch einmal schön und richtig mild werden. Im Laufe der Woche kühlt es sich dann nach der DWD-Vorhersage tagsüber etwas ab - nachts wird es dafür ein bisschen milder.

    Video zum Wetter in Deutschland: Kommen Eis und Schnee zum Frühlinganfang zurück?

    Nach 19,5 Grad: Hoch „Dorit“ verabschiedet sich - doch es gibt eine gute Nachricht

    Update vom 17. Februar 2019, 17.16 Uhr: Am wärmsten war es am Samstag mit 19,5 Grad in Müllheim in Baden-Württemberg, wie Markus Übel vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Sonntag sagte. Danach folgten das thüringische Jena mit 19,2 Grad und Garsebach in Sachsen mit 19,1 Grad. In Sankt Peter-Ording gab es hingegen nur maximal 7,6 Grad - der tiefste tagsüber an einer Talstation in Deutschland gemessene Wert. Ob die Höchstwerte von Samstag am Sonntag noch geknackt wurden, stand zunächst nicht fest.

    Update vom 17. Februar 2019, 14.27 Uhr: Nach einem sonnigen Frühlingswochenende bleibt das Wetter in Deutschland in den kommenden Tagen weiter mild. Dazu wird es aber nicht ganz so sonnig sein, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag mitteilte. Zwar verabschiede sich Hoch „Dorit“ bald endgültig und es werde von Dienstag bis Donnerstag wolkiger und leicht wechselhaft, sagte DWD-Meteorologe Markus Übel. Doch die gute Nachricht: Die Temperaturen bleiben frühlingshaft - auch wenn sie leicht zurückgehen. „Es bleibt weiter für die Jahreszeit deutlich zu mild“, so Übel.

    Die Woche beginnt am Montag noch mit viel Sonne, ab dem Nachmittag ziehen im Norden und Nordwesten dann aber mehr Wolken ein. Es werde 11 bis 15, lokal auch bis 17 Grad warm. Dienstag wird es laut Meteorologe Übel morgens südlich der Donau noch längere Zeit sonnig, ab Nachmittag gibt es auch deutschlandweit verbreitet Auflockerungen. Die Temperaturen erreichen 8 bis 14 Grad, der Wind weht mäßig bis böig.

    Am Mittwoch erwartet der DWD viele Wolken, sonnig werde es nur direkt an den Alpen. Im Norden fällt gebietsweise Regen, mit 10 bis 13 Grad im Westen und 7 bis 11 Grad im Osten bleibt es dennoch mild. Lange hält das wolkenverhangene Wetter auch nicht an: Schon am Ende der Woche soll sich das nächste Hoch über Deutschland etablieren.

    Update vom 12. Februar 2019, 8.10 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst kündigt für diese Woche einen großen Wetterumschwung an. Während es am Donnerstag im Norden und Osten noch überwiegend bewölkt ist, herrscht im Rest Deutschlands sonniges Wetter. Im Süden hält sich gebietsweiser zäher Nebel. Dort steigen die Temperaturen nicht über den Gefrierpunkt, sonst sind fünf bis 12 Grad zu erwarten.

    Im Laufe der Woche hält dann in ganz Deutschland sonniges Wetter Einzug. Die Temperaturen steigen bis zum Wochenende auf bis zu 12 Grad, im Westen und an den Nordrändern einiger Mittelgebirge sogar auf bis zu 15 Grad.

    Wetter in Deutschland: Zweistellige Temperaturen und Frühlingsgefühle

    Update vom 4. Februar 2019, 13.54 Uhr: Nachdem teils heftige Schneefälle in weiten Teilen Deutschlands am Sonntag und in der Nacht auf Montag erneut für Chaos sorgten, könnte jetzt rasch der große Wetterumschwung folgen. Wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net erwartet, werden noch in dieser Woche erste Frühlingsgefühle aufkommen. Demnach gibt es wohl bereits am Mittwoch im Westen bis zu 12 Grad. Spätestens am Wochenende könnten die Temperaturen dann im Südwesten sogar auf bis zu 15 Grad ansteigen.

    So geht es in den kommenden Tagen weiter:

    Montag: 0 bis 5 Grad, vielfach freundlich und trocken, erst zum späten Nachmittag im Nordwesten Wolken mit Schneeregen und Regen 

    Dienstag: 1 bis 8 Grad, mal Sonne, mal Wolken, im Süden trocken, nach Norden etwas Regen oder Schneeregen 

    Mittwoch: 2 bis 12 Grad, besonders mild nach Westen, im Süden und Westen freundlich, sonst dichte Wolken, aber kaum Regen 

    Donnerstag: 3 bis 9 Grad, mal Sonne, mal Wolken, kaum Schauer 

    Freitag: 4 bis 11 Grad, wechselhaft und windig, ab und zu Regen 

    Samstag: 8 bis 14 Grad, windig, nass und sehr mild 

    Sonntag: 7 bis 15 Grad, viele Wolken, ab und zu Regen, sehr mild

    Brennerautobahn nach starken Schneefällen wieder frei - doch „kritische Situationen bestehen weiterhin“

    Update vom 03. Februar 2019, 6.17 Uhr: Nach dem Schneechaos inD Norditalien ist die Brennerautobahn (A22) schrittweise wieder für den Verkehr geöffnet worden. „Die Verkehrssituation auf den Staatsstraßen und auf der Brennerautobahn hat sich leicht entspannt, kritische Situationen bestehen aber weiterhin“, teilte der Südtiroler Zivilschutz am Samstag mit. Neben der Freigabe der Südspur wurde auch die Nordspur der A22 Stück für Stück wieder befahrbar gemacht. Zuvor hatte ein Lawinenabgang an der Grenze zu Österreich die Lage verschärft. Verletzt wurde dabei niemand.

    Weitere Schneefälle am Sonntag sind angekündigt - und auch der Eisenbahnverkehr auf der Brennerlinie bleibt laut Zivilschutz vorerst stark eingeschränkt. Weil die Situation auf vielen Straßen „kritisch“ war, konnten teilweise auch Schienenersatzbusse nicht fahren.

    Wetter in Deutschland: Starke Schneefälle in Norditalien - Brennerautobahn gesperrt 

    20.34 Uhr: Bei einer Lawine in den französischen Alpen ist ein Mensch ums Leben gekommen. Zwei Menschen seien leicht verletzt worden, teilten die Rettungskräfte am Samstag mit. Das Lawinenunglück hatte sich demnach am Nachmittag in Savoyen ereignet, die Schneemassen gingen außerhalb einer Piste des Skigebiets Val Cenis nieder und begruben etwa ein Dutzend Skifahrer unter sich.

    Zur Identität des Todesopfers und der Verletzten wurden keine Angaben gemacht. Die anderen verschütteten Skifahrer seien unbeschadet aus dem Schnee gezogen worden, hieß es weiter.

    Wetter extrem: Starke Schneefälle in Norditalien - Brennerautobahn gesperrt 

    16.26 Uhr: Starke Schneefälle haben in Norditalien für Behinderungen auf den Straßen und im Bahnverkehr gesorgt. Die Brennerautobahn (A22) bleibe vorerst gesperrt, erklärte der Südtiroler Zivilschutz am Samstag. Unweit der Grenze zu Österreich war der Nachrichtenagentur Ansa zufolge eine Lawine auf einem Autobahn-Abschnitt niedergegangen. Verletzt worden sei dabei niemand. Reisende saßen laut Medienberichten stundenlang in ihren Autos fest. Lastwagen ohne Schneeketten blieben liegen. Der Zivilschutz riet Touristen im Pustertal und anliegenden Tälern, geplante Abreisen zu verzögern.

    Auch im Bahnverkehr Ausfälle und Verzögerungen 

    Auch im Bahnverkehr gab es erhebliche Verzögerungen und Zugausfälle. Weil die Situation auf vielen Straßen „kritisch“ sei, konnten teilweise auch Schienenersatzbusse nicht fahren, so der Zivilschutz. In Teilen von Mittel- und Süditalien bereitete statt Schnee starker Regen Probleme. An Flüssen in Emilia-Romagna wurde vor Hochwasser gewarnt. In Venedig lag der Wasserstand bei mehr als 110 Zentimetern. Auch in Rom regnete es am Samstag ohne Unterlass.

    Wetter in Deutschland ist zweigeteilt 

    Update vom 02. Februar 2019, 15.14 Uhr: Das Wetter in Deutschland präsentiert sich am Sonntag eher zweigeteilt. Während sich im Westen und Norden zunehmend Hochdruckeinfluss ohne Niederschläge und mit Sonne Richtung Nordsee bemerkbar mache, schneie es im Südosten verbreitet, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Samstag mit. Von der Nacht zum Sonntag bis zur Nacht zum Montag seien an den Alpen und im Erzgebirge Neuschnee von bis zu 35 Zentimeter möglich. In einem Streifen von der Bodenseeregion bis nach Südbrandenburg fallen demnach noch fünf bis zehn Zentimeter Schnee. Autofahrer müssen sich in diesen Regionen auf winterliche Straßenverhältnisse einstellen.

    Am Montag bleibt es bei zeitweisem Sonnenschein meist trocken. Im äußersten Nordwesten kann es am Abend etwas Regen geben. Die Höchstwerte liegen bei null bis fünf Grad.

    Viele Wolken gibt es am Dienstag, an dem anfangs nur im Süden und Osten die Sonne ein wenig scheint. Örtlich gibt es schauerartigen Regen, der im Süden und Osten sowie im höheren Bergland als Schnee herunterkommt. Im Westen werden bis sieben Grad erreicht, in den östlichen Mittelgebirgen bleibt es bei um die null Grad.

    Wetter: Glatteiswarnung für viele Städte

    Update vom 01. Februar 2019, 14.20 Uhr: In Deutschland wird es auch am Wochenende vielerorts eisig und glatt. Bei Bodenfrost empfiehlt sich am Samstag in Deutschland besondere Aufmerksamkeit. Es bestehe erhöhte Glättegefahr, warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag.

    Generell beginnt das Wochenende eher trüb und nass. Dabei fällt Schnee, aber auch Schneeregen und Regen sind möglich. Die Temperaturen liegen zwischen 1 und 6 Grad. Am Abend kann länger anhaltender und in den Alpen kräftiger Schneefall einsetzen.

    Erfreulicher präsentiert sich das Wetter am Sonntag im Westen und Norden Deutschlands. Es bleibt trocken, und vor allem in Richtung Nordsee lässt sich nach Angaben der DWD-Meteorologen öfter die Sonne sehen.

    In der Südosthälfte Deutschlands gibt es hingegen nicht nur eine dichte Wolkendecke, es schneit auch verbreitet. Meist fallen aber nur wenige Zentimeter Neuschnee. Nur in den Alpen und im Erzgebirge sind den Angaben zufolge zehn bis 20 Zentimeter Neuschnee zu erwarten. Die Tageshöchsttemperaturen dürften zwischen 0 und 5 Grad liegen.

    Extreme Wetter-Bedingungen: Glatteiswarnung für viele deutsche Städte

    Update vom 01. Februar 2019, 12.50 Uhr:

    Wie der Deutsche Wetterdienst bekanntgab, bringt die zweite Tageshälfte im Süden Regen. Aufgrund der kalten Temperaturen kann es deshalb örtlich zu Glatteisbildung kommen. Aber nicht nur im Süden, für viele deutsche Städte wurden Glatteiswarnungen ausgesprochen. Auf Wetter.de können Sie nachlesen, wie glatt es bei Ihnen wird.  

    Oberhalb von 900 bis 1100 Meter fällt außerdem Schnee. Auch nachts gibt es gebietsweise Regen oder Schnee und dadurch Glätte. Auf den Alpengipfeln ist zudem mit Föhnsturm zu rechnen.

    Extreme Wetter-Bedingungen: Linienbusse rutschen ineinander - elf Verletzte

    17.14 Uhr: Auf eisglatter Straße sind bei einem Auffahrunfall mit zwei Linienbussen am Donnerstag in Aachen elf Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer. Die Busse waren laut Polizei am Vormittag hintereinander auf einer Busspur in der Aachener Innenstadt unterwegs. Beim Abbremsen auf der vereisten Straße kamen beide Busse in Rutschen, wobei ein Bus gegen das Heck des vorausfahrenden Busses prallte.

    Durch den Zusammenstoß wurden neun Fahrgäste sowie ein 51-jähriger Busfahrer leicht verletzt. Eine 33-jährige Businsassin trug schwere Verletzungen davon und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Beide Omnibusse waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

    Flughafen Köln-Bonn nimmt Betrieb wieder auf

    14.16 Uhr: Durch die Unterbrechung des Flugbetriebs auf dem Köln/Bonner Flughafen am Donnerstagvormittag sind 16 Flüge gestrichen worden. Dabei gehe es um zehn Abflüge und sechs Ankünfte, sagte eine Sprecherin des Flughafens. Die vorübergehende Stilllegung wegen starker Schneefälle habe von 8.30 Uhr bis 11 Uhr gedauert. In dieser Zeit waren keine Starts und Landungen möglich, weil die Bahnen freigeräumt werden mussten. „Wir rechnen über den Tag noch mit Beeinträchtigungen“, sagte die Sprecherin.

    11.54 Uhr: Wegen heftigen Schneefalls hat der Airport Köln/Bonn am Donnerstagvormittag den Flugbetrieb vorübergehend eingestellt. Die Mitarbeiter des Winterdienstes brauchten nach Angaben des Airports die Zeit, um die verschneiten Start- und Landebahnen freizuräumen. Am späten Vormittag wurde der Flugbetrieb wieder aufgenommen, wie ein Flughafensprecher sagte.

    Neun Flüge wurden wegen der Unterbrechung gestrichen. Der Flughafen wies Passagiere darauf hin, dass es auch im Laufe des Tages noch zu Unregelmäßigkeiten kommen könne. Fluggäste sollten sich bei den Airlines über mögliche Probleme informieren.

    Update vom 31. Januar 2019, 10.02 Uhr: Schnee und Eis haben am Donnerstag im morgendlichen Berufsverkehr viele Probleme und Verzögerungen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland verursacht. Das Polizeipräsidium Westpfalz meldete 22 wetterbedingte Unfälle, allein 11 davon in Kaiserslautern. 

    Nun sorgt das winterliche Wetter auch für Verzögerungen im Flugverkehr. Wegen starken Schneefalls gibt es momentan keine Start und Landung am Flughafen Köln/Bonn. Nachdem bereits einige Flüge am Donnerstagmorgen verspätet starteten oder komplett ausgefallen waren, wurde der Betrieb nun gänzlich eingestellt. 

    Seit etwa 9.15 Uhr seien keine Starts und Landungen mehr möglich, sagte eine Sprecherin. Bahnen und Vorfelder müssten freigeräumt werden. „Unser Winterdienst ist im Dauereinsatz und räumt und räumt und gibt alles, damit es bald weitergehen kann.“ Wie viele Flüge betroffen sind, konnte die Sprecherin zunächst nicht sagen.

    Lesen Sie alle aktuellen Informationen zur Situation am Flughafen Köln/Bonn im Ticker von wa.de. 

    Update vom 30. Januar, 14.20 Uhr:

    Mit Schnee und glatten Straßen macht sich der Winter in den kommenden Tagen vor allem im Westen Deutschlands bemerkbar. Zunächst lässt es Tief „Oskar“ in der Nacht auf diesen Donnerstag und am Donnerstagvormittag im Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen sowie Teilen von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg schneien, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Mittwoch in Offenbach vorhersagte. Sonst bleibt es überwiegend trocken bei Höchsttemperaturen zwischen null und vier Grad.

    Mit „Pirmin“ naht dann bereits in der Nacht auf Freitag das nächste Tief und bringt dem Westen Schnee oder Regen. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen einem und sechs Grad. Glatteis kann mancherorts die Folge sein, ab der Nacht zum Samstag ist davon bei Temperaturen um den Nullpunkt auch Ostdeutschland betroffen.

    Schnee, Regen und Straßenglätte werden der DWD-Vorhersage zufolge das gesamte Wochenende prägen. Bis in tiefere Lagen kann es demnach schneien, die Temperaturen liegen zwischen ein und fünf Grad, im höheren Bergland bei minus zwei Grad.

    Glätte sorgt für Verkehrschaos – Autobahn komplett gesperrt

    Update vom 29. Januar, 12.15 Uhr: Neue Wetterkapriolen in Bayern - es schneit wieder heftig, dann sorgt ein Wetterphänomen für Frühlingsgefühle (Merkur.de*).

    Update vom 29. Januar, 9.30 Uhr: Aufgrund zahlreicher Glatteisunfälle in Niedersachsen hat die Polizei Cuxhaven folgende Verkehrstipps für Autofahrer herausgegeben:

    • Angepasste Geschwindigkeit und genügend Abstand (mindestens halber Tacho) minimieren die Unfallgefahr.
    • Sanftes Bremsen und ein behutsamer Umgang mit dem Gaspedal verhindern ein Ausbrechen und Rutschen des Wagens.
    • Untertouriges Fahren erleichtert das Weiterkommen auf glatten Straßen, da die Reifen so besseren Grip haben. Deshalb bei Glätte besser im zweiten Gang anfahren.

    Update vom 29. Januar, 9 Uhr: Verschneite Straßen, die dazu noch spiegelglatt sind: Am Dienstagmorgen gab es in Teilen Deutschlands ein regelrechtes Verkehrschaos. In Baden-Württemberg rutschten Autos von der Fahrbahn, Lastwagen stellten sich quer, wie die Polizei mitteilte. Auch in Bayern machten glatte Straßen Autofahrern zu schaffen. Allein im Regierungsbezirk Oberfranken meldete die Polizei 24 witterungsbedingte Unfälle über Nacht. Dabei seien drei Menschen leicht verletzt worden.

    In Nordrhein-Westfalen wurde nach einem Glätteunfall bei Coesfeld die Autobahn 31 in Richtung Gronau komplett gesperrt, teilte die Polizei mit. Auch auf der A31 in Höhe Lembeck habe es einen Unfall wegen der Witterung gegeben. Eine Spur musste gesperrt werden.

    Auf der Autobahn 14 am Dreieck Nossen in Sachsen rutschte ein Lastwagen von der Fahrbahn, wie die Polizei mitteilte. Die Autobahn wurde in Richtung Magdeburg gesperrt, was besonders Berufspendler traf. In Thüringen blockierten 15 Lastwagen im Saale-Orla-Kreis nach heftigem Schneefall eine Straße.

    Wetter in Deutschland: Zehn Zentimeter Neuschnee: Hier könnte am Mittwoch ein Verkehrschaos drohen

    Update vom 28. Januar, 11.54 Uhr: In der vergangenen Woche war noch eine wochenlange, sibirische Kälte befürchtet worden. Davon kann bisher keine Rede sein und auch die kommenden Tage werden laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net eher mild. Bei erwarteten Temperaturen von null bis fünf Grad ist mit Matsch- und Tauwetter zu rechnen. Schnee fällt seinen Einschätzungen zufolge erst ab 300 bis 400 Metern, dann aber auch in Regionen wie Hunsrück, Eifel, Westerwald und Taunus. Das ändert sich voraussichtlich in der Nacht zum Mittwoch, wenn die Schneefallgrenze deutlich sinkt, so Jung. Dann ist vor allem in der Westhälfte mit kräftigem Schneefall zu rechnen. In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Hessen könnte dann im Berufsverkehr ein kleines Verkehrschaos drohen, denn stellenweise könnte bis zu zehn Zentimeter Neuschnee zusammenkommen.

    Deutschlandweite Warnung vor Glätte: Mehrere Tote bei Verkehrsunfällen

    Update vom 26. Januar, 13.05 Uhr: Nach den milderen Temperaturen am Wochenende wird es am Montag in Deutschland wieder kälter. Am Rande des neuen Tiefs „Martin“ fließt polare Luft von Norden nach Deutschland, wie der Deutsche Wetterdienst am Samstag in Offenbach mitteilte. Im Flachland wird es nasskalt, während in den Bergen mit Neuschnee der Winter wieder zurückkommt.

    „Bei Tagestemperaturen im Tiefland zwischen 0 und 5 Grad sollten weiße nächtliche Überraschungen schnell matschig werden und schließlich schmelzen““, sagte Meteorologe Lars Kirchhübel. Nachts werde es aber überall wieder frostig. Glätte bleibe bundesweit ein Thema.

    Update vom 26. Januar 2019: Bei Schnee und Glätte sind auf den Straßen im Westen Deutschlands zwei Menschen ums Leben gekommen. In Paderborn starb ein Autofahrer bei einem Unfall im dichten Schneetreiben. Wie die Polizei mitteilte, geriet am Freitagabend ein Fahrzeug in den Gegenverkehr und krachte in den Wagen des 49-jährigen Mannes. Seine Beifahrerin überlebte schwer verletzt. Der Verursacher schwebte in Lebensgefahr. Der Fahrer eines dritten Autos, das in die Unfallstelle fuhr, wurde ebenfalls schwer verletzt.

    In Rheinland-Pfalz wurde ein 18-jähriger Fahranfänger bei einem Unfall auf schneeglatter Straße tödlich verletzt. Wie die Polizei mitteilte, rutschte sein Wagen in der Nacht zum Samstag nahe Haßloch von der Fahrbahn und überschlug sich auf einem Feld. Der 18-Jährige starb in den Trümmern. Seine 16 und 17 Jahre alten Begleiter wurden von der Feuerwehr befreit und blieben unverletzt.

    Die deutschlandweite Warnung vor Glätte und Blitzeis gilt auch für Samstag, wie der Deutsche Wetterdienst weiter warnt. 

    14.49 Uhr: Wie der Deutsche Wetterdienst soeben bekanntgab, wird die deutschlandweite Warnung vor Glätte und Blitzeis auf Samstag ausgeweitet. Auch München und große Teile Bayerns sind betroffen. 

    Lesen Sie hier alle Informationen zum Wetter in Bayern im Ticker.

    Deutschlandweite Warnung - Deutscher Wetterdienst warnt vor Blitzeis und Glätte

    Update vom 25. Januar 2019: Wie der Deutsche Wetterdienst am Freitag bekanntgab, muss deutschlandweit mit Glätte, Frost und Blitzeis gerechnet werden. Da es in vielen Regionen seit Donnerstag bereits wieder schneit, ist die Gefahr durch Glätte nicht zu unterschätzen. Am Samstagmorgen sollten Autofahrer dann vor allem in Franken vorsichtig fahren. Hier soll es bei Plusgraden vielerorts regnen. Durch Bodenfrost ist den Angaben zufolge dann Glatteis auf den Straßen möglich.

    Erster Kältetoter in Hannover: Obdachloser erfriert und niemand bemerkt es

    Update vom 24. Januar, 14.05 Uhr: Gleich mehrere Tiefdruckgebiete bringen in den kommenden Tagen wechselhaftes Winterwetter. Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ziehen ab Freitagnachmittag von Nordwesten Schnee oder Regen auf, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag in Offenbach vorhersagte. Nachts besteht Glättegefahr auf den Straßen, die Temperaturen sinken auf zwei bis minus zehn Grad.

    Am Samstag schneit es kräftig, vor allem im Osten und Südosten, ansonsten fällt Regen und es kann auch glatt werden, wenn der Niederschlag auf gefrorenen Boden fällt. Mit null bis acht Grad wird es am Niederrhein ein bisschen wärmer. Dafür zieht Wind auf, im Bergland sind Sturmböen möglich.

    Nicht viel besser sieht der Sonntag aus, aus dichten Wolken fallen immer wieder Schauer. Die Schneefallgrenze sinkt bis in tiefere Lagen. Zugleich ist es noch etwas wärmer, zwei Grad werden es auf Rügen und zehn Grad am Oberrhein. Der Wind weht stark bis stürmisch aus Südwesten. Unbeständiges Wetter ist der DWD-Vorhersage auch für kommende Woche in Sicht.

    Auch in der Nacht! Kältewelle hält bis mindestens Ende der Woche an

    Update vom 22. Januar, 13.45 Uhr: Nicht nur eisige Nächte, sondern auch Tage mit Dauerfrost erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) bis mindestens Ende der Woche. Aufgrund von hartnäckigen Nebelfeldern sei tagsüber häufig bei Höchstwerten um minus fünf Grad Schluss. Nur in den Gebieten, wo die Sonne länger scheint, seien Höchsttemperatur knapp über null Grad möglich.

    Strenge Nachtfröste waren noch einmal in der Nacht zu Dienstag beziehungsweise in den Morgenstunden in einigen Regionen verzeichnet worden. Am kältesten war es wie schon am Vortag in Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge, wo die Temperatur auf minus 14,7 Zentimeter sank. In Zwiesel im Bayerischen Wald lag der Tiefstwert bei minus 14,3 Grad und in Ostheim in der Rhön bei minus 13,9 Grad.

    Abgesehen von leichten Schneefällen in der Nacht zum Mittwoch in einem Streifen von Ostfriesland über das Ruhrgebiet bis ins Saarland bleibt es nach DWD-Angaben zunächst überwiegend trocken. Am Wochenende allerdings könnten die Ausläufer eines Tiefs von Nordwesten auf Deutschland übergreifen und für Niederschläge zunächst in Form von Schnee sorgen. Im Norden und Westen Deutschlands würden dann voraussichtlich Tageshöchstwerte von drei bis vier Grad erreicht, während es im Osten und Süden eher frostig bleiben soll.

    Frostige Kälte hält an, aber: DLRG warnt vor großer Gefahr

    Update vom 22. Januar 2019: Die Eiszeit in Deutschland geht weiter: Am Wochenende sanken die Temperaturen in Teilen Deutschlands in den zweistelligen Minusbereich. So wurde etwa in der Nacht zum Montag nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge mit -18,6 Grad die tiefste Temperatur gemessen. Tagsüber liegen die Temperaturen am Dienstag zwischen null und drei Grad. Nachts kühlt es auf minus fünf bis minus zehn Grad ab. Am Mittwoch können nach Angaben der Meteorologen dann auch tagsüber Minusgrade herrschen, auch am Donnerstag schwanken die Tageshöchstwerte voraussichtlich zwischen minus vier und zwei Grad. 

    Wetter in Deutschland: DLRG warnt vor Gefahren auf Eisflächen

    Viele Seen oder Flüsse frieren bei den Minustemperaturen zu. Spaziergänger und Schlittschuhläufer sollten aber dennoch vorsichtig sein, denn die Eisflächen sind meist noch dünn. Selbst mehrere Frosttage garantieren noch keine ausreichend dicke Eisschicht, warnt die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG). Um einen See betreten zu können, sollte das Eis mindestens 15 Zentimeter dick sein, bei fließenden Gewässern sogar 20 Zentimeter.

    Wenn das Eis knistert und knackt oder Risse aufweist, sollte es keinesfalls betreten werden. Und wenn es dennoch zu einem Unglück kommt? Wer mitten auf dem See merkt, dass das Eis nicht mehr trägt, sollte sich sofort flach hinlegen und zum Ufer zurückrobben. Bricht ein Begleiter ein, sollte als erstes ein Notruf abgesetzt werden. Dann vorsichtig auf dem Bauch zur Einbruchstelle kriechen und versuchen, den Betroffenen herauszuziehen.

    Aber Achtung: Dem Eingebrochenen niemals die Hand, sondern beispielsweise einen Anorak, ein Brett oder einen umgedrehten Schlitten reichen, um nicht mit hinab gezogen zu werden. Der Gerettete sollte bis zum Eintreffen eines Notarztes flach gelagert und möglichst in eine warme Decke oder Jacke gehüllt werden. Keinesfalls sollten unterkühlte Menschen mit Schnee abgerieben werden und auch keinen Alkohol trinken.

    Kälte-Welle dauert wohl noch länger - Zum Wochenbeginn soll es mancherorts glatt werden

    Update vom 20. Januar 2019: Nach den heftigen Schneefällen in Bayern hat die letzte betroffene Region den Katastrophenfall aufgehoben. Der Landrat des Kreises Berchtesgadener Land, Georg Grabner, erklärte die Ausnahmesituation am Samstag für beendet. Insgesamt rund 12.000 Helfer hätten in den zehn Tagen rund 1600 Dächer vor allem von Privathäusern von den Schneemassen befreit, um Einstürze zu verhindern. Der Katastrophenfall war Anfang Januar wegen extremer Schneefälle in fünf bayerischen Landkreisen ausgerufen worden.

    Größere Schneefälle erwartet der Deutsche Wetterdienst in Offenbach für die nächsten Tagen nicht. Allerdings bleibe es auch zu Beginn der Woche frostig, teilten die Meteorologen am Sonntag mit. Dies sollte in manchen Teilen der Republik besonders die Verkehrsteilnehmer zur Vorsicht aufrufen: In den Morgenstunden sollen am Montag in Norddeutschland besonders Autofahrer wachsam sein: Laut DWD sei mit gefrorenem Boden aufgrund von Nieselregen zu rechnen! Dadurch werde es auf manchen Straßen besonders glatt sein. Besonders Schleswig-Holstein und die Nordseeküste werden als potenziell gefährliche Regionen genannt. Am Montag erreichen die Temperaturen demnach Höchstwerte von drei Grad an den Küsten und minus drei Grad im Süden und den höheren Lagen. Vielerorts solle die Sonne scheinen.

    19.01.2018, Sachsen-Anhalt, Brocken: Temperaturen von Minus 12 Grad werden auf einem Thermometer auf dem Brocken angezeigt.

    In der Nacht zum Dienstag kann es in Vorpommern schneien, sonst bleibt es weitgehend trocken. Die Temperaturen sinken auf bis zu minus zehn Grad im Bergland und null Grad an den Küsten, bevor sie auf Werte zwischen null und drei Grad am Tag steigen. Auch im Tagesverlauf bleibt es meist trocken. Erst gegen Abend ist im Westen Schneefall möglich. Am Mittwoch ziehen dann Wolken über den Süden und die Mitte Deutschlands, die aber nur vereinzelt Schnee bringen.

    Update vom 19. Januar 2019: Wer sich in den kommenden Tagen im Freien aufhält, sollte sich dick einpacken - denn in Deutschland macht sich eisiges Winterwetter breit. Bereits für den Sonntag sagen Meteorologen für weite Teile der Republik Dauerfrost voraus. In der Nacht zum Montag können die Temperaturen sogar auf minus 10 Grad fallen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Samstag in Offenbach mitteilte. Nur im Südwesten, an der Küste und entlang des Rheins bleibt es zunächst frostfrei.

    Ursache für die bevorstehende Kälteperiode ist Hoch „Brigida“. Es sorgt laut DWD dafür, dass sich die nach Deutschland eingeflossene Polarluft kaum noch bewegt. Die Folge: Sie kühlt nachts durch den meist klaren Himmel immer weiter ab. Wie weit es dabei mit den Temperaturen nach unten geht, ist noch ungewiss. „Die winterliche Periode könnte aber nach heutiger Modellprognose mehrere Wochen andauern und umfasst auch weite Teile Europas“, prognostizierte ein DWD-Meteorologe.

    Bis minus 20 Grad! Wetter-Experte überzeugt, dass Kältewelle kommt: „Ich habe selten erlebt, dass ...“

    Update vom 19. Januar 2019: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet von Mitte kommender Woche an mit einer Kältewelle, die bis zu vier Wochen dauern könnte.

    "Ich habe es selten erlebt, dass alle Rechenmodelle so eindeutig auf eine gleiche Entwicklung hinweisen", sagte DWD-Sprecher Andreas Friedrich am Freitag.

    Besonders streng dürfte die Kälte demnach dort ausfallen, wo jetzt bereits Schnee liegt. Dort kann es den Prognosen zufolge in den Nächten minus zehn bis minus zwanzig Grad kalt werden. Auch andernorts könnte es vor allem nachts sehr frostig werden: "Tagsüber können die Temperaturen zwischen minus drei und vier Grad plus liegen, nachts zwischen minus elf Grad und Null Grad", so Friedrich.

    Auch Schnee wird erwartet. Zu Beginn der kommenden Woche ströme Luft aus Sibirien ein, die sehr kalt trocken sei, sagte Friedrich. Tiefausläufer aus dem Westen könnten dann in der zweiten Wochenhälfte Niederschläge zunächst im Westen bringen. "Am Wochenende kann dann durchaus ein großer Teil Deutschlands auch im Tiefland unter einer Schneedecke liegen", vermutete der DWD-Sprecher.

    Wetter-Phänomen auch in Deutschland: Experte sagt baldige Kältewelle voraus

    Update vom 19. Januar 2019: Die USA und Europa stehen den meteorologischen Vorhersagen zufolge vor einer Kältewelle - doch das widerspricht nach Einschätzung der Munich Re nicht dem Langfristtrend wärmerer Winter. „In Zukunft haben wir mehr milde Winter zu erwarten, auch wenn es immer wieder Kältephasen geben kann“, sagte der Geowissenschaftler Eberhard Faust, Forschungsleiter für Klimarisiken und Naturgefahren bei dem weltgrößten Rückversicherer.

    Ursache für die wohl bevorstehende Kälte in der kommenden Woche ist eine ungewöhnliche Wetterlage. „Im Winter liegt über dem polaren Bereich in der höheren Atmosphäre, der Stratosphäre, ein Wirbel, der vom Jetstream umschlossen wird und die kalte Luft quasi einschnürt“, sagte Faust. „Nun kann es passieren, dass sich der Polarwirbel abschwächt und die kalte Luft aus der Polarregion weit nach Süden vordringen kann.“

    Die Vorgänge in der hohen und bodennahen Atmosphäre seien gekoppelt. „Im Extremfall kann diese Struktur sogar zerstört werden, so dass zwei Tochterwirbel entstehen. Eine solche Lage haben wir derzeit, mit einem Tochterwirbel in Nordamerika im Bereich über der Hudson Bay und einem zweiten über Westsibirien“, sagte Faust. In einer derartigen Situation seien Kaltluftausbrüche nach Süden leicht möglich.

    Die Munich Re dokumentiert seit Jahrzehnten Naturkatastrophen und Georisiken rund um den Globus, da dies für die Risikobewertungen der Versicherungsbranche von großer Bedeutung ist. Die Expertise der Münchner Fachleute fließt auch in die Einschätzungen des Weltklimarats IPCC ein.

    So wie es sich im Moment darstellt, werde sich die Kälte in der kommenden Woche vom 21. bis 27. Januar und mindestens auch in der Folgewoche in östlichen und zentralen Teilen Nordamerikas festsetzen. „Auch in Teilen Europas kann es nach den derzeitigen Vorhersagen im Zusammenhang des destabilisierten Polarwirbels im Verlauf der kommenden Wochen deutlich kühler werden“, sagte Faust.

    Wetter in Deutschland: Es wird bitterkalt

    Unser Artikel vom 17. Januar 2019: Wie der Deutsche Wetter Dienst (DWD) mitteilt, bringt Hoch „Brigida“ am Wochenende ruhiges, aber kaltes Wetter. Vor allem am Samstag können wir uns voraussichtlich über Sonne freuen. Das freundliche Wetter am Wochenende ist aber wohl nur die Ruhe vor dem Sturm. Denn Tiefdruckgebiet „Hinne“ bringt kalte Polarluft nach Deutschland und sorgt so für einen „Arctic Outbreak“. 

    Deutschland wird mehr und mehr einfrieren, prophezeit wetter.com im Sieben-Tage-Trend. Im Norden Europas herrschten schon in den vergangenen Tagen Extremtemperaturen von bis zu -30 Grad. Ganz so eisig wird es in Deutschland zwar nicht, aber Tiefstwerte im zweistelligen Minusbereich sind möglich. Ohne dicken Wintermantel sollte man sich also auch hierzulande demnächst nicht aus dem Haus wagen.

    Wetter in Deutschland: Schon am Wochenende sinken die Temperaturen

    Schon am Wochenende sinken die Temperaturen deutlich ab, im Laufe der Woche folgt dann eine zweite Kältewelle. Am Samstag tritt stellenweise bereits leichter Dauerfrost auf, zum Beispiel an den Alpen. Die Höchstwerte schwanken zwischen +4 Grad im Nordwesten und -2 Grad im Süden Deutschlands. Die gute Nachricht: Es bleibt weitgehend trocken. Nur ein paar Wolken trüben vereinzelt den Himmel, am freundlichsten ist es im Westen Deutschlands. 

    Auch am Sonntag muss größtenteils nicht mit Regen gerechnet werden, die Temperaturen liegen zwischen 0 und +3 Grad. Im Südosten, in weiten Teilen der Mitte und im Bergland gibt es Dauerfrost um -2 Grad, berichtet der DWD. Am Montag könnte dann vorübergehend der Schnee zurückkommen, wo genau steht laut wetter.com aber noch nicht fest. Die Temperaturen schwanken zwischen +3 und -9 Grad in Bayern, im Osten Deutschlands sind sogar Tiefstwerte von -12 Grad bereits möglich. Doch ein Schnee-Chaos bleibt dieses Mal voraussichtlich aus, denn bereits am Tag danach bleibt es wieder trocken. 

    Wetter in Deutschland: Der „Arcitc Outbreak“ schlägt nächste Woche zu

    Mit stellenweise Nebel und Frost präsentiert sich der Winter am Dienstag dennoch nicht von seiner freundlichen Seite. Und auch die Temperaturen sind nicht einladend. Bis zu -13 Grad können es im Süden Bayerns werden. An der Küste sind immerhin Temperaturen von +2 bis -4 Grad möglich. Und besonders die Nächte werden nun richtig kalt.

    Spätestens am Mittwoch und Donnerstag schlägt der „Arctic Outbreak“ dann richtig zu. Mit Temperaturen im niedrigen Plusbereich ist es dann an den Küsten in Norddeutschland noch am freundlichsten, am Rhein und im Süden Deutschlands erreichen die Temperaturen nur noch maximal den Gefrierpunkt. In Bayern können die Temperaturen an diesen Tagen wieder bis auf -13 Grad sinken und es kommt zu Dauerfrost. 

    Nähere Infos über das Wetter in Bayern lesen Sie auch im Ticker. 

    Ob uns ein Jahrhundert-Winter bevorsteht? Die Experten sind sich uneinig

    Dramatische Kälte in den USA: Binnen fünf Minuten droht der Tod - Student erfriert auf Campus

    *merkur.de und nordbuzz.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

    mitdpa

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