Wetterkapriolen im Januar

Am Donnerstag wird's ungewöhnlich warm

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Eine Frau und ein Mann sitzen im Dezember vor einer Tür der Alten Pinakothek in München in der Sonne.

Offenbach - Normalerweise bringt der Januar Schnee, Eis oder zumindest Kälte. Nicht so 2014: Der Winter lässt weiter auf sich warten. Am Donnerstag soll es sogar ungewöhnlich warm werden.

Der Winter lässt auch im neuen Jahr auf sich warten. In den kommenden Tagen bleibt das Wetter in weiten Teilen Deutschlands regnerisch und bewölkt, wie Meteorologe Lars Kirchhübel vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch sagte. „Für die Jahreszeit ist es im Vergleich zu anderen Jahren deutlich zu warm.“ Normal seien Werte zwischen null und drei Grad. „Am Donnerstag steigen die Temperaturen im Westen sogar noch auf zwölf Grad“, fügte der Meteorologe hinzu. Nur in den Höhenlagen der östlichen Mittelgebirge und in Bayern könnte es mit Werten um den Gefrierpunkt deutlich kälter werden. Das neue Jahr hatte in vielen Teilen Deutschlands mit leichtem Niederschlag begonnen.

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Auch Freitag bleibt es regnerisch und bewölkt. Nur im Osten und an den Alpen sind nach Angaben des Meteorologen ein paar Auflockerungen möglich. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen vier Grad im Südosten und zwölf Grad am Oberrhein. In der Nacht zu Samstag lässt der Regen nach und die Temperaturen sinken auf sieben bis null Grad ab. Vereinzelt besteht Glättegefahr.

Der Samstag beginnt überwiegend trocken. Später ist im Südwesten und Westen Regen möglich. In der Nacht zu Sonntag sinkt die Schneefallgrenze in den Mittelgebirgen und im Süden Deutschlands auf 600 bis 800 Meter. Mittelfristig könnte das Wetter in den nächsten Wochen dann in ganz Deutschland winterlich werden. Die Prognosen seien jedoch noch sehr vage: „Es gibt für die Freunde des Winters aber Hoffnung.“

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dpa

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