Juhu, der Sommer kommt

Hitzewelle steht in den Startlöchern

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Der Eisbach wird in der nächsten Woche ein beliebtes Ausflugsziel vieler Münchner werden.

München - Am Sonntagvormittag gibt es im Osten und in Alpennähe noch einige Wolken und Tropfen. Aber spätestens zum Juli kommen Bade-Fans auf ihre Kosten.

Ginge es nach der Siebenschläfer-Bauernregel, sähe der Sommer in Deutschland wenig hochsommerlich aus. Denn am Samstag, dem sogenannten Siebenschläfertag, hat sich das Wetter fast überall von seiner wechselhaften Seite gezeigt: Wolkig, nass, sonnig - es war ein bunter Mix. Daran wird sich zum Wochenauftakt zunächst wenig ändern. Der Süden Deutschlands bekommt jedoch schon einen Vorgeschmack, was auf uns zurollt.

Spätestens ab dem 1. Juli kommt die große Hitze! "Deutschlands Sonnen- und Hitzefans werden ab dem 1. Juli jubeln, wenn nicht gar ausflippen, denn der Sommer startet so richtig durch", sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net. "Nach einem Juni, der verglichen mit den vergangenen 30 Jahren, sogar leicht zu kalt ausgefallen ist, wird es mit Juli-Start schlagartig wärmer bzw. sogar richtig heiß."

Das Wetter in Ihrer Region

Die Temperaturen klettern dabei stetig bis zum Wochenende. Am Samstag und Sonntag werden vereinzelt 39 Grad erwartet! Da wird eine Abkühlung richtig gut tun. Entweder im See oder im Freibad. Auch die Biergärten sollten sich spätestens in den nächsten Tagen startklar machen.

Wie lange die Sahara-Hitze Mitteleuropa bleibt, ist noch offen. Klar ist nur, dass auch die Nächte - besonders in den Städten - sehr warm werden. Da wird das Thermometer selten unter die 20-Grad-Marke fallen.

Allerdings kann so eine längere Hitze-Periode auch gefährlich sein. Wir geben Ihnen die wichtigsten Tipps, wie Sie die kommende Woche überstehen werden:

Hitze-Tipps: Finger weg von eiskalten Getränken!

Einen über den Durst trinken. Aber bitte nur Wasser! „An heißen Tagen braucht der Körper mindestens drei Liter Flüssigkeit“, sagt der Münchner Arzt Dr. Nikolaus Frühwein. © dpa
Da der Körper bei Hitze mehr Natrium verbraucht, natriumreiches Mineralwasser trinken und beim Essen eine Extraprise Kochsalz verwenden. © dpa
Finger weg von eiskalten Getränken! Die bewirken eher Magen-Darm-Verstimmungen als Abkühlung. Besser sind lauwarmer Zitronentee oder ungekühlte Schorlen. © dpa
Ein Gläschen Weißwein oder eine Mass Bier sind auch im Hochsommer erlaubt. Aber Vorsicht: „Alkohl verstärkt die Verdunstung. Deshalb nicht tagsüber trinken“, rät Frühwein. Oder gleich auf alkoholfreies Weißbier umsteigen. © dpa
Kochen wie die Südeuropäer: Jetzt sollten leichte Gerichte wie Tomaten mit Mozzarella oder Hähnchenfleisch auf dem Speiseplan stehen. „Ein deftiges Wiener Schnitzel lässt sich bei Hitze nur schwer verdauen“, erklärt Frühwein. © picture alliance / AP Images
Durch ständiges Schwitzen verliert der Körper Mineralien. Gegen nächtliche Krämpfe helfen Magnesiumtabletten. © dpa
Wenn die Hitze doch zuschlägt: „Ein Sprung ins kalte Wasser ist keine gute Idee gegen Schwindelgefühl“, sagt Frühwein. Besser mit einem feuchten Handtuch zudecken. © dpa
Luftige Kleidung tragen © dpa
In kühlen Räumen aufhalten © dpa
Ungewohnte körperliche Anstrengung vermeiden © dpa
Keine pralle Sonne, etwa bei der Arbeit im Garten © dpa
Verlängerte Mittagspause machen, Siesta einplanen © dpa

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