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„Gehen Sie besser nicht raus“: Ungewöhnlich dramatischer Wetter-Appell im „Heute Journal“

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Von: Patrick Freiwah

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Am Montag erzeugt das Deutschland-Wetter vielerorts Glättegefahr. Ein Warnruf im ZDF erklärt, warum Menschen besser nicht das Haus verlassen sollten.

Mainz/München - Vielerorts in Deutschland konnten die Menschen am Wochenende eine weiße Winterlandschaft genießen. Im ZDF-Nachrichtenmagazin „Heute Journal“ wurden Zuschauer am Sonntag spät Abends beim Wetter jedoch „wachgerüttelt“ - und mit einer eindringlichen Warnung konfrontiert: Die Wettervorhersage hält für die nächsten Tage zwar einen deutlichen Temperaturanstieg bereit, zuvor gibt es jedoch in weiten Teilen erhebliche Glatteisgefahr.

Das bedrohliche Szenario: Eine gefährliche Mischung aus Kälte und gefrierender Regen kann Menschen in große Gefahr bringen, auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt massiv vor den Verhältnissen am Montag (19. Dezember).

Deutschland-Wetter: Regen und gefrorener Boden - eine gefährliche Kombination

Bei Temperaturen von teilweise bis -10 Grad sei der Boden vielerorts „einfach durchgefroren“, schildert ZDF-Wetterexpertin Katja Horneffer. Eine von Westen herannahende Regenfront werde in den Morgenstunden der neuen Woche in einem großen Bereich von Kiel im Norden bis runter nach Saarbrücken im südlichen Saarland „extremes Glatteis“ erzeugen. Der Eisregen reiche bis in die östlichen Bundesländer Thüringen und Sachsen-Anhalt, so die Meteorologin vom ZDF, auch aus südlichen Teilen der Republik wie Bayern gibt es Berichte über Eisglätte und darauffolgende Unfälle, berichtet merkur.de.

In den Vormittagsstunden erreicht die Glatteisgefahr auch die Hauptstadt Berlin, so die weitere Prognose. Im weiteren Verlauf des Tages werde es schnell milder, so die Wettervorhersage und die Temperaturen erreichen schnell Werte von bis über 5 Grad. Davor gebe es jedoch für viele Bürger und Bürgerinnen ein „böses Erwachen“.

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Glatteis-Gefahr in Deutschland, ZDF-Expertin Horneffer warnt die Bürger. © Screenshot ZDDF

Dramatische Wetter-Warnung im ZDF: „Bei Regen nicht das Haus verlassen“

Personen in den betroffenen Gebieten müssen beim Verlassen des Hauses mit einer „spiegelglatten Fläche“ rechnen, während der Verkehr mancherorts „zum Erliegen“ komme. Auch „auf den Schienen und der Flugverkehr werde am Montag beeinträchtigt sein“, schildert die Expertin der Wetterredaktion des Öffentlich-Rechtlichen Senders.

In einigen Regionen sind die Rettungskräfte bereits am Limit, darunter auch Hamburg, wie 24Hamburg.de schildert. „Deswegen kann ich wirklich nur Sie warnen“, appelliert Horneffer in Richtung TV-Kamera - und führt aus: „Wenn es draußen regnet und es so eisekalt ist, gehen Sie besser nicht raus!“

Das Positive: Schon am Abend soll es in den meisten Gebieten wesentlich wärmer werden und dann verschwindet auch die Glättegefahr, angesichts des aufgewärmten Bodens. Das trübt demzufolge die Chance auf weiße Weihnachten. (PF)

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