Gefahr von Waldbränden

Das Wetter in der Region: Sonne satt und es bleibt heiß - Brandgefahr steigt

Kassel. Auch in den kommenden Tagen wird es viel Sonnenschein und Temperaturen bis knapp unter 30 Grad geben. Allerdings kann es durch die Trockenheit leicht zu Bränden kommen.

Sowohl am Sonntag als auch an den beiden darauffolgenden Tagen herrscht meist strahlender Sonnenschein mit kaum einem Wölkchen am blauen Himmel, teilt der Deutsche Wetterdienst mit. 

Zum Start in die zweite Sommerferienwoche ändert sich das Wetter kaum: Am Montag und Dienstag wird es mit bis 29 Grad lediglich noch eine Idee wärmer als am Sonntag. Ein Ausblick bis Mitte Juli verspricht weiter hochsommerliche Temperaturen zwischen 24 und 32 Grad.

So wird das Wetter in Nordhessen

In Kassel, Frankenberg, Witzenhausen und Schwalmstadt werden am Wochenende Temperaturen bis 28 Grad erreicht. Samstag und Sonntag zeigen sich von ihrer besten Seite, bei 27 Grad und Sonne pur wird es ein herrliches Wochenende. Bis Mitte der Woche wird es sonnig, danach leicht bewölkt.

So wird das Wetter in Südniedersachsen

Auch in Göttingen, Hann.Münden und Northeim wird es am Wochenende sonnig. Die Temperatur liegt bei 27 Grad. Auch dort wird es etwa ab Donnerstag wolkig. Die Wolken verziehen sich laut DWD aber bis zum Wochenende wieder. 

Gefahr vor Bränden durch Trockenheit

Wegen des anhaltend trockenen und heißen Wetters warnt das Umweltministerium vor Waldbränden. Bis Anfang nächster Woche herrscht in hessischen Wäldern flächendeckend mittlere, in Südhessen örtlich hohe Waldbrandgefahr. Vor allem liegengelassene Glasscherben, Zigarettenkippen und Funkenflug beim Grillen seien oft Auslöser für Brände. Seit Jahresbeginn kam es zu etwa 25 Waldbränden. Bei Fritzlar ist ein Waldbrand verhindert worden. In der Gemarkung Habichtswald brannte kürzlich erst der Waldboden.

Wasserknappheit droht

Derweil wirkt sich die Trockenheit auch auf Gewässer aus. In der Gersprenz, die durch die Landkreise Darmstadt-Dieburg und den Odenwaldkreis fließt, wird das Wasser knapp. Die Wasserbehörden warnen vor negativen ökologischen Auswirkungen wie Fischsterben. Bis auf Weiteres sei die Wasserentnahme daher verboten, teilten die Behörden mit.

Der Juni fiel derweil in Hessen mit einer Durchschnittstemperatur von 17,8 Grad deutlich zu warm aus. Der Durchschnitt in der Referenzperiode zwischen 1961 und 1990 liegt 2,5 Grad niedriger. Mit 35 Litern pro Quadratmeter gab es zudem nur fast halb so viel Niederschlag wie in der Vergleichsperiode. 

Rubriklistenbild: © Pexels

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