Gefährliche Seuche

WHO meldet Entlassung von letzter Ebola-Patientin im Kongo

Helfer in spezieller Schutzkleidung bekämpfen im Juli 2019 die Ebola-Seuche in einem Behandlungszentrum im Kongo. Seit Mitte 2018 hat die Krankheit dort zu mehr als 2200 Todesfällen geführt. Foto: Jerome Delay/ap/dpa
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Helfer in spezieller Schutzkleidung bekämpfen im Juli 2019 die Ebola-Seuche in einem Behandlungszentrum im Kongo. Seit Mitte 2018 hat die Krankheit dort zu mehr als 2200 Todesfällen geführt. Foto: Jerome Delay/ap/dpa

Johannesburg (dpa) - Bei der Ebola-Epidemie im Kongo ist nach Auskunft der Weltgesundheitsorganisation WHO die letzte Patientin entlassen worden. Sie war im ostkongolesischen Beni behandelt worden.

"Die Feier in Beni ist eine gute Nachricht und das Ergebnis außerordentlich harter Arbeit des medizinischen Personals im Kongo", heißt es in einer Erklärung der WHO. Allerdings warnt die Organisation zugleich davor, dass damit das Risiko möglicher weiterer Fälle noch nicht gebannt ist. Ein Ebola-Ausbruch gilt laut WHO erst als vorbei, wenn es 42 Tage lang keinen neuen Fall gegeben hat.

Auf Videos, die die Organisation in den sozialen Medien verbreitete, waren singenden und tanzenden Pfleger zu sehen, die eine nur als Masiko benannte Frau aus dem Behandlungszentrum führten. Die Seuche wütet seit Mitte 2018 im Osten des Kongo. Mehr als 3300 Menschen infizierten sich, mehr als 2200 starben. Zuletzt wurde laut WHO am 17. Februar ein Ebola-Fall in der Provinz Nord-Kivu gemeldet. Der Kampf gegen Ebola ist besonders schwierig, weil kämpferische Auseinandersetzungen in dem Gebiet den Einsatz des medizinischen Personals immer wieder behindern.

WHO-Video auf Twitter

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