Autowrack in den Bergen gibt Ermittlern weiter Rätsel auf

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Ein ausgebranntes Auto steht auf einer Höhe von etwa 1400 Metern in den Allgäuer Bergen. Foto: Benjamin Liss

Ein mysteriöser Fall beschäftigt die Polizei im Allgäu: Abgelegen in den Bergen wurde ein ausgebranntes Auto mit gestohlenen Kennzeichen entdeckt. Jetzt wurde der Fahrzeugbesitzer ermittelt. Doch viele Fragen sind offen.

Oberstdorf (dpa) - Nach dem rätselhaften Fund eines ausgebrannten Autos in den Allgäuer Bergen hat die Polizei den Eigentümer ermittelt. Es handelt sich um einen 30 Jahre alten Mann aus dem Unterallgäu, wie die Polizei mitteilte.

Wie sich bei den Ermittlungen herausstellte, war der Mann am Freitag an dem 2259 Meter hohen Berg Höfats bei Oberstdorf in Not geraten und von der Bergwacht gerettet und in eine Klinik gebracht worden. Am Fuß der Höfats war das Autowrack entdeckt worden. Weitere Einzelheiten zu dem ungewöhnlichen Fall wurden zunächst nicht bekannt. "Der Eigentümer des Fahrzeugs wurde noch nicht kontaktiert", sagte ein Polizeisprecher.

Auf den Besitzer waren die Ermittler über mehrere Wege gekommen. Zum einen sei es gelungen, die Fahrgestellnummer am Auto zu rekonstruieren. Zudem meldete sich ein Zeuge, der den ausgebrannten Kleinwagen auf einem Zeitungsfoto anhand der Felgen wiedererkannt hatte - der Zeuge hatte das Auto im Oktober an den 30-Jährigen verkauft.

In dem rätselhaften Fall sind noch viele Fragen offen. So ist weiter unklar, wie das Auto in das abgelegene Gelände kam und dort in Brand geriet. Zudem ergaben die Ermittlungen, dass die am Auto angebrachten Ulmer Kennzeichen nicht für den gefundenen, sondern für einen anderen Wagen ausgegeben wurden. Von diesem waren sie Anfang November auf einem Parkplatz in Ulm gestohlen worden.

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