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Wie krank ist Putin? Kreml-Insider verrät Details über plötzlichen Schwächeanfall

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Von: Yannick Hanke

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Wie ist es um die Gesundheit von Russlands Präsident Wladimir Putin wirklich bestellt? Ein Kreml-Insider spricht nun über einen Schwächeanfall des Kreml-Herrschers.

Moskau – Im Zusammenhang mit dem von ihm geführten Ukraine-Krieg wurde und wird viel über die gesundheitliche Verfassung von Wladimir Putin spekuliert. Mal heißt es, der Präsident Russlands leide an Parkinson. Mal sieht sich Putin mit dem Gerücht konfrontiert, er habe Krebs. Offiziell bestätigt werden konnte nichts. Der Gesundheitszustand Putins gleicht einer Geheimniskrämerei oberster Güte.

Die Diskussion wird nun durch einen mutmaßlichen Kreml-Insider neu entfacht. Denn auf seinem Telegram-Kanal General SVR spricht dieser von einem Unfall des Kreml-Herrschers. Was hat es damit auf sich?

Gerüchte um Krankheit von Wladimir Putin: Kreml-Herrscher soll gestürzt sein und sich eingenässt haben

Die britische The Sun berichtet unter Berufung auf den Kreml-Insider von einem Sturz Putins auf der Treppe in seiner offiziellen Residenz. Er soll auf mehreren Stufen ausgerutscht sein und sich dabei sogar eingenässt haben. Seine Leibwächter seien umgehend herbeigeeilt und hätten dem mittlerweile 70-jährigen Putin auf ein Sofa geholfen. Dann wurden die Leibärzte des Kreml-Herrschers herbeigerufen und hätten ihn untersucht. Laut des Kreml-Insiders soll sich Putin bei dem Treppensturz eine Prellung am Steißbein zugezogen haben, berichtet kreiszeitung.de.

Der russische Präsident Wladimir Putin.
Wie krank ist Wladimir Putin? Durch öffentliche Auftritte und Berichte aus dem Innenleben des Kremls reißen die Gerüchte um seinen Gesundheitszustand nicht ab. (Archivfoto) © IMAGO/Mikhail Metzel

Unklar sei jedoch, warum der Präsident Russlands gestürzt ist. Spekuliert wurde zumindest, dass Putin als Folge seiner Parkinson- oder Krebs-Erkrankung einen Schwächeanfall erlitten hatte und deswegen die Treppe herabstürzte. The Sun, die wohlgemerkt als Boulevardmedium benannt werden muss, griff auch das angebliche Einnässen vom Kreml-Herrscher auf. Dies soll die Folge von Putins Krebs-Erkrankung im Magen-Darm-Trakt sein, die bereits zu Verdauungsproblemen führe. Der vermeintliche Treppensturz soll zu einer „ungewollten“ Reaktion geführt haben. Von offizieller Seite wurde natürlich nichts bestätigt oder überhaupt kommentiert.

Hat Wladimir Putin Parkinson? Treffen mit Kasachstans Präsident befeuert Gerüchte

Doch nicht nur der Bericht des Kreml-Insiders befeuert die Gerüchte um Putins gesundheitlichen Zustand. Am Montag, 28. November 2022, hatte sich der Präsident Russlands mit seinem kasachischen Pendant Qassym-Schomart Toqajew in Moskau getroffen. Im Rahmen dieses Treffens war deutlich zu sehen, wie die Füße vom Kreml-Herrscher verkrampften. Als Putin neben seinem Kollegen saß, konnte er seine Füße nicht stillhalten.

Entsprechende Aufnahmen wurden rege in den sozialen Medien geteilt. Sie zeigen das Treffen der beiden Männer, die auf Stühlen Platz genommen haben und sich gegenübersitzen. Doch während der Präsident Kasachstans recht steif auf einem Stuhl sitzt, sind die Beine Putins die ganze Zeit hektisch in Bewegung. Das war schon zuvor, bei vielen offiziellen Treffen, der Fall gewesen. Hier kommt erneut The Sun ins Spiel. Die Tageszeitung berichtete von einem unentwegtem Zucken und Verkrampfen von Putins Füßen. Seine Beine sollen „geruckelt“ haben, seine Füße hätten auf den Boden „geklopft“.

Gerüchte um Putins Gesundheit reißen nicht ab: Russlands Präsident wirkt müde und angeschlagen – wir krank ist er?

Wie es bei Politik-Beobachtern anno 2022 nun mal so ist, wurde auf Twitter flugs über den Gesundheitszustand von Putin spekuliert. Viele Nutzer vom Social-Media-Dienst wollten im „Zappeln“ des Kreml-Herrschers Anzeichen dafür sehen, dass er an Parkinson erkrankt ist. Da Putin beim Treffen mit Kasachstans Präsidenten zudem müde und angeschlagen wirkte, wurde weiter in Richtung einer Parkinson-Erkrankung spekuliert.

Abseits der Gerüchte um seine Gesundheit, verlief Putins Treffen mit Toqajew auch politisch denkbar schlecht. Schließlich brachte Kasachstans Staatsoberhaupt seine Missbilligung gegenüber dem Ukraine-Krieg deutlich zum Ausdruck. Zwar gebe es „allen Grund, zufrieden zu sein“ mit den Beziehungen zwischen Russland und Kasachstan. Doch wurde Putin auch gewarnt: „Sie müssen nach vorne schauen, und zu diesem Zweck bin ich hierhergekommen“.

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