Schüler berichten von mehreren Verletzten

Wieder Schüsse an High School in den USA - Schütze gestorben

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Lehrer und Mitarbeiter verlassen eine Schule, in der am Morgen Schüsse gefallen sind.

Erneut sind an einer High School in den USA Schüsse gefallen. Wie der Bezirk St. Mary's im Bundesstaat Maryland am Dienstag bestätigte, ist eine Schule in der Ortschaft Great Mills betroffen.

Great Mills - Der Vorfall sei unter Kontrolle, die Polizei vor Ort. Der Sheriff bestätigte auf Twitter die Schüsse. Great Mills liegt etwa 90 Autominuten südöstlich von Washington.

Ein Schüler der betroffenen Schule berichtete bei CNN aus dem Gebäude, mehrere Schüler seien von Kugeln getroffen worden, möglicherweise seien es sieben gewesen. Für diese Zahl oder für Verletzte gab es zunächst keine offizielle Bestätigung. Der Sender NBC berichtete von Verletzten. Nähere Angaben lagen zunächst nicht vor.

Etwa 1600 Schüler besuchen die Great Mills High School. Der Schüler sagte, die Schule sei gegen 8.30 Uhr Ortszeit abgeriegelt worden. Der Vorfall habe sich um kurz nach 8.00 Uhr ereignet.

Am 14. Februar hatte ein 19-jähriger in Parkland (Florida) 14 Schüler und 3 Erwachsene erschossen. Seitdem gibt es in den USA eine breite Schülerbewegung für schärfere Waffengesetze. Die Politik hat sich bislang nicht entscheidend bewegt.

Der Governor von Maryland reagierte auf dem Nachrichtendienst Twitter bestürzt. Die Situation werde genau überwacht. „Wir beten für die Schüler, das Personal der Schule und die Ersthelfer“, so Larry Hogan.

Die Aktivistin und Befürworterin strengerer Waffengesetze Emma González meldete sich ebenfalls über den Nachrichtendienst. „Zusammen können wir verhindern, dass das jemals wieder passiert“, schrieb sie bei Twitter. González gründete nach dem Massaker in Parkland die Organisation Never Again MSD, um den Protest für strengere Waffengesetze zu organisieren. 

Schütze an Schule im US-Bundesstaat Maryland an Verletzungen gestorben

Nach einem Schusswaffenvorfall an einer Schule im US-Bundesstaat Maryland ist der Täter seinen Verletzungen erlegen. Dies teilte am Dienstag der Polizeichef des Verwaltungsbezirks St. Mary, Tim Cameron, mit. Der Angreifer war von einem Sicherheitsbeamten an der Schule angeschossen worden.

Bei dem Vorfall wurden außerdem eine Schülerin und ein Schüler verletzt. Die Schülerin befand sich nach Angaben Camerons in einem lebensgefährlichen Zustand, der Zustand des Schülers sei "stabil". Die etwa 90 Autominuten südlich der US-Hauptstadt Washington gelegene Great Mills High School wurde nach dem Vorfall evakuiert.

Die US-Öffentlichkeit steht noch unter dem Eindruck des Schulmassakers, das Mitte Februar ein 19-Jähriger in Florida angerichtet hatte. Der inzwischen wegen Mordes angeklagte junge Mann hatte an der Marjory Stoneman Douglas High School 17 Menschen mit einem Schnellfeuergewehr erschossen und 17 weitere verletzt.

Überlebende des Massakers starteten eine Kampagne zur Einschränkung des laxen US-Waffenrechts. Für den kommenden Samstag planen sie eine Großdemonstration in Washington.

fmü/dpa/afp

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