Wikileaks-Informant droht Todesstrafe

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Dem Wikileaks-Informanten Bradley Manning droht die Todesstrafe.

Washington - Er soll geheime Miltärinformationen an Wikileaks weitergegeben haben, jetzt wurde die Anklageschrift gegen Bradley Manning erweitert: Ihm droht die Todesstrafe.

Der Geheimdienstanalyst Bradley Manning soll geheime Militärdokumente an die Enthüllungsplattform Wikileaks weitergegeben haben. Die USA haben die Anklageschrift nun um weitere Tatbestände ergänzt. Der schwerwiegendste: "Kollaboration mit dem Feind".

Insgesamt 22 neue Anklagepunkte sind laut Informationen des schweizer "Blick" hinzugekommen. Sollte Manning verurteilt werden, droht ihm die Todesstrafe.

Allerdings gebe es laut "Blick" Hinweise, dass der Staatsanwalt diese nicht fordern werde. Stattdessen droht dem Geheimdienstanalysten eine lebenslängliche Gefängnisstrafe.

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Manning soll Wikileaks geheime Dokumente über die US-Einsätze im Irak und in Afghanistan zugespielt haben. Außerden wird er verdächtigt, Depeschen von amerikanischen Diplomaten weitergegeben zu haben. Er war bereits im Juli vergangenen Jahres wegen der Veröffentlichung eines Videos angeklagt worden, das einen Helikopterangriff auf Zivilisten im Irak zeigt.

Zunächst warf man ihm einen Verstoß gegen die Militärregeln vor, weil er vertrauliche Dokumente auf seinem Computer gespeichert hatte. Später wurden die Vorwürfe unter anderem auch auf den Verrat militärischer Geheimnisse ausgeweitet.

kb

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