Keiler attackiert Menschen

Wildschwein-Alarm in Berlin und Siegen

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In Berlin hat ein Wildschwein am Wochenende mehrere Menschen angegriffen. Foto: Lino Mirgeler/Illustration

Am helllichten Tag tauchen Wildschweine mitten in Berlin und Siegen auf. Die Tiere halten die Polizei auf Trab und werden schließlich erschossen. In Berlin gibt es Verletzte.

Siegen (dpa) - Wildschweine haben am Wochenende die Polizei in Berlin und in Siegen auf Trab gehalten. In Berlin griff am Samstag ein wildgewordener Keiler mehrere Menschen an - es gab drei Verletzte, wie die Polizei mitteilte.

Demnach tauchte gegen 14.00 Uhr eine Wildschweinrotte am Kurt-Schumacher-Platz im Stadtteil Reinickendorf auf. Ein Tier habe sich abgesondert und an einem Vereinsheim am Volkspark Rehberge eine Frau am Oberschenkel sowie zwei Männer leicht verletzt. Um zu verhindern, dass weitere Menschen verletzt werden, sei der Keiler in dem Park von der Polizei erschossen worden. Der Rest der Rotte sei da bereits wieder weg gewesen.

In Siegen machte ein Wildschwein gegen 16.00 Uhr die Innenstadt unsicher. Das Tier habe eine stark belebte Straße voller Autos und Fußgänger überquert, teilte die Polizei mit. Ein Streifenwagen verfolgte das Tier, das dann durch die gläserne Eingangstür eines Friseursalons sprang. In dem leeren, bereits geschlossenen Laden versteckte sich das Wildschwein in den hinteren Räumen. Zur Sicherheit verbarrikadierte die Polizei das Geschäft mit einem Streifenwagen. Da die Gefahr bestand, dass das verletzte Tier bei der Flucht Menschen verletzen könnte, erlegte ein Jäger das Wildschwein im Friseursalon.

Pressemitteilung Siegen

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