NRW will Atomausstieg über Bundesrat erzwingen

+
Johannes Remmel (Grüne), Umweltminister von Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf - Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) möchte über den Bundesrat einen Ausstieg aus der Atomenergie einleiten.

Die rot-grüne Landesregierung will die Novelle zur Verlängerung der Laufzeiten nicht nur aussetzen, sondern komplett kippen. Dazu wolle die Landesregierung am Freitag eine Bundesratsinitiative starten, kündigte Remmel am Montag in Düsseldorf an.

Fukushima: Das AKW vor dem die Welt zittert

Fukushima: Das AKW, vor dem die Welt zittert

“Wir wollen einen Entschließungsantrag ins Plenum einbringen, durch den die Rücknahme der Laufzeitverlängerung und die Stilllegung der Altkraftwerke erreicht wird“, erläuterte er. “Die Vorfälle in Japan haben gezeigt, dass die Technologie weder kontrollierbar noch im Krisenfall beherrschbar ist. Die Beschwichtigungsversuche der Atomlobby und der Bundesregierung sind nun Makulatur.“

dpa

Die Atomkraftwerke in Deutschland und Europa

Die Atomkraftwerke in Deutschland und Europa

Das könnte Sie auch interessieren

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.