Kürzerer Penis, mehr Wirtschaftswachstum?

Helsinki - Ein Student der Universität in Helsinki hat eine Arbeit verfasst, die das Wirtschaftswachstum eines Landes mit der Länge der Penisse der dort lebenden Männer in Zusammenhang bringt. Das überraschende Ergebnis:

Sehen Sie hier die Weltkarte der Penislängen

In der Arbeit mit dem Titel "Male Organ and Economic Growth: Does Size Matter?" kommt der Doktorand Tatu W. zu dem Ergebnis, dass die für die Wirtschaft ideale Penislänge eines Landes bei durchschnittlich 13,5 Zentimetern (erigierter Zustand) liegt. Dann ist das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) nämlich am höchsten. Außerdem fand er heraus, dass die Korrelation von Penislänge und Wirtschaftswachstum einer inversen U-Form folgt. Das bedeutet: Ist die durchschnittliche Penislänge kleiner als der Idealwert, leidet das Wirtschaftswachstum. Erstaunlich: Auch wenn die Penisse besonders lang (mehr als 16 Zentimeter) sind, wirkt sich das negativ auf das BIP aus. Die ausgewerteten Daten zeigten, dass jeder Zentimeter mehr als der Idealwert fünf bis sieben Prozent weniger Wirtschaftswachstum bedeutet.

Auf die Frage nach der Ernsthaftigkeit seiner Arbeit erklärte der Student in einem E-Mail-Interview mit dem Nachrichtenportal globalpost.com: "Es begann als nicht ganz ernst gemeintes Projekt, aber ehrlich gesagt hatte ich nicht erwartet, dass die Zusammenhänge so solide sein würden." 

Für seine Arbeit verglich der Student Daten zum Wirtschaftswachstum und der durchschnittlichen Penislänge aus dem Zeitraum von 1960 bis 1985 von 121 Ländern. Dabei kristallisierte sich auch heraus, dass das Bruttoinlandsprodukt einen größeren Einfluss auf die Penislänge hat, als die Regierungsform des Landes.

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Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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