Wörner und Maas im Visier der Boulevard-Presse

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Zeigten sich jetzt erstmals zusammen: Schauspielerin Natalia Wörner und Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) applaudieren im Jüdischen Museum Berlin beim Intonations Festival.

Berlin. Die Liebe zwischen Schauspielerin Natalia Wörner und Bundesjustizminister Heiko Maas beschäftigt die Boulevard-Presse. Das könnte dem Politiker zum Verhängnis werden.

Es ist Privatsache. Auch für einen Minister. Von wem er sich trennt, mit wem er es neu versucht. Aber die Liebe ist ein heikles Spiel. Für Politiker ganz besonders. Denn Seriosität und Glaubwürdigkeit sind ihr Kapital.

Auf ein- und derselben Seite bei Bunte mit Fußballergattin Claudia Effenberg und Prinz Williams Schwägerin Pippa Middleton – das wirkt nicht seriös. Schauspielerin Natalia Wörner spricht viel mit Boulevard-Zeitungen in diesen Tagen, und es ist nicht klar, ob sie gewusst hat, wie die Wirkung sein würde. Das Interesse gilt bei Interviews nicht wirklich ihr als Schauspielerin. Es gilt ihm, dem Justizminister.

Wo sie nicht spricht, wird sie fotografiert auf dem Weg zu ihm, mit Bio-Kuchen in der Hand, „fast ungeschminkt und lässig gekleidet“. „Jetzt platzt die Schauspielerin vor Liebesglück“ steht unter Paparazzi-Fotos. Auf Bildern sieht man Wörner irgendwie an, dass sie verliebt ist. Während Maas auf den Aufnahmen vom ersten gemeinsamen Auftritt im Jüdischen Museum Berlin eher nüchtern ausschaut. Wie einer, der alles will. Weil beide sich letzten Samstag beim Intonations Festival in Berlin zwar demonstrativ gemeinsam zeigten, aber wortlos gingen, war die Hatz nicht gestoppt.

Und dann sind da ja auch noch die Ex-Frau und zwei Kinder des Ministers, ebenfalls mögliche Quellen von Enthüllungen. Obwohl alles besprochen sein soll und – wie fast jede Trennung – eine lange Vorgeschichte hat.

Im politischen Berlin beobachtet man das Geschehen ziemlich aufmerksam. Denn man weiß, wie so etwas enden kann. SPD-Mann Rudolf Scharping hat das schmerzhaft erfahren. Als damaliger Verteidigungsminister plantschte er auf Mallorca mit einer Gräfin im Pool, regelrecht im Liebesrausch. Doch das war zu frivol, zu unseriös – das kostete ihn am Ende sein Amt. Auch Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) wäre einmal fast gescheitert, weil die Mutter seines unehelichen Kindes in der Bunten mit ihm abrechnete.

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