Herdenschutz wird nun auch im Gebiet der Landeshauptstadt gefördert

Wolf rückt an Hannover heran

Hannover. Jetzt ist auch die Region Hannover offiziell zum Wolfsgebiet erklärt worden: Wie in den meisten niedersächsischen Landkreisen bis hin zur niederländischen Grenze ganz im Westen sind auch in der Nähe der Landeshauptstadt Wölfe gesichtet worden.

In diesem Fall meldet das Umweltministerium in Hannover ein Wolfspaar im Raum Fuhrberg. Die Gemeinde liegt 15 Kilometer nördlich der Landeshauptstadt nahe der A7. Der Landkreis ist ab sofort auf die Liste der Gebiete gesetzt, in denen das Land Nutztierhaltern wolfsabweisende Schutzzäune und die Anschaffung von Herdenschutzhunden mitfinanziert. Bei Attacken der grauen Raubtiere auf Schafe und andere Nutztiere können Halter damit auch finanziellen Ausgleich beantragen – falls der Wolf als Verursacher des Nutztierrisses amtlich nachgewiesen ist. Die dafür nötigen DNA-Tests dauern allerdings. Unter betroffenen Haltern sorgte das zuletzt für zunehmenden Unmut.

Von Wolfgang Riek

Rubriklistenbild: © dpa

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