Weil er warten musste

Wütender US-Autofahrer erschießt Dreijährigen

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Ein US-amerikanischer Polizist sichert einen Tatort. Foto: Larry W. Smith/Archiv

Little Rock (dpa) - Ein 33-jähriger Amerikaner, der aus Wut über eine Autofahrerin in deren Fahrzeug gefeuert und ein Kleinkind getötet hatte, ist wegen Mordes angeklagt worden. Wie der Sender NBC News und andere Medien berichteten, hatte sich der Mann der Polizei gestellt - fünf Tage nach dem tödlichen Vorfall.

Nach Polizeiangaben hatte eine Großmutter in Little Rock (Arkansas) am vergangenen Samstag ihren dreijährigen Enkel Acen und dessen einjährige Schwester mit auf eine Einkaufstour genommen. An einem Stoppschild habe der Fahrer im Auto hinter ihr zunächst gehupt, weil sie nicht rasch genug angefahren sei. Nachdem sie zurückgehupt habe, sei der Mann ausgestiegen und habe in das Auto der Frau gefeuert. Diese habe erst später auf dem Parkplatz eines Ladens gesehen, dass ihr Enkel von einer Kugel getroffen worden sei.

NBC zufolge sagte die Freundin des Schützen, die bei dem Vorfall mit ihm Auto saß, aus, der Mann sei wütend gewesen, weil die Frau eine Weile dicht hinter ihm hergefahren sei. Er habe sie dann passieren lassen und sei explodiert, nachdem sie "mehrere Minuten" am Stoppschild angehalten habe, ohne auf sein Hupen zu reagieren.

NBC News

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